Ölpreisrechner nutzen und günstige Preise finden

Vor allem im Herbst und Winter muss mit ordentlich Heizöl vorgesorgt werden, damit die Innenräume auch auf die gewünschte Temperatur beheizt werden können. Diese Aufgabe fällt in die Hände der Besitzer einer Ölheizung. Sie genießen auf dem liberal gestalteten Markt eine freie Lieferantenwahl. Mit einem Ölpreisrechner kann der Preis in transparenter und schneller Form analysiert werden. Das führt oftmals zu erheblichen Einsparungen. Besonders wenn clever gekauft wird.

Mit dem Ölpreisrechner lassen sich gute Angebote finden.

Was nimmt der Ölpreisrechner dem Verbraucher ab?

Beim Ölpreisrechner handelt es sich um eine Eingabemaske, in der Verbraucher mehrere individuelle Angaben hinterlegen können. Der Rechner ist dann im Hintergrund an eine große Datenbank gekoppelt, wo sich mehrere Lieferanten mit ihren jeweiligen Liefergebieten (nach PLZ) befinden. Anhand der Eingaben errechnet er automatisch, welcher Lieferant für die gewünschte Sorte, Menge und den Einzugsort die günstigste Lösung darstellt.

Ohne diesen Rechner wären Verbraucher folglich darauf angewiesen, die Angebote und Lieferanten eigenständig zu recherchieren, einzuholen und die Kosten schließlich manuell zu errechnen. Der Rechner ist demnach definitiv der schnellere und komfortablere Weg. Unter anderem, weil so auch sichergestellt wird, dass man nicht versehentlich einen Anbieter übersieht, der unter Umständen besonders günstig ist.

Die Eingaben für den Ölpreisrechner

Der Rechner ist mit seiner Eingabemaske relativ einfach aufgebaut. In diese können Sie eintragen, wie viel Heizöl Sie benötigen und zusätzlich noch die gewünschte Sorte auswählen. Weiterhin übermitteln Sie Ihre Postleitzahl, damit die Datenbank im Hintergrund einen Abgleich durchführen kann, welcher Lieferant in der Region tatsächlich verfügbar ist. Nun existiert noch eine weitere Option, welche zu einer zusätzlichen Ersparnis führen kann. Das sind die Abladestellen. So bezeichnet man alle Haushalte und Öltanks, die ein Lieferant mit einer Lieferung anfährt.

Je mehr Abladestellen das sind, desto geringer beziffern sich im Endeffekt auch die Kosten für die Lieferung. Der Grund: Die anfallenden Gebühren für den Transportweg können durch alle Teilnehmer (beispielsweise Nachbarn, die an der Bestellung teilnehmen) geteilt werden. Mitunter reduziert sich der effektive Preis für das Heizöl sogar noch weiter. Weil insgesamt eine größere Menge an Öl abgenommen wird und sich dadurch der Literpreis verringert. Hier lohnt es sich durchaus, auch etwas mit dem Ölpreisrechner zu experimentieren. Dadurch lässt sich im Optimalfall den idealen Preis für den eigenen Bedarf finden.

Überlegungen auch abseits vom Ölpreisrechner

Der Ölpreisrechner kann dem Verbraucher bereits viel Arbeit abnehmen. Aber auch eigene Überlegungen sind durchaus empfehlenswert und können die anfallenden Kosten reduzieren. So lohnt es sich beim Heizöl quasi immer, dieses außerhalb der Saison zu bestellen. Die Saison umfasst dabei immer den Herbst und Winter. Da wird entsprechend viel geheizt und folglich auch Heizöl benötigt. Wer stattdessen im Frühling oder Sommer bestellt, zahlt aufgrund der reduzierten Nachfrage fast immer einen reduzierten Preis. Auch auf externe Einflussfaktoren lohnt es sich zu schauen. Denn der Preis für den fossilen Brennstoff wird durch allerlei politische und globale Ereignisse beeinflusst. Vor allem Kriege, die die Lieferländer vom Öl betreffen, können die Heizölpreise temporär in die Höhe schießen lassen.

Einen Ölpreisrechner zum Berechnen des Preises an Ihrem Wohnort finden Sie zum Beispiel hier: https://www.esyoil.com/

Philipp Hermann

Fazit von Philipp Hermann

Statt blind beim erstbesten Lieferanten zu bestellen, sollte im Vorfeld immer ein Ölpreisrechner genutzt werden. Nur so erhält man tatsächlich schnell einen Überblick über den Markt und kann folglich eine relativ günstige Option wählen. Bei einer Bestellung mit Nachbarn zu kooperieren, ist ebenfalls eine gute Option, um die Kosten durch mehrere Abladestellen zu reduzieren.

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