Ungesteuerte Elektroheizung

Dieser Artikel behandelt das Thema U wie Ungesteuerte Elektroheizung.

Eine gesteuerte Elektroheizung kann den Heizstrom nur zu einem festgelegten Zeitpunkt beziehen. Eine typische gesteuerte Elektroheizung ist eine Speicherheizung, auch Nachtspeicherheizung genannt. Wie der Name es schon sagt, bezieht das Heizgerät den Heizstrom meist in der Nacht - im Optimalfall zu einem vergünstigten Tarif. Zur besseren Auslastung des Stromnetzes bieten viele Energieversorger spezielle Tarife für solche Randzeiten an.

Ein Wohnzimmer mit ungesteuerter Elektroheizung

Möchten Hausbesitzer eine Speicherheizung in Betrieb nehmen, müssen die Geräte zunächst die technischen Anschlussbedingungen (TAB) des Energieversorgers erfüllen. Dazu gehören ein separater Zählerstand sowie eine zusätzliche Elektroinstallation. Diese sind notwendig, damit der Stromverbrauch getrennt vom restlichen Stromverbrauch erfasst werden kann.

Direktheizungen und Speicherheizungen

Anders sieht es bei einer ungesteuerten Elektroheizung aus. Zu den bekanntesten dieser Art gehören unter anderem Infrarotstrahler, Konvektoren, Radiatoren sowie Schnellheizer. Diese dienen zur schnellen und kurzzeitigen Beheizung eines Raumes oder einer Wohnung und dürfen auch ohne Genehmigung betrieben werden. Generell unterteilt man Elektroheizungen in zwei Gruppen: Direktheizungen und Speicherheizungen. Die hier genannten ungesteuerten Heizsysteme sind Direktheizungen.

Es gibt aber auch moderne, ungesteuerte Speicherheizungen. Während die gesteuerten Geräte sich abhängig von der Außentemperatur für eine bestimmte Zeit aufwärmen, bleibt die Ladezeit bei einer ungesteuerten Heizung immer gleich. Das kann sich negativ auf die Stromkosten auswirken.

News article img

Artikelbewertung