Strom sparen leicht gemacht

Strom sparen ist für jeden Verbraucher ein wichtiges Ziel. So leisten die zugehörigen Maßnahmen einen wertvollen Beitrag zum Ressourcenschutz und reduzieren die monatlichen Stromkosten erheblich. Zu den wichtigsten Aspekten zählen dabei unter anderem die Investition in sparsame Haushaltsgeräte und die gezielte Kontrolle des eigenen Verbrauchsverhaltens. Mit unseren Energiespartipps wird das Strom sparen leicht gemacht.

Geräte mit geringem Verbrauch als Basis beim Strom sparen

Die Grundvoraussetzung beim Strom sparen ist die Investition in moderne Geräte. Demzufolge empfiehlt sich der Umstieg auf Geschirrspüler, Waschmaschinen und andere Modelle einer hohen Energieeffizienzklasse. Im direkten Vergleich mit älteren Geräten verbrauchen die Varianten mit dem Siegel A+++ bis zu 50 Prozent weniger Strom. Das verdeutlicht die Bedeutung dieses Aspekts zusätzlich. Weil der Umstieg bereits kurzfristig zu verringerten Stromkosten führt, sollten Sie nicht warten, bis Ihr altes Gerät irgendwann kaputt geht.

Des Weiteren ist es ratsam, Fernseher, Computer und Co. vollständig auszuschalten, wenn sie nicht genutzt werden. Auch im Standby-Betrieb wird weiterhin Strom verbraucht, wodurch die monatlichen Energiekosten unnötig hoch ausfallen. Im Idealfall werden die zugehörigen Geräte deshalb komplett vom Stromnetz getrennt, um dauerhaft Stromkosten sparen zu können. Zu diesem Zweck bietet sich die Verwendung praktischer Steckdosenleisten an.

Der optimierte Umgang mit Herd und Kühlschrank

Um dauerhaft Strom sparen zu können, müssen die größten Stromfresser des Haushalts identifiziert werden. Dazu zählt zum Beispiel der Elektroherd mit einem durchschnittlichen Verbrauch von ca. 450 Kilowattstunden pro Jahr. Durch einen bewussteren Umgang mit den zugehörigen Funktionen lässt sich somit viel Strom sparen. Auf das Vorheizen des Ofens sollte beispielsweise verzichtet werden und der Umstieg auf Töpfe mit luftdichten Glasdeckeln ist ebenfalls empfehlenswert.

Auch der Kühlschrank gehört zu den größten Stromverbrauchern in privaten Haushalten. Damit sich der Verbrauch in einem akzeptablen Bereich einpendelt und Strom gespart werden kann, muss der zugehörige Gefrierschrank in regelmäßigen Abständen abgetaut werden. Zudem gilt es, die Türen des Kühlschranks immer nur für kurze Zeit zu öffnen, um einen erhöhten Stromverbrauch zu vermeiden.

Strom sparen mit LED-Lampen

Die Beleuchtung einer Wohnung sorgt für ein gemütliches und stimmungsvolles Ambiente. Um sicherzustellen, dass die Lampen den Stromverbrauch nicht unnötig erhöhen, gilt es aber ein paar wichtige Hinweise zu beachten. So ist es zum Beispiel von großer Bedeutung, energiesparende LED-Lampen einzusetzen. Im Vergleich zu gewöhnlichen Halogenleuchten und Glühbirnen verbrauchen die Leuchten mit LED-Technik bis zu 50 Prozent weniger Strom. Darüber hinaus zeichnen sich LED-Lampen durch eine enorme Langlebigkeit aus, was die Vorteile eines Umstiegs zusätzlich unterstreicht.

Heizung.de Autor Philipp Hermann

Fazit von Philipp Hermann

Trockner und Waschmaschinen sind laut Statistiken für etwa 15 Prozent des gesamten Stromverbrauchs verantwortlich. Um Strom sparen zu können, sollten Sie deshalb Waschprogramme mit niedrigen Temperaturen nutzen. Falls die Wäsche nicht extrem stark verschmutzt ist, reichen in der Regel Waschvorgänge mit 60 Grad Celsius aus. Außerdem sollten Trockner und Waschmaschinen nur voll beladen genutzt werden, um eine maximale Auslastung zu garantieren. Insgesamt gesehen gilt es beim Strom sparen viele unterschiedliche Teilaspekte zu beachten. Der bewusste Umgang mit technischen Geräten wie Kühlschränken und Computern steht dabei im Mittelpunkt aller Überlegungen. Werden alle aufgeführten Tipps befolgt, lässt sich der Stromverbrauch aber bereits in kurzer Zeit deutlich reduzieren.

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