Holzofen: Für Wärme und Gemütlichkeit 

Als Kamin, Schweden- oder Cheminéeofen versorgt der klassische Holzofen Wohnhäuser schon seit Mitte des 15. Jahrhunderts mit wohliger Wärme. Um neben den gestiegenen Designansprüchen auch feuerungstechnisch Bestwerte zu erreichen, wurden die anfangs sehr einfachen Gebilde immer weiterentwickelt. So arbeiten moderne Holzöfen heute nicht nur sauber. Sie nutzen die eingesetzten Brennstoffe auch optimal aus und übertragen die entstehende Wärme effizient an ihre Aufstellräume. Möchten Sie einen Holzofen kaufen, stehen Ihnen dabei verschiedenste Ausführungen zur Auswahl. Wir erklären, was diese auszeichnet, welche Brennstoffe infrage kommen und worauf es bei Installation und Bedienung der Heizgeräte ankommt.

Holzofen: Arten und ihre Besonderheiten

Schwedenofen, Gussofen, Natursteinofen: Das sind nur drei Bauformen, in denen ein moderner Holzofen erhältlich ist. Während sie sich in ihrer grundlegenden Funktion kaum unterscheiden, wirken sich die Holzofen-Arten auf unterschiedliche Weise auf ihre Aufstellräume aus. Die folgende Tabelle gibt einen kurzen Überblick über die verschiedenen Bauformen und ihre Besonderheiten.

Holzofen-Art Funktion und Besonderheiten Wirkung auf den Raum
Schwedenofen Der Schwedenofen ist der klassische Holzofen. Er besteht in der Regel aus einem Stahlblechkörper, der sich frei im Raum aufstellen lässt. Zugang zum großen Brennraum bekommen Sie über eine öffenbare Tür mit Glaseinsatz, durch die Sie das gemütlich flackernde Feuer gut beobachten können. Der Holzofen gibt Wärme schnell an den Raum ab. Üblicherweise geschieht das in Form von sonnengleicher Wärmestrahlung über die Hüllflächen des Schwedenofens. Ist das Feuer erloschen, sinkt die Heizleistung vergleichsweise schnell.
GussofenIn seinem Aufbau ist der Gussofen kaum vom klassischen Holzofen zu unterscheiden. Besonders ist hier jedoch das Material: Denn Gusskamine bestehen aus massivem Stahlguss. Der Rohstoff ist schwer, robust und äußerst langlebig. Durch die massiven Wandungen dauert es etwas länger, bis der Gussofen Heizwärme an seinen Aufstellraum abstrahlt. Hat er seine Betriebstemperatur erreicht, gibt er Wärme dafür auch dann noch ab, wenn das Feuer nicht mehr brennt.
Natursteinofen Natursteinöfen (auch Speckstein- oder Marmoröfen) zeichnen sich durch ihr einzigartiges Hüllmaterial aus. Denn sie sind umseitig mit massiven Steinplatten verkleidet. Diese sorgen nicht nur für eine einzigartige Optik, sondern auch für ein ausgezeichnetes Heizverhalten. Genau wie Guss-Holzöfen nehmen auch die Steinplatten der Natursteinkamine viel Verbrennungswärme auf. Ist das Feuer erloschen, strahlen sie diese dann weiterhin an ihren Aufstellraum ab.
Dauerbrandofen Dauerbrandöfen unterscheiden sich äußerlich nicht von anderen Kaminen. Sie sind in verschiedensten Bauformen erhältlich und zeichnen sich durch ihren speziellen Rost aus. Denn dieser ist so ausgeführt, dass er die Glut der Brennstoffe lange hält. Bei Kohle sogar vier Stunden lang bei voller Nennleistung. Mit Holz hält die Glut immerhin noch etwa 1,5 Stunden. In welcher Art und Weise die Wärme des Holzofens auf den Raum übergeht, hängt von seiner Konstruktion ab. Üblicherweise strahlen die Kamine Heizwärme sonnengleich ab. Möglich ist aber auch die Raumaufheizung über die Luft – also in Form von Konvektion.
Küchen-Holzofen
(Zentralheizungsherd
Bei Küchenkaminen oder Küchenöfen steht der Mehrfachnutzen im Vordergrund. Denn die Herde, die sich zum Beispiel mit Holz befeuern lassen, geben Wärme auch an Kochplatten und Backröhren ab. Küchenherde strahlen einen Großteil der Wärme über ihre Hüllflächen ab. Dabei können sie auch Backröhren und Herdplatten erhitzen. Möchten Sie den Küchenofen im Sommer nutzen, kann sein Aufstellraum schnell überhitzen.
Holzvergaserofen Der Holzvergaserofen zeichnet sich durch eine zweigeteilte Brennkammer aus. Während das eingelegte Holz in der ersten Kammer ausgast, verbrennen die entstandenen Gase erst in einer zweiten, räumlich getrennten Kammer richtig ab. Da das bei sehr hohen Temperaturen passiert, gilt der Holzofen als sehr sauber und effizient. Üblich ist auch hier die Wärmeübertragung in Form von Strahlung. Je nach Ausführung kann aber auch ein größerer Teil der Heizwärme in Form von Konvektion an den Raum übergehen. Nachteilig sind die lauten Verbrennungsgeräusche, die Nutzer unter Umständen als störend empfinden können.
Werkstattofen Bei Holzöfen für die Werkstatt steht die Funktion im Vordergrund. Denn die Heizkamine sind in der Regel sehr schlicht ausgeführt. Aus massivem Guss gefertigt, halten sie dafür einiges aus. Werkstattöfen stellen nur geringe Anforderungen an die eingesetzten Brennstoffe und gelten als besonders robust sowie langlebig. Ein Werkstattofen versorgt Werkstätten, Hallen oder Garagen schnell mit wohliger Wärme. Je nach Konstruktion kann er dabei auf Wärmestrahlung oder Konvektion setzen.
Kachelofen Der Kachelofen besteht aus einem massiv gemauerten Körper, der viel Wärme speichert. Im Inneren sitzt dabei entweder ein handwerklich gefertigter Brennraum aus Schamotte oder ein flexibel austauschbarer Heizeinsatz. Der Holzofen zeichnet sich durch seine hohe Wärmespeicherfähigkeit aus. Er gibt Wärme in Form von Strahlung über die Hüllflächen an den Raum ab, kann diesen auf Wunsch aber auch mit warmer Luft versorgen.
Pelletofen Pelletöfen sind Holzöfen, die für die Verbrennung kleiner Holzpresslinge (Pellets) optimiert wurden. Sie besitzen daher in der Regel einen kleinen Lagerbehälter und einen eigens entwickelten Brenner. Äußerlich sind Pelletöfen in jeder erdenklichen Form erhältlich: Ob als Schwedenofen oder als Einsatz für massive Kachelöfen. Das Besondere: Die Geräte arbeiten sauber, komfortabel und automatisch. Abgesehen vom Auffüllen des Pellettanks, haben Sie dabei kaum etwas zu tun. Je nach Ausführung können auch die Holzöfen für Pellets Wärme in Form von Strahlung oder Konvektion an den Raum abgeben. Als Natursteinkamin oder Kachelofen heizen sie dabei für eine gewisse Zeit weiter, wenn das Feuer bereits erloschen ist. Bei einfachen Kaminen aus Stahlblech ist das nicht der Fall. Hier sinkt die Heizleistung nach dem Ende der Verbrennung schneller.

Die Übersicht zeigt: Die Auswahl an Holzöfen ist groß und jede Bauart ist dabei mit ganz speziellen Eigenschaften verbunden. Wer einen einfachen und günstigen Kamin sucht, findet dabei im Schwedenofen die passende Bauform. Elegant und lange wärmend sind hingegen Natur- oder Specksteinöfen. Während Werkstattöfen eher einfach, dafür aber umso robuster sind, bringen Kachelöfen besonders viel Gemütlichkeit in die eigenen vier Wände. 

Kamin mit oder ohne Wassertasche betreiben 

Einige Holzöfen sind heute mit einer sogenannten Wassertasche ausgestattet. Dabei handelt es sich um einen integrierten Wärmeübertrager. Dieser gibt einen Teil der Verbrennungswärme an das Heizungswasser und damit auch an die Zentralheizung ab. Über diese kommt die Kaminwärme der Raumheizung oder der Warmwasserbereitung zugute. Vorteil der Technik: Ein Holzofen mit Wassertasche unterstützt die konventionelle Heizung. Er sorgt für sinkende Heizkosten, geht aber auch mit höheren Anschaffungskosten einher. So müssen Sie auch einen Wärmespeicher installieren, wenn sie einen wasserführenden Holzofen kaufen.

Verschiedene Brennstoffe für den Holzofen 

Möchten Sie den Holzofen anfeuern, können Sie verschiedenste Brennstoffe einsetzen. Typisch sind dabei Holzscheite aus verschiedenen Hartholzarten. Diese brennen lange und geben viel Wärme ab. Harzhaltige Weichhölzer sorgen hingegen für das besondere Knistern und einen guten Duft. Aber auch Holzbriketts lassen sich in den meisten Holzöfen verfeuern. Sie bestehen aus stark komprimierten Holzresten und geben bei der Verbrennung sehr viel Wärme ab. Ähnlich verhält es sich mit Kohlebriketts, die Sie ebenfalls in vielen Holzöfen nutzen können.

Wichtig: Einige Kaminen müssen Sie vor dem Anheizen auf den verwendeten Brennstoff einstellen. So lässt sich gewährleisten, dass die Versorgung mit Verbrennungsluft immer optimal ist und Scheite, Holz- oder Kohlebriketts vollständig sowie sauber abbrennen.

Pellets nehmen hier eine Sonderstellung ein. Denn sie lassen sich nur in speziellen Pelletöfen verbrennen. Das funktioniert dafür automatisch, sauber und besonders komfortabel.

Auch ein Holzofen benötigt Sauerstoff

Damit ein Holzofen die eingelegten Brennstoffe vollständig und sauber verbrennen kann, muss ihm ausreichend Sauerstoff zur Verfügung stehen. Diesen zieht ein klassischer Kamin aus der Raumluft, weshalb Experten dabei vom raumluftabhängigen Kamin sprechen.

Neu gebaute oder energetisch sanierte Häuser sind in der Regel so dicht, dass von allein kaum ausreichend Sauerstoff von außen nachströmt. Für diese Fälle gibt es raumluftunabhängige Holzöfen. Diese sind mit einem Frischluftanschluss ausgestattet und holen sich den nötigen Sauerstoff direkt von außen.

Achtung: Wer den Holzofen zusammen mit einer Lüftungs- oder Küchenabluftanlage nutzt, muss besondere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Denn dabei könnte es dazu kommen, dass der Druck im Raum sinkt und Abgase aus dem Kamin gesogen werden. Für die nötige Sicherheit sorgt ein Druckwächter. Dieser stellt die Lüftungstechnik ab, bevor es gefährlich wird. Besser wäre es allerdings, einen raumluftunabhängigen Holzofen zu kaufen.

Die Abgase der Verbrennung müssen aus dem Haus

Genau wie jede andere Verbrennungsheizung, erzeugt auch ein Holzofen Abgase. Diese sicher aus dem Haus zu führen, ist die Aufgabe eines Schornsteins. Ist ein freier Zug vorhanden, können Experten den neuen Ofen oft einfach an diesen anschließen. Aber auch wenn kein Schornsteinzug im Haus vorhanden ist, können Sie einen Holzofen einbauen. Möglich ist das mit einem Edelstahlkamin, der sich innen oder außen an der Fassade über das Dach führen lässt. Der Anschluss an einen bestehenden und schon belegten Kaminzug ist in der Regel nicht möglich. Eine zuverlässige Aussage kann hier jedoch nur der zuständige Schornsteinfeger treffen.

Bedienung, Pflege und Überprüfungen

Die Bedienung der Holzöfen ist mit etwas Übung unkompliziert. Wichtig für eine effiziente und saubere Verbrennung ist vor allem die optimale Verbrennungsluftversorgung. Während moderne Öfen heute oft über eine automatische Regelung verfügen, müssen Sie die Einstellung bei älteren und einfacheren Modellen manuell übernehmen. Nützliche Informationen dazu finden sich in der Bedienungsanleitung des entsprechenden Kaminofens.

Wichtiger Hinweis: Durch die hohen Anforderungen an die Verbrennung dürfen viele Hausbesitzer ihren alten Ofen bald nicht mehr betreiben. Informationen dazu geben wir im Beitrag „Wie lange darf ich meinen Kaminofen noch betreiben“. Möchten Sie einen neuen Holzofen kaufen, muss dieser die 2. Stufe der 1. BImSchV einhalten. In einigen Regionen sind darüber hinaus weitere Anforderungen zu erfüllen. So zum Beispiel in München, Stuttgart oder Regensburg. Entsprechende Hinweise finden sich in der Regel in den Produktunterlagen.

Gemütlichkeit vor dem Holzofen
© AlexMaster – stock.adobe.com

Holz vor der Verbrennung richtig lagern 

Kommt Scheitholz in den Holzofen, muss dieses ausreichend trocken sein. Während Verordnungen einen Restfeuchtegehalt von maximal 25 Prozent angeben, empfehlen Experten einen Wert von zehn bis 15 Prozent. Ist der Wassergehalt höher, verbraucht die Verdunstung einen großen Teil der Verbrennungswärme. Dadurch sinkt die Flammtemperatur und es entstehen deutlich mehr Schadstoffe. Diese können sich im Schornstein absetzen und im schlimmsten Fall sogar einen Schornsteinbrand verursachen. Die wichtigsten Tipps zur richtigen Lagerung geben wir im Beitrag Brennholzfeuchtigkeit.

Holzofen anheizen: So funktioniert es

Zum Anheizen legen Sie am besten zwei Holzscheite parallel in den Ofen. Darüber stapeln Sie etwas dünnes Anfeuerholz und Kaminanzünder. Zünden Sie den Anzünder an, brennt das Feuer sauber von oben nach unten ab. Dabei steigt die Temperatur im Holzofen und auch die größeren Scheite beginnen sauber zu brennen. Liegt nur noch Glut auf dem Rost, ist die richtige Zeit zum Nachlegen frischer Scheite.

Regelmäßige Besuche vom Kaminkehrer

Um eine hohe Sicherheit zu gewährleisten, kommen Schornsteinfeger oft mehrmals zum Holzofen in den eigenen vier Wänden. Einmal jährlich steht dabei eine gründliche Überprüfung an. Zusätzlich sind ein bis vier Kehrungen erforderlich. Wie oft die Experten den Schornstein reinigen, hängt dabei von der Nutzung des Kamins ab. Wer den Ofen selten schürt, kommt mit einer Kehrung aus. Heizen Sie in der Heizperiode regelmäßig, können auch drei Kehrungen erforderlich sein. Brennt der Ofen das ganze Jahr über sehr oft, kann der Bezirksschornsteinfegermeister sogar vier Kehrungen im Jahr anordnen.

Übrigens: Bei der Ausführung der Arbeiten sind Sie an keinen Schornsteinfeger gebunden. Die Kehrung ist keine hoheitliche Aufgabe und kann auch von freien Schornsteinfegern durchgeführt werden. Welche Preise üblich sind, erfahren Sie im Beitrag zu den Kosten für Schornsteinfeger.

Holzofen kaufen: Diese Kosten fallen an 

Sie möchten einen Holzofen kaufen und interessieren sich für aktuelle Preise? Dann kommt es vor allem auf die Art des Kaminofens an. Denn die Kosten bewegen sich in einem Bereich von wenigen Hundert Euro bis zu mehreren Tausend Euro. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über übliche Einstiegspreise. Wie in vielen Bereichen des Lebens gibt es nach oben allerdings kaum Grenzen. So kann der Holzofen mehr kosten, wenn er ein ausgefallenes Design oder eine bestimmte Sonderausstattung hat.

Art der Kaminöfen Holzofen Preise
Schwedenofen ab 200 Euro
Gussofen ab 400 Euro
Natursteinofen ab 600 Euro
Dauerbrandofen ab 400 Euro
Zentralheizungsherd ab 600 Euro
Holzvergaserofen ab 2.500 Euro
Werkstattofen ab 150 Euro
Kachelofen ab 2.500 Euro
Pelletofen ab 800 Euro
Zusätzliche Wassertasche ab 1.500 Euro extra

Zu den Grundkosten kommen außerdem Kosten für Zubehör und Montage. Letztere bieten viele Fachfirmen zum Fixpreis ab 300 Euro an, wobei handwerklich geschickte Hausbesitzer auch selbst den Holzofen installieren können. Lediglich für wasserführende Holzöfen und handwerklich gesetzte Kachelöfen können dabei höhere Ausgaben anfallen. Das Zubehör ist dagegen vergleichsweise günstig, wie die folgende Übersicht zeigt:

  • Feuerfeste Unterlage aus Glas: ab 50 Euro
  • Anschluss-Set mit Wandfutter: ab 75 Euro
  • Rauchrohr zum Schornstein: ab 50 Euro
  • Dreiteiliges Kaminbesteck: ab 30 Euro
  • Korb oder Box für Holz: ab 30 Euro

Darüber hinaus sind lediglich Feueranzünder nötig. Spezielle Reinigungsmittel benötigen Sie nicht. Am einfachsten lässt sich der Holzofen mit klarem Wasser reinigen. Bei hartnäckigen Verschmutzungen an der Scheibe hilft es, ein feuchtes Tuch zuvor in etwas Asche einzutauchen. 

Fördermittel für den neuen Holzofen im Eigenheim 

Möchten Sie einen Holzofen kaufen, gibt es unter Umständen sogar Fördermittel. So können Sie die Handwerkerkosten für den Einbau von der Steuer absetzen. Das Finanzamt zieht dann 20 Prozent der Lohnkosten (maximal 1.200 Euro) im Jahr von Ihrer Einkommenssteuerlast ab. Wie das funktioniert, erklären wir ausführlich im Beitrag Handwerkerkosten absetzen.

Für einen Pelletofen mit Wassertasche gibt es hingegen hohe Zuschüsse vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Über das Programm „Heizen mit erneuerbaren Energien“ bekommen Sie dabei einen Zuschuss von 35 Prozent, wenn die wasserseitige Heizleistung mindestens fünf Kilowatt beträgt. Wichtig ist außerdem, dass der Holzofen in der BAFA-Liste förderfähiger Geräte aufgeführt ist. Händler wissen in der Regel, welche Produkte dabei infrage kommen.

Wichtig: Die BAFA-Förderung müssen Sie beantragen, bevor Sie einen Fachbetrieb mit dem Einbau der neuen Heizung beauftragen. Möglich ist das einfach online über die Webseite des BAFA.

Vorteile und Nachteile moderner Holzöfen 

Der Holzofen bringt viel Gemütlichkeit in die eigenen vier Wände. Er versorgt seinen Aufstellraum mit wohltuender Strahlungswärme und verbrennt nachwachsende Rohstoffe. Oft stammen diese sogar aus der eigenen Region. Ein weiterer Vorteil: Die Kamine entlasten die konventionelle Heizung und sorgen für sinkende Heizkosten. Das gilt vor allem dann, wenn sie mit einer Wassertasche ausgestattet sind. Nachteilig sind hingegen die teilweise sehr hohen Anschaffungskosten. Außerdem ist der Betrieb von Kaminen immer auch mit viel Aufwand und Schmutz verbunden. Das eingelegte Holz verbrennt dabei zwar CO2-neutral, es stößt aber auch viel Feinstaub aus. Ein Filter (zum Beispiel ein Partikelabscheider), der die Emissionen senkt, ist hingegen mit hohen Kosten verbunden. Die folgende Tabelle zeigt die Vor- und Nachteile der Holzöfen im Vergleich.

Vorteile Nachteile
viel Gemütlichkeit teilweise hohe Anschaffungskosten
wohltuende Strahlungswärme Schornstein muss vorhanden (Alternativ: Nachrüstung)
Verbrennung nachwachsender Rohstoffe Nutzung ist aufwendig und mit Schmutz verbunden
Holz stammt meist aus der Region hoher Feinstaubausstoß bei der Verbrennung
Entlastung der konventionellen Heizung Partikelascheider sind teuer
geringere Heizkosten
Heizung.de Autor Alexander Rosenkranz
Fazit von Alexander Rosenkranz
Ein Holzofen bringt viel Gemütlichkeit in die eigenen vier Wände. Er versorgt Ihr Heim mit wohltuender Strahlungswärme und trägt ganz nebenbei sogar zu sinkenden Heizkosten bei. Möchten Sie einen Kaminofen kaufen, stehen Ihnen heute allerdings zahlreiche Varianten zur Auswahl. Die Modelle unterscheiden sich dabei nicht nur im Design und im Preis, auch ihre Raumwirkung ist oft ganz speziell. Wichtig ist, dass der neue Kaminofen die eigenen Erwartungen deckt und zum gegebenen Budget passt.
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