Mehr Förderung Heizung in 2016 - jetzt fördern lassen!

Mehr Förderung Heizung 2016. Seit Anfang dieses Jahres gibt es für den Austausch der Heizung und den Einbau einer Lüftungsanlage mehr Fördergelder in Form von Zinsverbilligungen und Zuschüssen. Diese Maßnahme ist Teil des Anreizprogramms Energieeffizienz. Im Rahmen dieses über einen Zeitraum von drei Jahren ausgelegten Programms stellt die Bundesregierung insgesamt 165 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung.

Förderung für Heizung 2016: Mehr für Gas und Öl

Mit dem KfW-Programm Energieeffizient Sanieren können Verbraucher den Austausch der alten Heizung gegen eine neue Gasheizung oder Ölheizung künftig fördern lassen. Die Wahl besteht zwischen einem wie gewohnt zinsgünstigen Kredit der KfW-Bank und einem Zuschuss. Wer sich für die Kredit-Variante entscheidet, wählt hierzu das Programm 152 für zinsgünstige Kredite aus. Der Zuschuss wird über das Programm 430 beantragt.

Tafel mit der Aufschrift Energie sparen - Förderung Heizung 2016

Voraussetzung für die Förderung

Voraussetzung für eine Förderung der Heizung in 2016 ist, dass die neue Heizung mit moderner Brennwerttechnik ausgestattet ist. Kommt eine externe Umwälzpumpe zum Einsatz, muss es sich dabei um Hocheffizienzpumpen der Effizienzklasse A handeln. Deren minimaler Förderdruck muss auf 100 mbar einstellbar sein. Bei internen Umwälzpumpen ist ein minimaler Förderdruck von 200 mbar Voraussetzung.

Darüber hinaus muss die Heizungsanlage für einen dauerhaften Brennwertbetrieb ausgelegt sein, um die Förderung für Heizung in 2016 erhalten zu können. Die maximale Vorlauftemperatur darf also am Auslegungspunkt 60 °Celsius nicht übersteigen. Sollten hierfür Umbaumaßnahmen an den Heizkörpern oder am Verteilnetz erforderlich sein, sind diese Kosten ebenfalls förderfähig.

Für sämtliche Programme gilt außerdem, dass ein hydraulischer Abgleich mit raumweisender Heizlastbestimmung durchgeführt werden muss. Sind alle Voraussetzungen für eine Förderung der Heizung in 2016 erfüllt, können Hausbesitzer damit 10 Prozent der Kosten einsparen. Pro Wohneinheit können auf diesem Wege maximal 5.000 Euro an Fördergeldern bezogen werden.

Mehr Förderung für Heizung 2016 durch Optimierung der Heizanlage

Wird eine veraltete Gas- oder Ölheizung durch eine moderne Brennwertheizung ersetzt und zudem noch die gesamte Heizanlage optimiert, kann bei der KfW ein noch höherer Zuschuss aus dem Heizungs- und Lüftungspaket beantragt werden. Auf diesem Wege können Hausbesitzer bis zu 15 Prozent der Kosten den Staat tragen lassen. In Form eines Zuschusses sind maximal 7.500 Euro pro Wohneinheit möglich. Als Alternative steht ein Tilgungszuschuss bei der Kreditvariante zur Verfügung, dessen Höhe 6.250 Euro beträgt.

Das gesamte Heizungspaket ist genau dann förderfähig, wenn die alte Heizung ohne Brennwerttechnik außer Betrieb genommen wird. Wichtig ist, dass die neue Heizung den technischen Anforderungen der KfW entspricht. Zusätzlich muss noch das gesamte Heizsystem des Hauses mit optimiert werden.

Informationen zur Antragstellung

Der Förderantrag kann seit dem 1. April 2016 direkt bei der KfW gestellt werden. Hausbesitzer konnten jedoch schon am 1. Januar 2016 mit den Maßnahmen des Heizungs- und Lüftungspakets beginnen. Es besteht jedoch im Zuge der Beantragung stets die Pflicht, einen Energieberater aus der Liste der Energie-Effizienz-Experten in das Vorhaben mit einzubinden.

Grundsätzlich gilt hier, was für alle "normalen" KfW-Förderungen auch gilt: Die Förderung muss vor der Durchführung der einzelnen Maßnahmen beantragt werden. Hinzu kommt die Einbindung eines Sachverständigen, um die neue Förderung für Heizung in 2016 erhalten zu können.

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