Photovoltaik kaufen: Bauteile, Kosten, Förderung

Scheint die Sonne im Sommer besonders kräftig, lohnt es sich die Energie auch im eigenen Haus zu nutzen. Möglich ist das zum Beispiel mit einer Photovoltaikanlage, die das wärmende Licht in elektrischen Strom umwandelt. Wollen Hausbesitzer Photovoltaik kaufen, sind jedoch einige Punkte zu beachten.

Bestandteile einer Photovoltaikanlage

Eine Solarstromanlage ist ein komplexes System, das neben den Modulen auf dem Dach auch aus einem Wechselrichter und einem Stromspeicher besteht.

Module für die Photovoltaik kaufen

Entscheiden sich Hausbesitzer für eine Photovoltaikanlage, denken sie zuerst an die Module auf dem Dach. Denn diese fangen das Licht der Sonne auf und erzeugen kostenfreien Solarstrom. Wie viele Module nötig sind, hängt dabei vor allem von ihrer Bauart ab. Beim Photovoltaik kaufen haben Verbraucher dabei die Wahl zwischen Modulen mit monokristallinen, polykristallinen oder amorphen Zellen.

Photovoltaik kaufen und auf einem Dach installieren

Während monokristalline Zellen durch ihre reine Struktur den höchsten Wirkungsgrad erzielen (18 bis 20 Prozent), bieten polykristalline Zellen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Bauteile, die man zum Beispiel an der typischen Kristallstruktur erkennt, können etwa elf bis 14 Prozent der Solarenergie in Strom umwandeln. Sie sind günstiger, benötigen aber auch eine größere Fläche. Sind Hausbesitzer auf der Suche nach Sonderformen, können sie amorphe Module zur Photovoltaik kaufen. Diese sind vergleichsweise günstig und flexibel einsetzbar, erreichen jedoch niedrigere Wirkungsgrade (sechs bis acht Prozent).

Einen passenden Wechselrichter finden

Unabhängig vom Aufbau, gewinnen Solarmodule Gleichstrom. Da sich dieser jedoch weder in das öffentliche Netz einspeisen noch im eigenen Haus verbrauchen lässt, ist er in Wechselstrom umzuwandeln. Diese Aufgabe übernimmt ein sogenannter Photovoltaik-Wechselrichter, der sowohl zu den Modulen, als auch zu deren Leistung passen muss. Wollen Hausbesitzer Photovoltaik kaufen, wählt ein Installateur den passenden für das Haus aus.

Stromspeicher für höhere Erträge

Stromspeicher nehmen Solarstrom auf, wenn es im Haus keinen Bedarf gibt. Sie geben die Energie zeitversetzt wieder ab und sorgen so für eine hohe Eigenverbrauchsrate. Das heißt, dass Hausbesitzer weniger Strom aus dem öffentlichen Netz beziehen müssen und mehr Geld sparen. Damit sich die zusätzlichen Ausgaben rechnen, muss der Speicher beim Photovoltaik kaufen sowohl zu den Modulen, wie auch zum Haus selbst passen.

Individuelle Beratung zum Photovoltaik kaufen

Da sich Häuser, Nutzer und deren Gewohnheiten unterscheiden, sollte eine Solarstromanlage immer individuell geplant werden. Denn nur so lässt sich garantieren, dass die Anlage auch rentabel arbeitet und ihre Besitzer viel Geld sparen. Ein erfahrener Installateur kann hier alle Randbedingungen analysieren und ein individuelles Konzept erstellen.

Als Faustwert können Interessierte beim Photovoltaik kaufen mit einer Spitzenleistung von rund fünf Kilowatt für ein typisches Einfamilienhaus rechnen. Der Speicher sollte dazu eine Kapazität von rund fünf Kilowattstunden haben. Wie hoch die benötigte Leistung tatsächlich ist, hängt neben der Ausrichtung oder der Neigung des Dachs auch von der Region ab. Die benötigte Fläche ergibt sich dann aus der Leistung und der Art der Module.

Die Kosten einer Photovoltaikanlage

Die Kosten, die beim Photovoltaik kaufen entstehen, hängen stark von der Anlagengröße und dem Preisgefüge vor Ort ab. Als Faustwert kann man für eine Anlage mit fünf Kilowatt Peak (Spitzenleistung) und Speicher mit 10.000 bis 14.000 Euro rechnen.

Fördermittel zum Photovoltaik kaufen

Hohe staatliche Fördermittel senken die Investitionen. So bietet die Kreditbank für Wiederaufbau (KfW) zum Beispiel zinsgünstige Darlehen, für die Finanzierung der Photovoltaikanlage. Neben den Komponenten der Solarstromanlage deckt die Förderung über das Programm 270 sogar Kosten für eventuell anfallende Dacharbeiten ab.

Darüber hinaus fördert die KfW über das Programm 275 auch den Kauf von Stromspeichern. Zusätzlich zu zinsgünstigen Darlehen, vergibt sie dabei auch Tilgungszuschüsse in Höhe von bis zu 19 Prozent. Diese reduzieren den zurückzuzahlenden Betrag und sorgen für Erleichterung beim Photovoltaik kaufen.

Unabhängig von den Fördermitteln, die die Anschaffungskosten senken, vergütet der Staat jede in das öffentliche Netz eingespeiste Kilowattstunde Strom. Je nachdem, wann Hausbesitzer die Solarstromanlage in Betrieb nehmen, gibt es dabei rund zwölf Cent pro Kilowattstunden über einen Zeitraum von 20 Jahren.

Genaue Informationen zu den einzelnen Fördermitteln und Hinweise dazu, wie diese zu beantragen sind, geben wir im Beitrag „Förderung Solaranlage“.

Alexander Rosenkranz

Fazit von Alexander Rosenkranz

Wollen Hausbesitzer Photovoltaik kaufen, gehen sie einen großen Schritt in Richtung Unabhängigkeit. Denn sie erzeugen damit einen Großteil ihres Strombedarfs im eigenen Haus, werden von Strompreissteigerungen weniger stark betroffen und entlasten dazu auch noch die Umwelt. Damit die Anlage Geld spart, kommt es auf eine individuelle Auslegung der einzelnen Komponenten an. Ein Installateur hilf hier weiter und unterstützt außerdem bei der Beantragung der passenden Fördermittel.

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