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Richtig heizen im Winter: Einfache Tipps

  • von Alexander Rosenkranz
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Je weiter das Jahr voranschreitet, desto wichtiger wird die Frage nach dem richtigen Heizen im Winter. Wenn die Heizung erst wieder auf Dauerbetrieb läuft, können kostspielige Fehler passieren. Wer von niedrigen Kosten profitieren möchte, dem helfen die folgenden einfachen Tipps beim Sparen.  

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Richtig heizen im Winter: Passen Sie Ihr Verhalten an

Vor allem in unsanierten Altbauten sinken die Heizkosten um etwa sechs Prozent, wenn Verbraucher die durchschnittliche Raumtemperatur um nur ein Grad Celsius absenken. Reduzieren lässt sich die Einstellung, wenn keiner zuhause ist oder alle schlafen. Aber auch sonst müssen die Heizkörper nicht immer voll aufgedreht sein.

Raumtemperaturen niedriger einstellen

Die folgende Tabelle gibt Ihnen eine Übersicht über die empfohlenen Temperaturen für jeden Wohnraum:

ZIMMEREMPFOHLENE TEMPERATUR
Schlafzimmer18° Celsius
Küche18° Celsius
Wohnzimmer20° bis 22° Celsius
Badezimmer
23° bis 24° Celsius
Kinderzimmer
23° bis 24° Celsius

Sind in Ihren Räumen die Heizkörper zugestellt?

Heizkörper sollten beim richtigen Heizen im Winter nicht durch Möbel oder Vorhänge zugestellt sein. Achten Sie deshalb darauf, die Heizkörper vor dem Winter noch einmal bewusst von möglichen Blockaden zu befreien. Diese stören die Verteilung der Wärme im Raum. Genau wie die Heizflächen selbst sollten übrigens auch die Heizungsthermostate nicht zugestellt oder zugehängt werden. Sonst registrieren sie schlimmstenfalls eine falsche Temperatur und schalten den Heizkörper ab.

Optimal eingestellte Heizung arbeitet sparsam  

Möchten Hausbesitzer im Winter richtig heizen, lohnt es sich, die Einstellungen der Heizungsanlage überprüfen zu lassen. So sorgt neben dem hydraulischen Abgleich auch die Optimierung der Heizkurve für Komfort und niedrige Heizkosten.

Richtig heizen im Winter dank hydraulischem Abgleich

Wenn noch kein hydraulischer Abgleich durchgeführt wurde, kann es sein, dass einige Heizflächen im Haus zu viel und andere zu wenig Wärme abbekommen. Bei einem hydraulischen Abgleich stellt ein Fachmann alle Fließwege so ein, dass jeder Heizkörper die nötige Energie bekommt und das Haus angenehm und gleichmäßig warm wird. Ein hydraulischer Abgleich wird oft nötig, wenn sich der Wärmebedarf geändert hat, etwa durch den Einbau neuer Heizkörper oder eines Kessels. Darüber hinaus lässt sich oft auch die  Vorlauftemperatur der Heizung  absenken.

Heizkennlinie richtig einstellen und Heizkosten senken

Günstig ist außerdem auch die optimale Einstellung der Heizkurve. Denn diese verrät dem Kessel, wieviel er bei bestimmten Außentemperaturen leisten muss. Soll die Heizungsanlage effizienter laufen, lassen sich die Parameter Höhe und Neigung entsprechend einstellen. Wie das funktioniert, erklärt der Beitrag  Heizkurve einstellen.

Heizungswartung sorgt für sicheren und sparsamen Betrieb  

Möchten Hausbesitzer im Winter richtig heizen, lohnt sich auch die regelmäßige Heizungswartung. Dabei nimmt ein  Installateur  die gesamte Anlage genau unter die Lupe und tauscht defekte Teile aus. Er korrigiert außerdem falsche Einstellungen, füllt Heizwasser nach und entlüftet die Heizkörper. Die Arbeiten kosten je nach Heizungssystem unterschiedlich viel. Während eine Gasheizung im Schnitt Kosten von 90 bis 150 Euro verursacht, sind es bei einer Ölheizung aufgrund der notwendigen Reinigung bereits 150 bis 250 Euro.

© zoomingfoto1712 | Fotolia

Fehler beim Heizen im Winter vermeiden

Zu den häufigsten Fehlern beim Heizen im Winter gehört das Lüften. Ein häufiger Trugschluss: durch die Kippstellung der Fenster entflieht weniger Wärme nach draußen. Das ist falsch, denn Stoßlüften ist insgesamt wesentlich effizienter und sparsamer. Es gehört damit zum richtigen Lüften in der Winterzeit unbedingt dazu. Aber auch das Entlüften der Heizkörper wird von vielen Hausbewohnern vernachlässigt. Mit den folgenden Tipps vermeiden Sie gängige Fehler und sparen Energie.

Tipp 1: Stoßlüften statt Kipplüften

Gekippte Fenster kühlen einen Raum aus, wodurch Feuchtigkeit in die Wände eindringt – was zu Schimmel führen kann. Wirksamer ist es, die Fenster für etwa fünf bis zehn Minuten komplett zu öffnen.

Tipp 2: Vor dem Winter Heizkörper entlüften

Beim Heizen im Winter können Heizungen gluckern oder leicht pfeifen. Meist ist Luft in der Hydraulik. Dagegen hilft es, die Heizung zu entlüften. Wie das geht, erläutern wir Ihnen im Beitrag “Heizung entlüften”.

Tipp 3: Ältere Thermostate durch programmierbare Alternativen ersetzen

Moderne, programmierbare Thermostatventile lassen sich auf bestimmte Zeitfenster einstellen und können sogar von unterwegs gesteuert werden. In Kombination mit Smart Home Sensoren helfen Sie beim Energiesparen.

Tipp 4: Im Badezimmer anders heizen als im Wohnzimmer

Badezimmerfliesen kühlen schnell aus. Danach müssen sie sich erst wieder aufwärmen, bevor es im bad wärmer wird. Die höhere Luftfeuchtigkeit sollte durch Stoßlüften und anschließendes Heizen abgeführt werden.

Tipp 5: Zu hohe Temperaturen im Winter vermeiden

Die Temperatur lediglich um einen Grad zu reduzieren, kann jährlich zu einer Ersparnis im kleinen dreistelligen Bereich führen. Die empfohlenen idealen Raumtemperaturen können Sie unserer Tabelle weiter oben entnehmen.

Weitere Tipps, wie Sie sich im Winter warm halten, bietet der Artikel "Im Winter warm bleiben – Mit diesen 7 Tipps klappt es bestimmt".

Fazit von Alexander Rosenkranz

Richtig heizen im Winter ist weder aufwendig noch teuer. Oft genügt es, die eigenen Heizgewohnheiten anzupassen und die Raumtemperaturen abzusenken. Versorgt die Heizung das Haus ungleichmäßig mit Wärme, lohnt sich häufig auch ein hydraulischer Abgleich oder das Entlüften der Heizkörper.

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