KWKG (KWK-Gesetz)

Dieser Artikel behandelt das Thema K wie KWKG (KWK-Gesetz).

Die Abkürzung KWKG steht für das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz, das bereits im Jahre 2002 erlassen wurde. Es enthält Regelungen zur Einspeisung und Vergütung von Strom aus KWK-Anlagen. Dabei handelt es sich um technische Geräte, die neben elektrischer Energie (Kraft) auch thermische Energie (Wärme) bereitstellen. Letztere lässt sich nutzen, um die Räume oder das Trinkwasser in einem Haus zu erwärmen. 

Paragraph KWKG (KWK-Gesetz)
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Ziele und Ansätze des KWKG (KWK-Gesetzes)

Das KWK-Gesetz - „Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung“ - soll den Ausbau von Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung begünstigen und die Nettostromerzeugung aus KWK-Systemen erhöhen. Ganz konkret liegen die Ziele der Bundesregierung bei jährlich:

  • 110 Terawattstunden KWK-Strom bis zum Jahr 2020
  • 120 Terawattstunden KWK-Strom bis zum Jahr 2025

Die effiziente Technik, die neben elektrischer Energie auch Wärme bereitstellt, soll damit zum Schutz der Umwelt und des Klimas beitragen. Während KWK-Anlagen in Deutschland 2003 lediglich 78,4 Terawattstunden Strom erzeugten, konnte das Ziel für 2025 bereits im Jahr 2017 erreicht werden. Denn hier lag die Nettostromerzeugung bei 124 Terawattstunden. (Quelle: Statista)

Die Ansätze des KWK-Gesetzes im Überblick

Zum Erreichen der Ziele gibt es im KWKG zwei parallele Ansätze. Zum einen fordert der Staat Netzbetreiber dazu auf, effiziente Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung anzuschließen und den damit erzeugten Strom aufzunehmen. Zum anderen gibt es Fördermittel in Form von Zuschlägen auf jede Kilowattstunde Strom, die Betreiber mit einer solchen Anlage produzieren. Ob diese die elektrische Energie in das öffentliche Netz einspeisen oder vorrangig selbst verbrauchen ist dabei erst einmal egal. Im Beitrag KWK-Zuschlag informieren wir über die genaue Höhe der Zuschläge.

KWK-Umlage finanziert die Ausgaben des KWKG

Die Kosten, die sich aus dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz ergeben, verteilt der Gesetzgeber über die sogenannte KWK-Umlage auf die Schultern der Endverbraucher. So zahlt jeder Haushalt und jedes Unternehmen einen Zuschlag pro Kilowattstunde Strom aus dem öffentlichen Netz. Die Höhe ist dabei auf Basis von Prognosedaten jährlich im Voraus zu bestimmen. Während die KWK-Umlage für private Haushalte bis 2016 auf einen Betrag von 0,445 Cent pro Kilowattstunde anstieg, liegt sie für das Jahr 2019 bei nur noch 0,28 Cent pro Kilowattstunde. (Quelle: Bundesnetzagentur)

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