Die Funktionsweise der Holzheizung: Modern und effizient

Die Funktion der Holzheizung besteht seit jeher darin, im Haus für wohlige Wärme zu sorgen. Und noch immer liegt diese Heizmöglichkeit im Trend, denn die Funktionsweise der Holzheizung zeichnet sich durch eine hohe Ökonomie und Kosteneffizienz aus.

Funktionsweise im Detail

Mit Hilfe der Funktionsweise der Holzheizung lässt sich eine Heizmöglichkeit schaffen, die nicht nur äußerst wirkungsvoll, sondern auch sehr kostengünstig ist. Und noch mehr Vorteile der Holzheizung sind zu beachten: Sie ist mit nur geringen Anschaffungskosten verbunden und da ihre Funktionsweise auf einem nachwachsenden Rohstoff basiert, sind auch die Heizkosten für Holz als Brennstoff relativ günstig. Darüber hinaus zeichnen sich Holzheizungen durch einen sehr hohen Wirkungsgrad bei niedrigem Schadstoffausstoß aus. Nicht zuletzt ist die Funktion der Holzheizung dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienung im Vergleich zu anderen Heizmöglichkeiten äußerst einfach und bequem ist. Darüber hinaus sind Holzheizungen aus Materialien gefertigt, die langlebig, stabil und widerstandsfähig sind.

Darstellung der Funktionsweise der Holzheizung
Kreislauf der CO2-Verbrennung einer Holzheizung (© heizung.de)

Holzvergaserkessel als zentraler Bestandteil

Die heutzutage genutzten Holzheizungen werden durch einen Holzvergaserkessel realisiert, der mit Hilfe der sogenannten Nachverbrennungstechnik arbeitet. Der Holzvergaserkessel besteht aus verschiedenen Elementen. Hierzu zählen der Füll- und Brennraum, die Nachschaltheizflächen, die Nachverbrennungskanäle und das Saugzuggebläse. Damit man den Kessel mit Holz befüllen und später die Asche entnehmen kann, ist er mit einer Fülltür und einer Aschetür ausgestattet. Die Holzausgasung findet im unteren Brennraumbereich statt. Anschließend werden die Heizgase in die Nachverbrennungskanäle weitergeleitet und dort verbrannt. 

Eine stetige Luftströmung ist für die Funktionsweise der Holzheizung von besonderer Bedeutung - die Luft, die über eine Verbindung unterhalb des Brennraums zum Nachverbrennungskanal gelangt, wird nämlich angesaugt. Auf diese Weise kann sich das Heizgas mit der Luft mischen, so dass eine vollständige Verbrennung sichergestellt ist. Anschließend strömen die heißen Verbrennungsgase entlang der Nachschaltheizflächen und heizen so das Heizwasser auf. Abgase, die sich im hinteren Bereich der Heizung befinden, werden über den Schornstein nach draußen abgeleitet.

Funktionsweise garantiert konstant hohe Verbrennungstemperaturen

Der Verbrennungsprozess regelt eigenständig, wie die Verbrennungsluft innerhalb der Holzheizung zugeteilt wird. Ist im Heizkessel oder in den Nachverbrennungskanälen zu viel Luft, dann wird die Luftzufuhr reduziert. Fehlt hingegen Luft, dann wird diese angesaugt. Da die einzelnen Prozesse in der Holzheizung perfekt zusammenspielen, sind konstant hohe Verbrennungstemperaturen im Bereich von circa 1.100° Celsius garantiert. Um zu verhindern, dass Wärme verloren geht, nutzt man den sogenannten Pufferspeicher. Dort wird Heizungswasser gespeichert, auf das sich dann zurückgreifen lässt, wenn der gesamte Brennstoff verbrannt ist.

Heizung.de Autor Philipp Hermann

Fazit von Philipp Hermann

Die Funktionsweise der Holzheizung zeichnet sich durch eine hohe Ökonomie aus. Grund hierfür ist der konstant niedrige Energiepreis, der aus dem stetig nachwachsenden Brennstoff Holz resultiert. Außerdem punkten Holzheizungen auch hinsichtlich ihrer Klimabilanz. Diese Gründe sind es, die Holzheizungen zu einer umweltschonenden und effizienten Alternative zu Gas- oder Ölheizungen gemacht haben. Und noch einen weiteren großen Vorteil besitzen Holzheizungen: Da bei der Verbrennung von Holz mehr Wärme entsteht, als zum Heizen des Gebäudes benötigt wird, und die überschüssige Wärme gespeichert werden kann, kann die Funktionsweise der Holzheizung zu niedrigeren Heizkosten führen.

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