Festbrennstoff

Dieser Artikel behandelt das Thema F wie Festbrennstoff.

Ein Festbrennstoff liegt nicht in flüssiger oder gasförmiger, sondern in fester Form vor. Typische Festbrennstoffe sind Brennholz, Kohle und Holzkohle. Auch andere Formen von Biomasse gelten als Festbrennstoffe. Das gilt übrigens auch für Hausmüll, wenn er in einer Müllverbrennungsanlage zur Energiegewinnung genutzt wird.

Unterschiede zwischen Festbrennstoff und anderen Brennstoffen

Im Vergleich zu flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen besitzen Festbrennstoffe wie Holz oder Kohl andere Eigenschaften. Brennholz etwa kann Anteile unterschiedlicher Baumarten und Baumteile enthalten. Diese wiederum können unterschiedlich hohe Feuchtigkeit besitzen oder andere nicht brennbare Substanzen. Im Vergleich zu flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen ist Holz somit weniger homogen. Für die spätere Verwendung benötigen Festbrennstoffe spezielle Aufbereitung wie das Spalten (Scheitholz) oder das Schreddern (Hackschnitzel). Auch die volumetrische Energiedichte von Festbrennstoffen ist aufgrund zahlreicher Zwischenräume etwas geringer als die von flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen.

Der Festbrennstoff Brennholz an der Holzwand einer Almhütte

Dafür lassen sich Festbrennstoffe einfacher lagern. Einen absolut dichten Behälter wie beim Öl oder beim Gas ist für die Lagerung nicht notwendig. Gleichzeitig setzen Festbrennstoffe während der Verbrennung nur so viel CO2 frei, wie sie im Laufe ihres Wachstums gebunden haben. Die gelten daher als umweltfreundlich. Die bekanntesten Formen von Festbrennstoffen sind Scheitholz, Pellets, Hackschnitzel und Holzkohle. Welche Vor- und Nachteile Festbrennstoffe haben, zeigt der Beitrag „Vorteile der Holzheizung“.

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