Spitzenlastkessel

Dieser Artikel behandelt das Thema S wie Spitzenlastkessel.

Damit die Heizung möglichst effizient arbeitet, muss sie optimal zum Heizbedarf und zum Gebäude passen. Eine zu große Auslegung hätte unnötige Heizkosten zufolge. Eine Heizung mit zu wenig Heizkraft müsste häufiger unter Volllast arbeiten, wodurch ihre Lebensdauer merklich abnimmt. Im Optimalfall ist die Heizung so ausgelegt, dass sie die meiste Zeit über das Gebäude effizient und wirtschaftlich mit Wärme versorgt. Um Lastspitzen abzudecken, wird zusätzlich zur Heizung ein sogenannter Spitzenlastkessel eingebaut.

Spitzenlastkessel dient als Reservekessel

Spitzenlasten treten dann auf, wenn in kurzer Zeit viel Wärme benötigt wird. Typische Fälle sind Hausbesuche oder unerwartete extrem kalte Wintertage. Der Spitzenlastkessel dient aber nicht nur dem Auffangen solcher Extremsituationen. Häufig wird ein Spitzenlastkessel auch eingebaut, um im Falle eines Heizungsdefekts als Reservekessel zu fungieren.

Ein Spitzenlastkessel ist häufig ein zusätzliches, normales Heizgerät wie dieses, das an der Wand hängt

Spitzenlastkessel kommen bei vielen Heizungsarten zum Einsatz. So verfügen Blockheizkraftwerke häufig über einen Spitzenlastkessel ebenso wie Brennstoffzellenheizungen. Auch Ölheizungen sind zum Teil mit einem Reservekessel ausgestattet. Ähnlich wie beim Heizkessel selbst hat auch die richtige Auslegung des Spitzenlastkessels einen wichtigen Einfluss auf die Heizeffizienz. Bei der Wahl des passenden Spitzenlastkessels darf die Expertise eines Heizungsfachmannes deshalb nicht fehlen.

Bei einer Heizungsmodernisierung könnte der alte Kessel diese Funktion gegebenenfalls übernehmen. Ob das wirtschaftlich sinnvoll ist, muss auch hier individuell ermittelt werden.

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