Marktanreizprogramm

Dieser Artikel behandelt das Thema M wie Marktanreizprogramm.

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Jahre 200 ins Leben gerufene Marktanreizprogramm (MAP) ist ein Förderprogramm. Es soll Verbraucher, Unternehmen und Kommunen dazu motivieren, Wärme verstärkt aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Angesichts der Tatsache, dass die Wärmeerzeugung hierzulande die meiste Energie verbraucht, sieht die Bundesregierung darin ein großes Potenzial, ihre angestrebten Umweltziele zu erreichen.

Marktanreizprogramm beinhaltet mehrere Förderprogramme

Das Marktanreizprogramm sieht Förderungen in unterschiedlichen Bereichen vor. Wichtig ist nur, dass die umgesetzten Maßnahmen dazu beitragen, die Umwelt zu schonen. Konkret bekommen Privatpersonen, Freiberufler, Unternehmen, Kommunen oder gemeinnützige Organisationen Fördermittel in Form von Investitionszuschüssen, wenn sie ihre alte Wärmeanlage gegen eine effizientere austauschen. Diese kann eine Solarthermieanlage, eine Biomasseanlage oder eine Wärmepumpe sein.

Schmutzige Luft verdeutlicht die Notwendigkeit eines Marktanreizprogramms.

Wie hoch die Förderhöhe ist, hängt stark vom Typ, Größe und Effizienz der Anlage ab. Wer beispielsweise eine Solarthermieanlage zur Raumheizung in Betrieb nimmt, bekommt mindestens 2.000 Euro Zuschuss. Für den Betrieb eines Pelletkessel mit Wärmespeicher gibt es mindestens 4.500 Euro. Und wer in eine innovative und umweltfreundliche Technologie wie die Brennstoffzelle investiert, bekommt sogar bis zu 11.000 Euro vom Staat.

Um eines der Förderprogramme zu nutzen, müssen Antragsteller einige Anforderungen wie etwa die Beratung durch einen zugelassenen Energieberater oder die zeitige Antragstellung erfüllen. Dafür lassen sich manche Förderprogramme miteinander kombinieren.

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