Energieeffizienzklassen

Dieser Artikel behandelt das Thema E wie Energieeffizienzklassen.

Mit der Einführung der Energieeffizienzklassen möchte die EU einerseits den Absatz von besonders energiesparenden Elektrogeräten fördern. Andererseits sollten die Verbraucher auf einen Blick erkennen können, wie es mit dem Energieverbrauch einzelner Geräte bestellt ist. Um die Einfachheit zu betonen, ist das Label farblich gekennzeichnet und stellt eine Farbskala von Grün bis Rot dar.

Farbskala hilft bei der Kategorisierung der Energieeffizienzklassen

Das Label gibt es seit 2011 für Elektrogeräte wie Fernseher oder Kühlschrank und wird seit Jahren auf weitere Bereiche erweitert. Zuletzt sind auch Holzheizungen von dieser Kennzeichnungspflicht betroffen. Um die Energieeffizienzklassen zu kategorisieren, werden neben der Farbskala noch Buchstaben verwendet. Je nach Geltungsbereich sind neben den Buchstaben A, B, C noch die Buchstaben G und H zu finden.

Ein Smartphone zeigt die Energieeffizienzklassen an

Seit Mai 2014 gibt es sogar Energieeffizienzklassen für Wohngebäude, die auf dem Energieausweis abgedruckt sind. Ähnlich wie beim Energielabel für Elektrogeräte bedeutet auch hier der Buchstabe A, dass das Gebäude dem heutigen Stand eines Neubaus entspricht und einen jährlichen Endenergiebedarf von unter 50 kWh (m2a). Im Vergleich dazu beträgt der Endenergiebedarf eines Gebäudes mit der Klasse H fast das Zehnfache.

Ähnlich wie bei den Energieeffizienzklassen für Elektrogeräte gibt es auch hier viele Kritiker, die den Zweck dieser Kennzeichnungspflicht infrage stellen. Nicht zuletzt hat die Neuklassifizierung des Buchstabens A in A+, A++ und A+++ die Kritiker aufgebracht.

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