Förderung der Pelletheizung in der Übersicht

Der konsequente Ausbau der erneuerbaren Energien geht auch in Deutschland rasant voran. Er befindet sich aber immer noch auf einem verhältnismäßig geringem Niveau. Weil Pelletheizungen umweltfreundlich sind, der Rohstoff unendlich ist und sie zudem effizient arbeiten, haben Sie bei einer Modernisierung oder beim Bau mitunter Anspruch auf eine Förderung der Pelletheizung.

Darum steigen immer mehr Menschen auf Pelletheizungen um

Die Zahl der Nutzer von Pelletheizungen steigt weiter an. Im Jahr 2016 sind es immerhin sieben Prozent an der erzeugten Wärme, welche durch Pelletöfen, Pelletheizsysteme und Co. gewonnen werden. Bei einem Umstieg, zum Beispiel im Zuge einer Modernisierung, können Sie viele Vorteile erhalten. Einerseits leisten Sie aktiv einen Beitrag zum Erhalt der Umwelt. Andererseits sparen Sie mitunter sogar Geld, wenn Sie eine teure Ölheizung oder Gasheizung (ohne Brennwerttechnik) ersetzen. Immer erhalten Sie durch die Förderung für eine Pelletheizung und deren Anschaffung die Unabhängigkeit von fossilen, endlich vorhandenen und teuren Brennstoffen wie Erdgas oder Heizöl. Ein weiterer Vorzug ist die Option der Förderung einer Pelletheizung. Diese empfiehlt sich bei der Anschaffung vor allem deshalb, weil der Umstieg relativ teuer ist. Wer fortan eine Pelletheizung nutzen möchte, muss mit rund 18.000 bis 24.000 Euro Anschaffungskosten rechnen.

Ein Haufen Pellets und ein Stapel Geldmünzen symbolisieren die Förderung der Pelletheizung

Förderung für die Pelletheizung: Regionale und bundesweite Angebote

Wie immer bei der Förderung von Heizungsarten, treten sowohl die Kommunen als auch direkt Institute vom Bund bei der Vergabe der Fördermittel auf. Bundesweite Angebote sind, wie der Name schon sagt, in ganz Deutschland verfügbar. Anders verhält es sich mit einer Förderung der Pelletheizung aus den Kommunen oder Ländern. Diese sind regional beschränkt für die Anwohner verfügbar. Ob eine derartige Förderung existiert, sollte also im Vorfeld in Erfahrung gebracht werden, insbesondere weil einzelne Fördermittel sich gegenseitig blockieren und somit die optimale Lösung gewählt werden sollte. Auf Bundesebene erfuhr die Förderung für die Pelletheizung erst zum Jahreswechsel 2014/2015 einen deutlichen Anstieg, um weiter Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen zu forcieren.

Das BAFA, kurz für "Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle", steuert seit dem 1. April 2015 mit einer Förderung der Pelletheizung bei. Wie hoch diese ausfällt und an welche Konditionen sie geknüpft ist, kann je nach genutztem Förderprogramm variieren. Als groben Richtwert können Sie von Fördermitteln in Höhe von rund 3.000 bis 3.500 Euro ausgehen - durchaus ein stolzer Betrag, der bei der Anschaffung einer Pelletheizung genutzt werden sollte. Die Förderung für die Pelletheizung der BAFA wird immer gestaffelt. Es existiert eine Basisförderung, welche um zahlreiche individuelle Förderungen ergänzt wird, sobald die dafür notwendigen Konditionen und Voraussetzungen erfüllt sind. Die Konditionen sehen aktuell so aus:

  • Es muss ein wassergeführtes Modell sein
  • In Neubauten ist die Förderung für die Pelletheizung nur über den Innovationsbonus möglich
  • Privatpersonen müssen den Antrag ab 01. Januar 2018 noch vor Maßnahmenbeginn stellen
  • Pelletkessel, Pellöfen mit Wassertasche und Pelletkessel mit Pufferspeicher sind förderbar

Förderung der Pelletheizung durch die KfW

Bei der KfW gestaltet sich die Förderung für die Pelletheizung meist als ein Kredit mit günstigen Zinsen. Hier erhalten Sie mehrere Programme zur Auswahl, welche auf das jeweilige Gerät, das Haus und die individuelle Situation abgestimmt werden. Informieren Sie sich im Vorfeld bei einem Fachmann, welche Förderprogramme für Ihre geplante Pelletheizung und das Haus selber möglich sind.

Heizung.de Autor Philipp Hermann

Fazit von Philipp Hermann

Neben der Förderung für die Pelletheizung durch die KfW und BAFA existieren auch noch einzelne regionale Fördermittel, welche Sie direkt bei der Kommune anfragen können und welche stark in Leistungen und Voraussetzungen variieren. Eine Förderung empfiehlt sich in jedem Fall, um die finanzielle Belastung bei der Anschaffung etwas zu verringern.

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