Vorteile der Wärmepumpe

Wer sich für die Vorteile einer Wärmepumpe interessiert, sollte sich zunächst mit dem Prinzip einer Wärmepumpe vertraut machen. Wärmepumpen sind nichts anderes als Kühlschränke, die nach dem umgekehrten Prinzip arbeiten. Der Umgebung wird Wärme entzogen, welche im Anschluss an die Heizkörper des Gebäudes abgegeben werden. Für den Antrieb wird zu einem geringen Anteil Strom benötigt.

Die Vorteile einer Wärmepumpe für sich nutzen

Die Vorteile der Wärmepumpe nehmen insbesondere Leute für sich ein, die Wert auf eine saubere und umweltfreundliche Heizform legen. Denn als Energiequellen kommen Umgebungsluft, Erdreich sowie Grundwasser infrage. Vor allem Umgebungsluft ist überall in unbegrenzter Menge vorhanden. Aber auch die Energie aus dem Erdreich und dem Grundwasser ist unendlich. Allerdings ist ihrer Gewinnung häufig mit bürokratischen Hürden wie Genehmigungen verbunden. Unabhängig der Umweltenergie führt die Nutzung einer Wärmepumpe dazu, dass die fossilen Ressourcen geschont werden und für die Nachwelt erhalten bleiben.

Ein Mann und eine Frau sitzen an einem Tisch, beugen sich über Unterlagen und diskutieren die Vorteile der Wärmepumpe
© Jeanette Dietl | Fotolia

Egal, ob Eigenheim oder Bürokomplex: Die Vorteile der Wärmepumpe greifen in jeder Umgebung. Die Investitionskosten sind schnell amortisiert und die Installation lohnt sich im Nachhinein - schließlich sind die Betriebskosten äußerst gering. Es kann daher von einer hohen Betriebssicherheit profitiert werden. Die Vorteile der Wärmepumpe erreichen genau dann ihren Höhepunkt, wenn die Wärmepumpe zum Kühlen eingesetzt wird. Damit ist sie ein echter Allrounder, der auf vielseitigen Ebenen überzeugen kann.

Die Vorteile einer Wärmepumpe im Überblick:

  • Wichtigste Vorteile einer Wärmepumpe: Energielieferant ist umweltfreundlich und nahezu unerschöpflich.
  • Eine Wärmepumpe kann zum Heizen für nahezu jede Gebäudeart verwendet werden.
  • Die jährlichen Betriebskosten einer Wärmepumpe sind äußerst gering. Diese sind zu einem geringen Prozentsatz an die Strompreise gekoppelt.
  • Spezielle kostengünstige Stromtarife zählen ebenso zu den  Vorteilen einer Wärmepumpe.
  • Wärmepumpen sind nahezu wartungsfrei.
  • Die Betriebssicherheit von Wärmepumpen ist sehr hoch.
  • Der CO2-Ausstoß ist um bis zu 90 Prozent geringer als bei Gas- und Ölheizungen.
  • Wärmepumpen können nicht nur zum Heizen, sondern auch zum Kühlen genutzt werden.
  • Grundlegende Vorteile einer Wärmepumpe beziehen sich auf deren Langlebigkeit und Kosten: Die Kosten amortisieren sich schnell. 

Nachteile einer Wärmepumpe

Die Vor- und Nachteile einer Wärmepumpe müssen stets sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Die Nachteile einer Wärmepumpe im Überblick:

  • Die Investitionskosten sind relativ hoch.
  • Bei Sole- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen muss die Energiegewinnung über Bohrungen oder Ausgrabungen unbedingt eingeplant werden.
  • Damit eine optimale Wirtschaftlichkeit erzielt wird, muss das Gebäude deshalb gut gedämmt sein.
  • Die Vorlauftemperatur von Wärmepumpen ist begrenzt.
  • Für eine optimale Effizienz sollte eine Fußbodenheizung vorhanden sein.
  • Für Warmwasser muss oftmals ein zusätzliches System installiert sein.
  • Der Strom wird oftmals aus fossiler Energie gewonnen. Die Ökobilanz ist daher schlechter als bei Pellet-Heizungen.
  • Die Planung und Durchführung einer Wärmepumpe ist umfangreich und muss deshalb durch ein Fachunternehmen bewerkstelligt werden.
Heizung.de Autor Philipp Hermann

Fazit von Philipp Hermann

Die Vorteile der Wärmepumpe überwiegen ganz klar. Die Wirtschaftlichkeit, die niedrigen Betriebskosten und der geringe Kohldioxid-Ausstoß lassen die Vorteile einer Wärmepumpe in einem guten Licht erscheinen. Im Vergleich zu herkömmlichen Heizmethoden mit Öl und Erdgas schneidet die Wärmepumpe definitiv besser ab.

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