Design-Heizkörper: Effiziente Einrichtungsgegenstände

Design-Heizkörper sind nicht nur Heizflächen, die in den eigenen vier Wänden für mollige Wärme sorgen. Viel mehr sind sie auch moderne Einrichtungsgegenstände, die im schicken Design zu fast jedem Stil passen. Was einen Design-Heizkörper ausmacht, welche Arten es gibt und worauf bei der Planung zu achten ist, erklären wir in folgendem Beitrag.

Design-Heizkörper in verschiedenen Arten

Geht es um die Einrichtung der eigenen vier Wände, spielen die Heizkörper oft keine wichtige Rolle. Ihre Funktion ist es die Wärme der Heizung im Raum zu verteilen und das möglichst effizient. Mit einem modernen Design-Heizkörper mutiert der schlicht-weiße Wärmeübertrager jedoch zu einem echten Kunstwerk, das als Blickfang in viele Einrichtungsstiele passt. Generell gibt es Design-Heizkörper für Küche, Bad oder Wohnzimmer dabei in unterschiedlichen Arten. Zwei davon sind:

  • Röhrenheizkörper
  • Plattenheizkörper

Röhrenheizkörper: Vom Handtuchhalter bis zum Raumtrenner

Röhrenheizkörper sind die wohl bekannteste Form der Design-Heizkörper. Sie bestehen aus zahlreichen Röhren, die in runder oder quadratischer Form sowohl senkrecht als auch waagerecht angeordnet sein können. Hergestellt aus Stahlblech, sind den möglichen Formen dabei kaum Grenzen gesetzt. So passen Wärmekörper mit geradlinigen und definierten Konturen perfekt zu modernen oder puristischen Einrichtungsstilen. Runde und geschwungene Formen mit filigranen Verzierungen hingegen erfüllen alle Ansprüche an die Einrichtung orientalischer Wohnträume.

Kombinierbar mit Brennwertheizungen, Biomasseheizungen oder KWK-Anlagen

Design-Heizkörper passend zu elegantem Bad-Design
© archideaphoto / Fotolia

Aber die Design-Heizkörper sind mehr als nur schön. So eignen sie sich durch ihre besondere Form zum Beispiel im Bad als wirkungsvolle Handtuch-Trockner oder Wärme spendende Raumtrenner. Geht es um die Planung, können die Röhrenheizkörper vor allem mit Brennwertheizungen, Biomasseheizungen oder KWK-Anlagen eingesetzt werden. Mit einer zusätzlichen elektrischen Heizpatrone – eine Art Tauchsieder, der in den Heizkörper geschraubt wird – sorgen sie aber auch in allen modernen Niedertemperatursystemen für ausreichend Wärme. So eignen sich Design-Heizkörper im Bad zum Beispiel als Ergänzung einer Flächenheizung.

Plattenheizkörper: Wärme spendende Kunstwerke

Auch die typischen Plattenheizkörper, die mit profilierten Oberflächen in Weiß oder Creme-Tönen in vielen neuen und alten Häusern zu finden sind, verdienen die Bezeichnung Design-Heizkörper. Ganz besonders dann, wenn ihre Oberflächen modernen Kunstwerken gleichen. Wie ein Bild an der Wand sorgen sie dabei für Highlights, vor allem in klassisch und elegant eingerichteten Wohnungen oder Häusern.

Plattenheizkörper können mit nahezu allen Wärmeerzeugern betrieben werden

Da die Design-Heizkörper in ihrer Funktion den Standard-Geräten ähneln, können auch sie die Wärme der Heizung effizient an die entsprechenden Räume übertragen. Durch ihre meist glatten und großformatigen Oberflächen passiert das größtenteils über Strahlung. Wie die Wärme der Sonne wird die Energie dabei nicht an die Luft, sondern erst beim Auftreffen auf feste Körper wie Wände oder Personen spürbar. Im Gegensatz zu Konvektions-Heizungen, bei denen die Wärme zu einem großen Teil an die vorbei strömende Luft übertragen wird, schafft die Strahlung ein besonders hohes Wohlbefinden. In Bezug auf die Planung können auch Plattenheizkörper mit nahezu allen Wärmeerzeugern betrieben werden. Damit es vor allem in Wohnzimmern unsanierter Häuser nicht zu Zugluft kommt, lohnt es sich oft, Heizkörper unter Fenstern zu ergänzen.

Eine besonders ansprechende und gleichzeitig technisch fortgeschrittene Variante der Plattenheizkörper sind Planheizkörper. Sie sind besonders effektiv und flächensparend und genügen dabei dank ihres schlichten Designs besonders hohen Ansprüchen hinsichtlich Gestaltung und Optik.

Heizung.de Autor Alexander Rosenkranz
Fazit von Alexander Rosenkranz
Design-Heizkörper verbinden höchste Ansprüche an Form und Funktion und sind daher mehr als normale Heizflächen. Sie eignen sich zum Beispiel zur Installation in Bädern, Küchen und Wohnzimmern, in denen sie – natürlich passend zum vorherrschenden Einrichtungsstil – zu echten Hinguckern werden.
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