Heizarbeit

Dieser Artikel behandelt das Thema H wie Heizarbeit.

Mit der Heizarbeit ist die Energie gemeint, die von einem Heizkörper oder einer Fußbodenheizung tatsächlich an den Raum abgegeben wird, und somit zur Deckung der Heizlast dient.

Ein Schemabild eines Hauses symbolisiert die Heizarbeit einer Wärmepumpe

Der Begriff Heizarbeit wird häufig in Zusammenhang mit einer Wärmepumpe erwähnt und auch oft als Nutzwärme bezeichnet. Diese setzt sich aus der abgeführten Wärmemenge und der aufgewendeten Antriebsenergie zusammen. Das Verhältnis von Nutzwärme zu Antriebsarbeit wird als Arbeitszahl genannt. Die Heizarbeit ist immer größer als die Antriebsarbeit, weshalb die Arbeitszahl immer über 1 liegt. Anders ausgedrückt erzeugt eine Wärmepumpe immer mehr Heizwärme, als der Aufwand an elektrischer Energie notwendig ist. Moderne Geräte, die aktuell auf dem Markt erhältlich sind, haben eine Arbeitszahl von drei bis fünf. Die Arbeitszahl bei einer Wärmepumpe verrät viel über die Effizienz der Anlage. In der Praxis gilt: je höher die Zahl, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Die Arbeitszahl, um genauer zu sein die Jahresarbeitszahl (JAZ) ist auch entscheidend, wenn es um die staatliche Förderung geht. Diese muss über 3,5 liegen, wenn Anlagenbesitzer Fördermittel in Anspruch nehmen möchten.

Heizarbeit durch die Verbrennung von festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen

Die Erzeugung von Heizarbeit bzw. Nutzwärme erfolgt aber nicht nur in einer Wärmepumpe, sondern auch durch die Verbrennung von festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen. Anschließend wird die dadurch freigesetzte Wärme über einen Wärmetauscher geführt, bevor sie an den Wärmeträger wie Heizwasser oder Dampf gelangt. Letzterer erwärmt die Räume oder erwärmt das Brauchwasser.

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