Tipp des Monats: Umweltfreundlich leben

Umweltfreundlich leben, sodass die Erde auch für die folgenden Generationen ein lebenswerter Platz bleibt - das ist das Ziel vieler Menschen. Der Juni steht im Zeichen der Umwelt. Passend dazu geht es in unserem heizung.de Tipp des Monats um kleine Schritte und Maßnahmen, die die Welt ein bisschen besser machen. Die Tipps sind in drei Bereiche Wiederverwertung, Ressourcenschonung und Sensibilisierung aufgeteilt.

Recyclen und umweltfreundlich leben

Einer der einfachsten Schritte, der Umwelt etwas Gutes zu tun, ist der richtige Umgang mit vorhandenen Mitteln. Das fängt bei der Mülltrennung an und endet nach vielen Zwischenschritten beim Lebensmitteleinkauf.

Müll trennen und die Wiederverwertung möglich machen

Deutschland wurde oft von anderen Ländern für seinen bewussten Umgang mit „Müll“ gelobt, was vor allem der eingeführten Mülltrennung zu verdanken ist. Nicht nur im Industriebereich wird sortiert, die meisten Verbraucher nehmen diese Aufgabe ebenso ernst und trennen nach bestem Wissen und Gewissen. Das ist auch notwendig. Denn im Schnitt produziert jeder Haushalt jährlich etwa 400 Kilogramm Verpackungsmüll. Wird dieser nicht ordnungsgemäß entsorgt, hätten wir eines Tages unvorstellbar große Müllberge, die uns nicht nur die Sicht nehmen, sondern auch der Umwelt langfristig Schaden zufügen würden. Schließlich werden die meisten Verpackungen aus Plastik hergestellt, das wiederum bis zu 450 Jahre braucht, um sich vollständig zu zersetzen.

Weniger Müll produzieren

Wer umweltfreundlich leben möchte, achtet am besten darauf, dass er erst gar nicht ständig Müll trennen muss. Ein möglicher Weg ist: bereits gekaufte Behälter anderweitig zu verwenden oder Alltagsdinge selbst zu bauen, anstatt sie zu kaufen. Denn neue Waren sind grundsätzlich verpackt. Das gilt auch für bestellte Lebensmittel. Diese sind oft in Plastik oder Styropor erhältlich – und verursachen wiederum Müll. Besser ist es, nach Möglichkeiten selbst und frisch zu kochen. Damit wird die Müllproduktion reduziert. In den meisten Fällen ist selbst Gekochtes auch wesentlich günstiger.

Weitere Tipps zur Wiederverwertung:

  • Akkus, Elektrogeräte und umweltschädliche Gegenstände auf korrektem Wege entsorgen (zum Beispiel auf Recyclinghöfen abgeben oder direkt an den Hersteller schicken)
  • Mehrwegflaschen und Einkaufstaschen nutzen
  • Nachfüllpacks für Seife und Spülmittel kaufen
  • Reparieren statt wegschmeißen
  • Selten benötigte Geräte wie Bohrmaschine oder Trockner ausleihen
heizung.de Tipp des Monats: Umweltfreundlich leben 
© heizung.de

Umwelt entlasten und klimaneutral leben

Wer denkt, dass Umweltzerstörungen immer nur am anderen Ende der Welt passieren, der irrt sich. Denn indem wir konsumieren, ineffizient heizen und unseren Alltag unhinterfragt leben, tragen wir indirekt dazu bei. Unter Umweltzerstörung verstehen Experten die Belastung der Erde durch Verschmutzungen stofflicher und nicht stofflicher Art. Diese einzugrenzen ist mit einigen Handgriffen möglich.

Bewusst konsumieren

Wie bereits im ersten Abschnitt erwähnt, sind neue Waren meist verpackt. Das verursacht auf der einen Seite Müll und geht auf der anderen Seite immer mit Energieaufwendung einher. Schließlich muss jedes neue Produkt einen Herstellungsprozess durchlaufen, der die Umwelt mehr oder weniger belastet. Bewusst konsumieren, bedeutet nicht, auf das Gewünschte zu verzichten. Vielmehr sollten zwei Fragen im Raum stehen:

  • Ist der Kauf wirklich zwingend notwendig?
  • Gibt es noch eine umweltfreundlichere Alternative zu einem bezahlbaren Preis?
  • Kommen auch Second Hand-Produkte infrage?

Umweltfreundlicher heizen

Ein Großteil der in Deutschland laufenden Heizkessel ist veraltet und verbraucht unnötig viel Brennstoff. Handelt es sich beim Letzteren um endliche Ressourcen wie Erdgas oder Erdöl, geht es dauerhaft zulasten des Klimas. Zu einer umweltfreundlichen Lebensweise gehört es daher, moderne und vor allem effiziente Heiztechnologien zu nutzen. Wer annähernd CO2-neutral heizen möchte, greift am besten zu einer Holzheizung (Nachteil: höhere Feinstaubemission) oder gewinnt Energie mit Solartechnik einfach selbst. Alternativ dazu gibt es noch biologische Brennstoffe wie Biogas oder BIO LPG und Hybridsysteme. Letztere arbeiten zwar nicht CO2-neutral, aber zu einem Großteil.

Weitere Tipps zur Ressourcenschonung/Umweltentlastung

  • Tageslicht und Regenwasser nutzen
  • Stromsparende Elektrogeräte im Haushalt verwenden
  • Fleischkonsum reduzieren
  • Wenn möglich auf Kurzstreckenflüge verzichten
  • Das Auto stehen lassen und stattdessen das Fahrrad nutzen

Weitere Tipps finden Sie in unserem Beitrag zum Thema klimaneutral heizen.

Das Umweltbewusstsein schärfen 

Umweltfreundlich leben, ist nicht zuletzt reine Kopfsache. Denn nur wer sich den Veränderungen des Klimas und den möglichen Folgen seines Wandels bewusst ist, kann dauerhaft Positives für die Erde bewirken.

Eigenes Verhalten hinterfragen

Der einfachste Weg zum Umweltbewusstsein führt darüber, die eigene Lebensweise kritisch zu hinterfragen. Diesem Schritt müssen nicht zwingend Taten folgen. Denn nicht selten haben Menschen schon das für sie Bestmögliche getan, um das Klima zu entlasten. Ist das der Fall, dann können sie ihre Mitmenschen dazu bewegen, auch diesen Schritt zu gehen. Beim Thema Umweltbewusstsein spielt ausnahmsweise nicht die Qualität die wichtigste Rolle, sondern die Quantität.

Sich verstärkt mit dem Thema auseinandersetzen

Wer sein Umweltbewusstsein schärfen möchte, kann sich auch in dieser Richtung engagieren. Die praktische Tätigkeit hat gleich mehrere Vorteile: Zum einen wird die eigene Überzeugung durch die Zugehörigkeit (zum Beispiel durch Mitgliedschaft) verstärkt. Zum anderen lassen sich Umweltziele besser erreichen, je mehr Stimmen eine Organisation hat – siehe Quantität. Natur- und Umweltschutzorganisationen gibt es in nahezu jedem Wohnort. Wer sich engagieren möchte, findet in der Regel beim zuständigen Rat- oder Gemeindehaus die entsprechenden Informationen.

Das Wissen weitergeben

Umweltschutz ist keine einmalige Sache. Damit die Erde weiterhin lebenswert bleibt, sollte jeder Mensch seinen Wissensschatz an die folgende Generation weitergeben. Sie kann dann selbst entscheiden, wie sie ihr Leben gestalten möchten – im Optimalfall umweltfreundlich. 

Bild unseres Autoren Minh Duc Nguyen
Fazit von Minh Duc Nguyen
Der Juni steht im Zeichen des Umweltschutzes. Neben dem Umwelttag gibt es noch zahlreiche andere Anlässe, sich für den Erhalt des Blauen Planeten einzusetzen. Das geht in der Regel mit einfachen Handgriffen wie Mülltrennung und bewusstem Konsumverhalten. Für den langfristigen Erhalt des Lebensraumes sind aber auch ein verschärftes Bewusstsein und die Weitergabe von Wissen sowie umweltfreundlichem Verhalten an die folgende Generation unerlässlich.
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