Thermische Leistung

Dieser Artikel behandelt das Thema T wie Thermische Leitung.

Ähnlich wie die Nennwärmeleistung ist die thermische Wärme auch ein Kennwert für die Wärmemenge eines Brennstoffes bei seiner Umwandlung in Energie. Sie gibt an, wie viel Wärme in einer Zeiteinheit von einer Wärmequelle abgegeben wird. Die thermische Wärme berücksichtigt dabei auch die Verluste z.B. durch Abgase, Abstrahlungen oder andere Einflussfaktoren.

Eine heiße Quelle erzeugt auch thermische Leistung

Am Beispiel Dampf lässt sich folgendes Bild wiedergeben: Der von einem Dampferzeuger produzierte Dampf enthält Energie, die sich aus der Dampfmenge, der Dampftemperatur und dem Dampfdruck zusammensetzt.

Die thermische Leistung als Angabe bei Kraft-Wärme-Kopplung-Maschinen

Die thermische Leistung wird auch häufig in Kombination mit einer Kraft-Wärme-Kopplung-Maschine wie dem Blockheizkraftwerk erwähnt. Ein Blockheizkraftwerk erzeugt neben Strom auch Wärme, wodurch die thermische Leistung nie 100 Prozent betragen kann. In der Praxis beträgt die durchschnittliche Wärmeleistung bei Großkraftwerken circa 62 Prozent. Kraft-Wärme-Kopplung-Maschinen kommen selbstverständlich nicht nur zur Wärmeerzeugung zum Einsatz. Auch der dabei entstandene Strom wird genutzt, wodurch die Effizienz solcher Anlagen sehr hoch ist.

Die thermische Wärme eines Blockheizkraftwerkes wird häufig für industrielle Verwendungen genutzt. Aber auch Schwimmbäder oder Mehrfamilienhäuser können mit dieser Wärme versorgt werden. Neben dem BHKW nutzt die Brennstoffzellenheizung ebenfalls das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Im Gegensatz zum BHKW ist ihr Stromanteil aber etwas höher, wodurch sie sich auch für Gebäude und Wohnhäuser mit geringerem Wärmebedarf eignet.

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