Pellet-Brennwertkessel

Dieser Artikel behandelt das Thema P wie Pellet-Brennwertkessel.

Der Begriff Pellet-Brennwertkessel ist eine Abkürzung für Pelletkessel, die im Gegensatz zu klassischen Geräten die Brennwerttechnik nutzt. Mit dieser Technik kann der Brennstoffverbrauch merklich gesenkt werden. Das bedeutet, dass Besitzer einer klassischen Pelletheizung für dieselbe Wärmemenge bis zu zehn oder mehr Prozent mehr Pellets brauchen.

Glühende Pellets symbolisieren die Heizungsart Pellet-Brennwertkessel

Energieschonende Heiztechnik spielt in der Energiewende eine entscheidende Rolle. Schließlich ist der Wärmemarkt der größte Energieverbraucher der Welt. Die Pellet-Brennwertkessel ist in diesem Zusammenhang ein logischer Schritt. Denn seit 2015 dürfen im Leistungsbereich bis zu 400 kW fast ausnahmslos nur noch  Öl- und Gasheizungen eingebaut werden, die die Brennwerttechnik nutzen.

Pellet-Brennwertkessel senkt den Brennstoffverbrauch

Die Brennwerttechnik zeigt sich dadurch aus, dass sie die Energie in den Abgasen zusätzlich nutzt, die sonst durch den Schornstein entweichen würde. Konkret verfügt ein Pellet-Brennwertkessel über einen Wärmetauscher, der die in den Abgasen enthaltene Wärme abkühlt, bevor diese abgeführt wird. Es kommt zu einer Kondensation des Wasserdampfs in den Abgasen und somit zur Freisetzung der Wärme. Letztere wird dem Heizsystem zugeführt, wodurch der Brennstoffverbrauch sinkt.

Für die Nutzung eines Pellet-Brennwertkessels sind einige Voraussetzungen zu erfüllen. So müssen die Rücklauftemperaturen zum Kessel niedriger als 55 Grad Celsius sein, damit der Wasserdampf kondensieren kann. Auch der Schornstein muss feuchtigkeitsresistent sein, da er sonst zu versotten droht.

News article img

Artikelbewertung