Die zehn besten Tipps zur CO2-Senkung

Der Klimawandel und die damit verbundene Erderwärmung haben Auswirkungen auf alle Menschen. Gebirgsgletscher und das Polareis schmelzen, was wiederum dazu führt, dass der Meeresspiegel steigt und Schritt für Schritt ganze Landstriche und Inseln unter der Wasseroberfläche verschwinden. Die Folgen sind unter anderem zunehmende Wetterextreme und der Verlust von Wohnräumen. Über die Gründe für die Erderwärmung wird seit jeher kontrovers und heftig diskutiert.

Unsere Tipps zur Senkung Ihres CO2-Ausstoßes

Einen deutlichen Beweis für oder gegen die Annahme, dass der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) maßgeblich dazu beiträgt, gibt es bislang nicht. In der gesellschaftlichen Wahrnehmung herrscht jedoch der Konsens, dass die Erderwärmung nicht nur Folge eines natürlichen Wechsels von Eis- und Warmzeiten ist, sondern zu einem Großteil von Menschen mitverursacht wird.

Mit politischen Maßnahmen und technischen Mitteln wird daher versucht, den seit über 100 Jahren andauernden verstärkten CO-Ausstoß zu verringern. In diesem Beitrag werden zehn Tipps vorgestellt, die der einzelne umsetzen kann, um den CO2-Ausstoß zu senken. Die Erderwärmung lässt sich dadurch zwar nicht aufhalten, so doch auf ein erträgliches Maß begrenzen.

Das Bild zeigt die zehn besten Tipps zur CO2-Senkung
© heizung.de

1. Tipp: Die Heizung herunterdrehen

Auch wenn das Wärmeempfinden immer subjektiv ist, gibt es dennoch Richtwerte für die optimale Raumtemperatur eines jeden Zimmers. Wer im Winter die Temperaturen um ein Grad reduziert, spart am Ende des Jahres bis zu sechs Prozent an Heizkosten. Er entlastet somit nicht nur seinen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Denn bei einer vierköpfigen Familie sind es im Jahr um die 350 kg Kohlenstoffdioxid, die somit nicht in die Luft gelangen.

2. Tipp: Energiefresser ersetzen zur CO2-Senkung

Ältere Produkte arbeiten oft ineffizient und verbrauchen mehr Energie, als nötig. Beim Kauf von Elektrogeräten sollte nach finanzieller Möglichkeit daher nicht nur der Preis eine Rolle spielen. Geräte mit hoher Energieeffizienz sind anfänglich etwas kostenintensiver, auf lange Sicht rentieren sie sich jedoch und verbrauchen weniger Energie.

3. Tipp: Keinen Stand-by-Modus benutzen

Auch im sogenannten Stand-by-Modus verbrauchen elektrische Geräte Strom und somit Energie. Je nach Anzahl und Energieeffizienz der Geräte bedeutet das im Jahr mehrere Hundert Kilogramm CO2. Mit der Verwendung eines Kippschalters, und dem damit verbundenen vollständigen Ausschalten der Geräte, lässt sich die Produktion dieser Energiemenge beispielsweise schnell und einfach verhindern.

4. Tipp: Mit Bus, Bahn oder Fahrrad fahren reduziert den CO2-Ausstoß

In vielen Fällen sind Autobesitzer auf ihr Fahrzeug angewiesen, wenn sie von A nach B müssen. Es gibt aber auch genügend Gelegenheiten, das geliebte Auto liegen zu lassen und stattdessen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Vor allem in den Sommermonaten ist das Fahrrad eine ernsthafte und gesundheitsfördernde Alternative zum Auto. Je nach Benzinverbrauch und Entfernung lassen sich im Jahr mehrere Hundert Kilogramm CO2 einsparen.

5. Tipp: Alte Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzen

Alte Glühbirnen spenden zwar warmes Licht, energieeffizient sind sie jedoch nicht. Bei einem Wechsel zu gleich hellen Energiesparlampen können pro Jahr bis zu 20 Kilogramm CO2 eingespart werden - pro Lampe. Bei einer Familie kann die CO2-Ersparnis schnell nach oben steigen. Alternativen zu Energiesparlampen sind neue LED-Lampen.

6. Tipp: Waschmaschine voll beladen

Einer der bekanntesten Energiespartipps ist der richtige Umgang mit einer Waschmaschine. Diese sollte immer nur dann laufen, wenn sie auch gut bis voll beladen ist. Außerdem sollte die 90° Grad-Wäsche nur in Ausnahmefällen benutzt werden. Im Normalfall wird die Wäsche auch bei 30-45° Grad und ohne Vorwäsche sauber.

7. Tipp: Biologisch erzeugte Lebensmittel kaufen

Lebensmittel, die unter ökologisch nachhaltigen Bedingungen angebaut und angeboten werden, verbrauchen im Schnitt etwa die Hälfte an Energie, die für industriell erzeugte Nahrungsmittel nötig wäre. Auch wenn sogenannte Bio-Produkte mittlerweile nur noch ein wenig teurer sind als Nicht-Bio-Produkte, setzt dieser Tipp jedoch eine gewisse finanzielle Möglichkeit voraus.

8. Tipp: Weniger Fleisch essen zur Senkung des CO2-Ausstoßes

Die industrielle Tierhaltung gehört zu den größten Verursachern der Treibhausemissionen. Im Vergleich zu Obst und Gemüse wird bei der Fleischproduktion um ein Vielfaches mehr an CO2 freigesetzt. Eine fleischlose bzw. fleischarme Essgewohnheit entlastet das Klima pro Jahr um mehrere hundert Kilogramm Kohlenstoffdioxid.

9. Tipp: Zu einem unabhängigen Ökostromanbieter wechseln

Durch den Ausbau regenerativer Energien wird Ökostrom immer günstiger. Aktuell beträgt der durchschnittliche Strompreis 25 Cent pro Kilowattstunde. Für den Strom aus Windkrafträdern oder Photovoltaik müssen Verbraucher hingegen 27 Cent pro Kilowattstunde bezahlen (Stand: April 2017). Das ist zwar etwas teurer, bei einem Wechsel kann pro Jahr aber mehr als eine Tonne CO2 eingespart werden.

10. Tipp: Inlandsflüge vermeiden, um den CO2-Fußabdruck zu verbessern

Die Ökobilanz, der sogenannte CO2-Fußabdruck, eines Flugzeugs ist im Vergleich zu der eines Reisebusses oder der Bahn verheerend. Durch die lange Check-in/Check-out-Phase ist der Zeitgewinn zudem oft klein. Wenn die Möglichkeit besteht, sollten Inlandsflüge vermieden werden.

Bild unseres Autoren Minh Duc Nguyen

Fazit von Minh Duc Nguyen

Das beste Ergebnis lässt sich dann erzielen, wenn alle Tipps umgesetzt werden. Für den Anfang reicht es aber aus, zwei oder drei Tipps zur CO2-Senkung zu realisieren.

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