Fallschachtfeuerung

Dieser Artikel behandelt das Thema F wie Fallschachtfeuerung.

Um einen Rückbrand in einer Holzheizung oder einer Pelletheizung zu vermeiden bzw. das Risiko zu minimieren, werden mehrere Maßnahmen ergriffen. Eine davon betrifft die sogenannte Fallschachtfeuerung. Konkret handelt es sich hierbei um eine Feuerungstechnik, die die Flammen daran hindern, in die "umgekehrte" Richtung auszubrechen.

Fallschachtfeuerung zeichnet sich durch eine exakte Dosierung der Brennstoffzufuhr aus

Der Fallschacht in einem Kessel ist so gebaut, dass der Brennstoff aus einer vorgegebenen Höhe in die Brennkammer fällt. Zuvor wird der Brennstoff vom Vorratsbehälter über die Förderschnecke an den Schacht transportiert. Diese Art der Feuerung zeichnet sich durch eine exakte Dosierung der Brennstoffzufuhr sowie eine sehr niedrige Rückbrandgefahr aus.

Ein Pelletbehälter symbolisiert die Existenz der Fallschachtfeuerung

Neben der Fallschachtfeuerung gibt es noch die Quereinschub- und die Unterschubfeuerung, bei denen der Brennteller seitlich bzw. von unten mit Brennstoff beschickt wird. Die Fallschachtfeuerung besteht aus mehreren einzelnen Komponenten und ist aus dem Grund etwas störanfälliger als eine Unterschubfeuerung. Der häufigste Einsatzbereich dieser Technik ist eine Pelletheizung. Eine weitere Möglichkeit, unkontrollierte Flammenbildungen zu unterbinden, bietet eine Zellenradschleuse. Diese ist so gebaut, dass immer nur eine geringe Menge an Brennstoff die Brennkammer erreicht. Weitere Informationen zum Thema Schutz vor kontrolliertem Feuer liefert der Beitrag "Rückbrandsicherung".

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