Mit einer Wärmetauscher Heizung die Energieeffizienz steigern

Wärmetauscher werden im Fachjargon gern auch als "Wärmeübertrager" bezeichnet. Ihre Funktionsweise bleibt unabhängig des Namens erhalten. Sie kümmern sich darum, dass die entstandene Abwärme, welche beim Brennvorgang immer auftritt, nicht ungenutzt verloren geht. Stattdessen greift der Wärmetauscher Heizung diese Abwärme auf und führt sie dem Heizkreislauf erneut zu. Das Heizsystem kann die Abwärme dann erneut nutzen.

Dadurch müssen insgesamt weniger Ressourcen für das gleiche Maß an Wärme aufgewandt werden. Besonders zur Reduzierung der laufenden Kosten und zur Steigerung der Energieeffizienz sind die Wärmetauscher daher ein wertvolles Instrument. Die Wärmetauscher kommen sowohl in traditionellen Systemen (Öl- und Gasheizung) als auch in modernen Kesseln inklusive Brennwerttechnik zum Einsatz.

Austauschprozess gibt der Wärmetauscher Heizung ihren Namen

Die Bezeichnung "Wärmetauscher" ist natürlich nicht zufällig gewählt. Um sicherzustellen, dass die Abwärme wieder zum Heizkreislauf gelangt, muss diese über ein weiteres Medium ausgetauscht werden. Die Zusammenstellung der zwei benötigten Stoffe (einmal der klassische Brennstoff und dann das Austauschmedium) ist heutzutage sehr flexibel gestaltet. Denkbar ist beispielsweise eine Kombination aus Öl und Wasser, Wasser und Wasser oder Luft und Wasser.

Eine Wärmetauscher Heizung sieht vergrößert in etwa so aus.
© missisya / Fotolia

Stets findet der Austausch der Abwärme zwischen diesen zwei Stoffen statt. Die Abwärme gelangt also zum zweiten Stoff, wird von diesem aufgenommen und dann wieder in das Heizsystem zurückgeführt. Vermischt werden beide Stoffe übrigens nie. Denn sie verlaufen in einer Wärmetauscher Heizung komplett separat voneinander. Insgesamt sind alle gängigen Gase und Flüssigkeiten für diesen Austausch geeignet. Sehr häufig kommen Gase, Wasser, Öle und Dampf zum Einsatz.

Viele Einsatzmöglichkeit für Wärmetauscher Heizung

Ursprünglich war die Nutzung großer Wärmetauscher der Industrie vorbehalten. Wird hier die Abwärme nicht genutzt, geht natürlich viel Geld verloren. In einem privaten Haushalt sind die Zahlen nicht so hoch, gespart werden kann hier aber dennoch. Verlorene Energie wird nicht länger als eine Art "Abfallprodukt" einfach ignoriert. Stattdessen wird sie aktiv genutzt. Grundsätzlich lohnt sich der Einsatz einer Wärmetauscher Heizung quasi überall da, wo Wärme erzeugt und freigesetzt wird.

Wichtig ist, dass der Wärmetauscher gut erreichbar bleibt

Es existieren natürlich jeweils unterschiedliche Modelle. Wichtig ist, dass der Wärmetauscher gut erreichbar bleibt, denn er muss mitunter in regelmäßigen Abständen gewartet werden. Das Material spielt ebenfalls eine Rolle. Aluminium gilt als besonders vorteilhaft. Denn dieses lässt sich leicht warten und der Verschleiß fällt nur sehr gering aus. Speziell bei Aluminium gilt es aber darauf zu achten, dass das Heizwasser nicht zu sauer wird. Ein pH-Wert zwischen 8,2 und 10,5 ist erstrebenswert. Dieser kann vom Installateur bei einer Wartung überprüft werden.

Wärmetauscher Heizung in Kombination mit Brennwerttechnik

Wird der Wärmetauscher mit der ohnehin effizienten Brennwerttechnik kombiniert, werden alle entstandenen Abgase in den Wärmetauscher geleitet. Hier werden sie von einem Behälter aufgefangen, welcher die Wärme "zwischenspeichert". Das Rohr, welches die Heizkörper mit dem Heizsystem verbindet, führt durch diesen Behälter. Warmes Kondenswasser kann auf dem Rückweg deshalb wieder vorgeheizt werden. Da das Wasser dann nicht mehr von der kalten Ursprungstemperatur aus aufgewärmt werden muss, führt dies insgesamt zu einer verbesserten Energieeffizienz.

Heizung.de Autor Philipp Hermann

Fazit von Philipp Hermann

Aufgrund der fast kontinuierlich steigenden Preise für Brennstoffe ist es immer empfehlenswert, aus ihnen das Optimum an Energie herauszuholen. Eine Wärmetauscher Heizung übernimmt genau diese Aufgabe, benötigt nicht zu viel Platz und kann durch einen Fachmann relativ unkompliziert installiert werden. Die Kosten für die regelmäßige Wartung siedeln sich im Regelfall zudem weit unter dem Mehrwert an, den Sie durch die effizientere Nutzung der Rohstoffe erhalten.

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