Pellet-Entnahmesysteme

Dieser Artikel behandelt das Thema P wie Pellet-Entnahmesysteme.

Eine Pelletheizung zeichnet sich durch ihren automatisierten Betrieb aus. Anders als eine Holzheizung muss der Brennstoff nicht händisch nachgelegt werden. Für den Transport der Pellets vom Lager zur Brennkammer sind Pellet-Entnahmesysteme zuständig. In der Praxis haben sich drei Systeme bewährt:

Pellet-Entnahmesysteme mit Punktabsaugung, einer Schnecke oder einem Maulwurf

Für kleine Lagerräume werden Pellet-Entnahmesysteme mit Vakuumsauger eingesetzt. Eine Saugturbine sorgt für den nötigen Druck und kann eine Entfernung von bis zu 30 Metern überbrücken. Der Lagerraum lässt sich daher auch außerhalb des Hauses aufstellen. Wichtig zu wissen ist, dass die Saugleitungen geerdet sein müssen, damit keine elektrostatische Aufladung entstehen kann.

Sechs volle Säcke warten auf den Einsatz der Pellet-Entnahmesysteme

Daneben gibt es noch Pellet-Entnahmesysteme mit einer Schnecke. Diese Lösung eignet sich vor allem für lang gezogene Lagerräume, in deren Mitte zwei Schrägen aufgestellt werden. Durch die Neigung rutschen die Pellets immer nach und landen auf die am tiefsten Punkt des Raumes angebrachte Schnecke. Diese Technik lässt sich auch mit der Saugtechnik kombinieren und kann so größere Entfernungen überbrücken.

In der Praxis kommen Pellet-Entnahmesysteme mit Maulwurf am häufigsten zum Einsatz. Hierbei handelt es sich nicht um ein Tier, sondern um einen Saugmechanismus. Dieser wird auf die Pellets gelegt und bewegt sich durch seinen rotierenden Antrieb durch den Behälter bzw. Lagerraum. Dabei saugt der Maulwurf die Pellets ab und überträgt sie über einen Saugschlauch auf das Förderband. Auch hier ist es wichtig, dass der Schlauch geerdet ist.

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