Der richtige Holzofen für jede Immobilie

Immer mehr Menschen entscheiden sich für einen modernen Holzofen. Denn ein solcher bietet nicht nur einen enorm hohen Komfort und eine angenehme Wärme. Er kann auch helfen, die Heizkosten spürbar zu senken und effizienter zu heizen. Wichtig ist sich bei der Wahl des Holzofens Zeit zu lassen und zu überlegen, welche Form des Holzofens in das eigene Wohnkonzept und die eigene Immobilie eingebunden werden kann. Nur so kann ein funktionierendes und sparsames System genutzt werden, welches die versprochenen Vorteile bietet.

Brennender Holzofen

Verschiedene Formen des Holzofens im Überblick

Lange Zeit war der Holzofen die einzige Form der Heizung, welche in kleinen Häusern verbreitet war. Mit diesen Öfen alter Zeit haben moderne Holzöfen glücklicherweise nicht mehr viel gemeinsam. In der heutigen Zeit sind moderne Holzöfen kleine Wunderwerke der Technik. Sie zeichnen sich vor allem durch ihre sehr gute Heizleistung aus. Holzöfen sind darüber hinaus in unterschiedlichen Größen und somit in unterschiedlichen Heizklassen erhältlich.

Der Holzofen sollte immer so gewählt werden, dass seine maximale Heizkraft leicht den Heizbedarf übersteigt. So muss der Holzofen nicht unter Volllast betrieben werden. Er kann auch bei einer schonenden Auslastung von circa 75 – 80 Prozent der Maximalleistung betrieben werden. Dies schont das Material und sorgt somit für eine längere Lebensdauer des Holzofens. Ob mit oder ohne Glas-Front, zur Nutzung mit Stückholz oder als Pellet-Variante: Ein Holzofen sorgt mit seinem angenehmen Knistern und der direkten und typischen Wärme für mehr Gemütlichkeit im Wohnraum.

Welche Funktionen soll der Holzofen übernehmen?

Bei der Auswahl des Holzofens spielt auch dessen hauptsächlicher Einsatzzweck eine wichtige Rolle. Denn ein Holzofen kann in den verschiedensten Bauformen erworben werden. Ein Kachelofen oder Holzofen mit einer Ummantelung aus Naturstein ist beispielsweise besonders effizient. Denn die Steine und die Kacheln geben die gespeicherte Wärme über einen langen Zeitraum ab. Somit kann ein Auskühlen des Raumes durch den Holzofen effektiver verhindert werden.

Darüber hinaus gibt es auch wasserführende Holzöfen, welche direkt an den Heizkreislauf mit angeschlossen werden können. Ist der Holzofen in Betrieb, so übernimmt er einen Teil der Heizlast direkt über den Heizkreislauf und kann somit weitere Räume mit aufheizen. In einem solchen Fall kann der Ofen dazu eingesetzt werden, um die Heizkosten im ganzen Haus spürbar und drastisch zu senken. Wenn eine solche Lösung möglich ist, können sich die Anschaffungskosten für den Holzofen oftmals problemlos amortisieren.

Die Lagerung des Brennmaterials: Ein wichtiger Punkt

Vor der Anschaffung eines solchen Ofens sollten jedoch einige Punkte geklärt werden. Neben dem Anschluss an den Kamin und einer Konsultation des Kaminkehrers zu den vorhandenen Möglichkeiten, sollte auch die Lagerung des Brennmaterials bedacht werden. Denn egal ob Stückholz oder Pellets: Der Verbrauch an Heizmaterial ist oftmals überraschend groß, sodass eine entsprechende Lagerfläche für das Material zur Verfügung stehen sollte.

Auch sollte der Weg zum Heizmaterial einfach zu erreichen sein, da in der Heizperiode nicht immer mit gutem und trockenem Wetter gerechnet werden kann. Ist ausreichend Lagerfläche vorhanden und kann diese problemlos genutzt werden, so kann der Ofen-Besitzer den Vorrat an Heizmaterial über das ganze Jahr hinweg anlegen. Dies senkt nochmals die Kosten und kann somit den Holzofen im Betrieb noch günstiger werden lassen.

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