Heizung kaufen: Die wichtigsten Schritte und Tipps

Eine Heizung kaufen heißt, eine große Investition zu tätigen. Dabei soll die Anlage im besten Fall die nächsten Jahre einwandfrei funktionieren. Deshalb muss die Kaufentscheidung wohl überlegt sein. Eine umfängliche Planung ist demnach im Vorfeld unabdingbar. Dafür sind zunächst einige Aspekte zu bedenken, denn der Heizungsmarkt mit all seinen Modellen und Ausführungen ist vielfältig. Doch mit einer guten Vorab-Recherche sowie mit einer umfassenden Beratung kann die neue Heizungsanlage optimal an Ihre Bedürfnisse angepasst werden. Die wichtigsten Schritte und Tipps zum Heizungskauf finden Sie in den folgenden Abschnitten.

Video: Heizung kaufen - Schritt für Schritt

In diesem Video finden Sie alle wichtigen Schritte eines Heizungskaufs zusammengefasst:

Eine Heizung kaufen: Recherche

Bevor Sie eine neue Heizung kaufen, müssen Sie einige grundsätzliche Entscheidungen treffen. Denn die Auswahl an Heizsystemen ist groß. Hinzukommen unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten. Darüber hinaus soll die neue Heizung zu den äußeren Gegebenheiten sowie zum individuellen Heizverhalten passen. Hier eine Auswahl der Faktoren und Fragen, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen können:

  • Wie hoch ist das Budget?
  • Soll eine bestehende Anlage erweitert bzw. ergänzt werden oder soll die Heizungsanlage vollständig erneuert werden?
  • Welcher Energieträger kommt infrage: Gas, Öl, Pellets oder ein anderer?
  • Welche Leistung muss die Heizungsanlage erbringen?
  • Wie viel Platz steht zur Verfügung für Lagerräume oder dergleichen?

Letztlich kommt es immer darauf an, worauf Sie am meisten Wert legen und was Ihnen besonders wichtig ist. Um diese Entscheidung zu erleichtern, sollten Sie im Vorfeld einige Informationen sammeln und erfassen.

Eine Heizung zu kaufen, heißt vorab eine ausführliche Heizungsplanung durchzuführen.
© maho | Fotolia

Gründe für den Heizungskauf

Die Beweggründe, um sich eine neue Heizung zu kaufen, sind vielfältig und bestimmen maßgeblich die Kaufentscheidung. Denn handelt es sich um einen Totalausfall der Heizung, muss insbesondere in den kälteren Monaten schnell gehandelt werden. Damit bleibt nicht viel Zeit, um alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.

Ein Schritt zur Modernisierung kann auch dann nötig sein, wenn der Austausch zur Pflicht wird. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt vor, dass alle Konstanttemperaturkessel mit Gas oder Öl, die älter als 30 Jahre sind, ausgetauscht werden müssen. Ebenso gilt seit 2017 das Energielabel auch für Heizkessel, die 15 Jahre und älter sind. Es kategorisiert die Energieeffizienz der Anlagen und ist damit Bestandteil des Energieausweises. Dies ist vor allem dann von Bedeutung, wenn die Immobilie verpachtet, vermietet oder verkauft werden soll. Somit kann auch die Wertsteigerung ein Beweggrund für eine Heizungsmodernisierung sein.

Schließlich ist das Senken der Heizkosten ein Grund, eine neue Heizung zu kaufen. Denn wenn die alte Heizungsanlage nicht mehr effizient arbeitet, können die Heizkosten stark ansteigen. Es kann aber genauso gut sein, dass die Anlage vor allem im Vergleich zu moderner Heiztechnik wesentlich mehr verbraucht. Eine neue Heizung kann diesen Verbrauch reduzieren. Das ist nicht nur für den Geldbeutel von Vorteil, sondern auch ein Pluspunkt für die Umwelt.

Eine Heizung kaufen, doch welches System soll es sein?

Geht es darum, eine neue Heizung zu kaufen, steht am Anfang die Frage nach dem System beziehungsweise der Heizungsart. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten zu kategorisieren. Häufiger Ausgangspunkt sind die Energieträger: fossil oder erneuerbar. Dies geht meist mit der Entscheidung einher, ob man beim Bewährten bleibt oder auf ein alternatives Heizsystem setzt. Das kann wiederum eine Budget-Frage sein. Ebenso kann es von anderen Faktoren abhängen wie dem Sanierungsstand des Hauses sowie dem Platzangebot für eventuell große Lagerräume oder andere äußere Gegebenheiten.

Folgende Energiequellen werden unterschieden:
  • Erdgas
  • Erdöl
  • Strom
  • Holz
  • Umweltenergie

Weitere zu berücksichtigende Aspekte:

  • die zu beheizende Fläche
  • ob die Heizung auch die Warmwasserbereitung übernehmen soll beziehungsweise gleichzeitig Strom zur Verfügung stellt In Kombination mit der Warmwasserbereitung und/oder Stromerzeugung
  • aktueller Verbrauch von Heizwärme sowie Anzahl der Bewohner
  • als Ergänzung nur für einen Raum oder für einen bestimmten Zweck (Einzel- oder Zentralheizung)
  • zur Verfügung stehender Platz (zum Beispiel Lagerraum einer Pelletheizung oder gro0er Öltank)
  • Anschaffungs- und Betriebskosten
  • Zugang zur Energiequelle (Gasanschluss, Strom, Erdwärme)

Die gängigsten Heizsysteme

Vor- und Nachteile der Heizsysteme genau abwägen

Keine Heizungsanlage bietet uneingeschränkt nur Vorteile. Je nach Gebäude oder Heizverhalten gibt es auch eher negative Punkte. Deshalb ist es umso wichtiger, diese gegeneinander abzuwägen, bevor Sie sich für ein System entscheiden und eine Heizung kaufen. Dabei ist von zentraler Bedeutung, worauf Sie am meisten Wert legen, z.B. was die Anlage kosten darf, ob sie den Verbrauch decken kann oder wie wichtig Ihnen der Umweltfaktor ist. Einen ausführlichen Überblick dazu finden Sie unter Heizungsvergleich.

Heizung für Neu- und Altbau

Neben dem Budget, der Umweltfrage und vor allem dem individuellen Energieverbrauch spielt ebenso eine Rolle, wo die neue Heizung installiert werden soll – im Neu- oder Altbau. Denn nicht überall eignet sich jedes System. Grundsätzlich gilt: Im Neubau spielen gesetzliche Vorschriften eine größere Rolle, wohingegen es bei unsanierten Altbauten vor allem darauf ankommt, dass die Heizung zu den Gegebenheiten passt. Ist dies nicht der Fall, müssen die erforderlichen Voraussetzungen erst geschaffen werden. So ist es beim Einbau einer Wärmepumpe im Bestandsgebäude unter anderem ratsam, dass Niedrigtemperatur-Heizkörper verbaut werden. Die sogenannten Flächenheizungen eignen sich besonders gut. Die bekanntesten Beispiele sind Fußboden- oder Wandheizungen. Sie arbeiten mit niedrigen Vorlauftemperaturen. Das heißt die vornehmliche Systemtemperatur im Vorlauf liegt bei etwa 35 und 45 Grad Celsius.

Für den Neubau gilt laut Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG), dass eine Heizung im Neubau (welche Heizung eignet sich für den Neubau) erneuerbare beziehungsweise regenerative Energieträger zu einem ganz bestimmten Anteil nutzen muss. Das heißt für jeden Hausbesitzer, dass eine Gasheizung in der Regel allein nicht ausreichen wird. Dabei gilt die Brennwerttechnik zwar als aktueller Stand der Technik, fällt aber nicht in die Kategorie der erneuerbaren Energien. Das heißt, möchten Hausbesitzer Gas- oder Ölkessel nutzen, müssen diese mit anderen Systemen kombiniert werden. Die Lösung ist hier die sogenannte Hybridheizung.

Aber auch die Energieeinsparverordnung muss berücksichtigt werden. Somit muss der Energieverbrauch mindestens 30 Prozent geringer sein als in Bestandsgebäude. Dies bezieht sich in erster Linie auf den Primärenergiebedarf.

Daneben sind sowohl im Neubau als auch im Altbau bestimmte Voraussetzungen für die einzelnen Anlagen zu berücksichtigen wie: ein Gasanschluss, ausreichend Platz für eine Pellet-Lagerung oder genügend Fläche für Erdwärme-Kollektoren (Wärmepumpe).

Eine neue Heizung kaufen – Kostenfaktoren

Doch neben den technischen Voraussetzungen spielt für viele das Budget eine sehr entscheidende Rolle beim Heizungskauf. Wie oben bereits angedeutet, ist hier zwischen der Anschaffung und den laufenden Kosten zu unterschieden. Denn nicht jede günstige Heizung im Kauf ist auch im laufenden Betrieb kostengünstig. Das gilt insbesondere für Elektroheizungen. Denn Strom muss teuer gekauft werden, wenn er nicht selbst produziert wird. Zudem unterliegen die Strompreise gewissen Schwankungen.

Aber auch Gas- und Ölheizungen sind beim Kauf zunächst vergleichsweise günstig. Doch die Rohstoffpreise sind von vielen Faktoren abhängig - unter anderem auch von politischen Entwicklungen. Demnach unterliegen sie gewissen Schwankungen. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht, wie sich die Kosten (Anschaffung und Betrieb) für die Heizungsanlage zusammensetzen und darstellen. Hierbei sollten Sie jedoch berücksichtigen, dass dies nur Durchschnittswerte sind. Denn neben der individuellen Ausstattung beeinflussen viele weitere Aspekte den Preis, wenn Sie eine Heizung kaufen.

Zusammensetzung der Anschaffungskosten:

  • Kessel
  • Heizungsrohre
  • Dämmung
  • Heizkörper
  • Tank oder Lagerraum
  • Anschlüsse
  • Installation

Zusammensetzung der Betriebskosten:

  • Energieträger
  • Wartung
  • Reparatur und Ersatzteile
  • Verbrauch
HeizungsartKosten
Ölheizung6.500 bis 9.000 Euro
Gasheizung5.000 bis 8.500 Euro
Holzvergaserkessel7.000 Euro
Pelletheizung15.000 bis 20.000 Euro
Wärmepumpe8.000 bis 20.000 Euro
Brennstoffzellenheizung20.000 bis 25.000 Euro
Hackschnitzelheizung20.000 bis 24.000 Euro
Elektroheizung100 bis 1.000 Euro
Solarthermie4.000 bis 10.000 Euro

Förderungen für den Heizungskauf

Vor allem Komplettanlagen und solche mit regenerativen Energieträgern können zunächst kostspielig sein. Auch wenn sich diese im Laufe des Einsatzes rechnen, ist es eine Investition, die anfänglich gestemmt werden muss. Für eine finanzielle Erleichterung sorgen Fördermittel. Diese gibt es über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz: KfW) oder über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (kurz: BAFA). Allerdings vergibt das BAFA nur Fördermittel für Heizsysteme mit erneuerbaren Energieträgern. Daneben gibt es jedoch den sogenannten Kesseltauschbonus von 500 Euro. Dieser gilt aber nur bei der Umstellung von Niedertemperatur- auf Brennwerttechnik und in Kombination mit anderen Heizsystemen wie zum Beispiel Hybridheizungen. Über die KfW sind sowohl Zuschüsse als auch spezielle Kredite möglich. Diese können grundsätzlich auch für Öl- und Gasheizungen mit Brennwerttechnik beantragt werden.

Unter gewissen Umständen lassen sich beide Fördermittel auch kombinieren. Von dieser Möglichkeit ausgeschlossen sind jedoch Einzelmaßnahmen einer Heizungserneuerung. Was im eigenen Fall gilt, sollte vorher unbedingt geklärt werden. Dabei ist es auch sinnvoll, den Installateur über den laufenden Förderantrag zu informieren. Denn somit können zu erfüllende Voraussetzungen direkt mit in die Planung einfließen (mögliche Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen).

Heizung kaufen – Das Angebot anfordern

Haben Sie sich umfänglich informiert, folgt der nächste Schritt: Das Einholen eines Angebots. Auch hier gibt es vielfältige Möglichkeiten. Haben Sie bereits einen Heizungsbauer Ihres Vertrauens, ist es naheliegend, diesen zu kontaktieren. Vereinbaren Sie mit ihm einen Termin. Er wird sich die bestehende Heizungsanlage und die Gegebenheiten vor Ort anschauen. Anhand der Verbrauchsdaten und Ihrer Vorstellungen kann er ein passendes Angebot erstellen. Denn nur wenn die Heizung wirklich zu Ihrer Wohnsituation passt und vor allem optimal ausgelegt und eingestellt ist, arbeitet sie auch energieeffizient. Für eine umfassende und genaue Wärmebedarfsrechnung können Sie im Vorfeld auch einen Energieberater beauftragen.

Das Bild zeigt ein junges Paar, welches eine neue Heizung kaufen möchte und dafür online ein Angebot anfordert. 
© ivanko80 | Fotolia

Einen Installateur über ein Verzeichnis suchen

Sind Sie jedoch auf der Suche nach einem neuen Installateur, gibt es verschiedene Wege, den Passenden für sich zu finden. Empfehlungen von Freunden oder Bekannten sind dabei eine Möglichkeit. Eine weitere besteht darin, einen Heizungsbauer via Online-Suche zu finden. Hierbei können Sie unter anderem mit einem Verzeichnis suchen. Dabei ist in der Regel nicht nur die Entfernung zum Wohnort entscheidend, sondern auch das Fachgebiet oder die entsprechenden Zertifizierungen des Installateurs.

Ein umfangreiches Verzeichnis finden Sie zum Beispiel unter dem Menü-Punkt Installateur finden auf heizung.de. Durch die Eingabe Ihrer Postleitzahl oder Ihres Wohnortes erhalten Sie eine Liste aller Heizungsbauer in Ihrer näheren Umgebung. Die Suchergebnisse können Sie dabei nicht nur nach Ihrem Wohnort filtern, sondern auch eine maximale Entfernung oder das gewünschte Fachgebiet auswählen. Haben Sie an dieser Stelle bereits den passenden Installateur gefunden, finden Sie mit einem Blick alle relevanten Kontaktdaten.

Alternativ können Sie auch direkt online mit nur wenigen Klicks ein Angebot anfordern. Hierzu müssen sie lediglich ein kurzes Formular ausfüllen. Dafür sind einige Daten und Abfragen zu Ihrem Projekt notwendig, wie zum Beispiel zum gewünschten Heizungssystem, zur Wohnfläche oder zum Alter des Hauses. Nachdem Sie Ihre Kontaktdaten hinterlassen haben, klicken Sie einfach auf den Button zum Abschicken des Formulars.

Die Vermittlung an den Heizungsbauer

Nachdem Sie das Formular abgeschickt haben, werden die Daten entsprechend verarbeitet. Im Anschluss erhalten Sie einen Anruf von einem Experten, der mit Ihnen zusammen letzte Details klärt und mit Ihnen gemeinsam den passenden Installateur für Ihr Projekt sucht. Dabei spielen die folgenden Aspekte eine besondere Rolle:

  • Tätigkeit: Wofür benötigen Sie ein Angebot: Handelt es sich um einen Austausch oder eine Neuinstallation?
  • Heizsystem: Womit heizen Sie aktuell und für welche Heizsysteme interessieren Sie sich für den Austausch oder die Neuinstallation?
  • Projektbeginn: Diese Angabe ist wichtig für die Planung des Installateurs.
  • Erreichbarkeit: Wann sind Sie am besten telefonisch erreichbar, damit die Details zu Ihrem Projekt zeitnah besprochen und ein Beratungstermin vereinbart werden kann?

Mit diesen Informationen erfolgt schließlich die Vermittlung an den Heizungsbauern, der die Fachberatung für Sie bequem bei Ihnen zu Hause durchführen kann.

Beratung seitens des Heizungsbauers

Konnte ein passender Installateur gefunden werden, meldet dieser sich zeitnah bei Ihnen. Die Fachberatung erfolgt in der Regel bei Ihnen zu Hause. Das heißt, der Heizungsbauer wird sich die Gegebenheiten vor Ort anschauen und die Details mit Ihnen besprechen. Denn bei der Auswahl einer neuen Heizung ist die gesamte Anlage zu berücksichtigen. Das heißt, neben dem Kessel spielen auch die Heizkörper und die Heizungsrohre eine Rolle.

Mit den gesammelten Informationen kann der Heizungsbauer mit Ihnen schließlich eine detaillierte Heizungsplanung vornehmen. Dies schließt eventuelle Umbau- oder Zusatzmaßnahmen sowie die Installation selbst ein. Aber auch die regelmäßige Wartung kann bereits in einem solchen Plan verankert sein. Wenn Sie eine Heizung kaufen, gibt es oftmals die Möglichkeit, einen sogenannten Wartungsvertrag mit der Heizungsfirma anzuschließen. Ein Vorteil dessen ist unter anderem, dass Sie die Wartung nicht immer wieder neu beauftragen müssen. 

Heizung kaufen – letzter Schritt: Installation und Inbetriebnahme

Nachdem die Heizung vollständig geplant und alle Faktoren abgewogen wurden, ist es nicht mehr weit bis zur Installation der neuen Heizung. Nachdem Sie mit Ihrem Installateur einen Termin vereinbart haben, wird die Anlage dementsprechend geliefert. Je nachdem, wann die Heizung in einem Neu- oder Altbau eingebaut wird, muss eventuell ein Zwischenschritt erfolgen. Wird die neue Heizung in den kalten Monaten installiert in einem bereits bestehenden Gebäude, wird Ihnen in der Regel ein Ersatz, etwa ein provisorischer Boiler oder eine strombetriebene mobile Heizung, zur Verfügung gestellt. Das sorgt für eine lückenlose Versorgung während der Heizungsmodernisierung.

So läuft die Heizungsinstallation in der Regel ab:

  1. Geräte und Bauteile werden installiert.
  2. Alle Komponenten werden zu einem ganzheitlichen System zusammengeführt.
  3. Eine umfassende Funktionskontrolle wird durchgeführt.
  4. Die Anlage wird hydraulisch abgeglichen.
  5. Die Heizungsregelung wird auf den individuellen Bedarf abgestimmt, inklusive Einstellen der Regelungstechnik und der Heizkurve.
  6. Der Installateur gibt Ihnen eine umfassende Einführung in die Bedienung und Tipps für den täglichen Einsatz der Heizung.

Heizung kaufen – Die Kosten für die Installation bedenken

Die Kosten für die einzelnen Heizsysteme beziehen sich in der Regel immer nur auf die Anlage selbst. Unter Umständen finden Sie auch nur Angaben zum Heizkessel. Doch es ist zu bedenken, dass für die erfolgreiche Inbetriebnahme einer Heizung weitere Kostenfaktoren eine Rolle spielen; unter anderem die Heizungsinstallation selbst. Der Arbeitsaufwand ist davon abhängig, wie viele Komponenten verbaut werden müssen und wie groß die Immobilie ist. Deshalb gibt es hierfür keinen pauschalen Preis. Lassen Sie sich im Vorfeld eine genaue Aufstellung der Kosten von ihrem Installateur vorlegen und besprechen Sie mit ihm eventuell kritische Punkte, die einen höheren Arbeitsaufwand bedeuten können. Somit vermeiden Sie negative Überraschungen im Nachhinein.

Kauftipps für die einzelnen Heizsysteme

Für jede Heizungsart gibt es jeweils bestimmte Faktoren, die es zu beachten gilt. So gibt es für die einzelnen Heizsysteme individuelle Kauftipps. Wer sein Heizungswissen testen möchte, kann das auch mit dem "Quiz zu Heizung" tun - schnell und spielerisch. 

heizung.de Redakteurin Jeannette Kunde

Fazit von Jeannette Kunde

Geht es darum, eine Heizung zu kaufen, sind eine umfängliche Recherche sowie Planung im Vorfeld unerlässlich. Dabei macht der erste Schritt in der Regel den größten Anteil aus. Denn die eigene Informationssuche sollte im besten Falle einige Zeit in Anspruch nehmen. Denn umso leichter fallen die Entscheidungen und es verhindert unnötige Ausgaben. Daneben ist es unerlässlich, sich mit der Wahl des Installateurs wohl zu fühlen. Denn bestenfalls übernimmt dieser auch die Wartung der Anlage in den Folgejahren.

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