Die zehn besten Tipps zum Wäsche waschen

Sommer, Sonne, Hitze und Schweiß. T-Shirts, Badebekleidung und Handtücher füllen den Wäschekorb. Schmutzwäsche fällt immer an und vor allem im Hochsommer muss die Waschmaschine laufen. Doch wie lässt sich dabei effizient Energie sparen? Reicht die Wäscheleine auf dem Balkon aus oder welche Maßnahmen können dazu verhelfen, Strom und damit auch Geld zu sparen?

Die Themen im Überblick:

Richtig Wäsche waschen mit veränderten Waschgewohnheiten

Möchten Sie Energie beim Wäsche waschen sparen, gilt es, die folgenden zwei Faktoren zu beachten: das richtige Beladen der Waschmaschine und die optimale Temperatur. Doch auch andere kleine Kniffe führen zum Erfolg.

Die ersten fünf Tipps zum Wäsche waschen

Tipp 1: Die Waschmaschine auslasten

Häufig wird die Maschine nur halb gefüllt, entweder weil das Lieblingsteil am nächsten Tag wieder trocken sein muss oder die Angst besteht, die Maschine zu überfüllen. Um optimal zu waschen, sollte die Waschmaschine vollständig beladen werden. Das Verhältnis von verbrauchter Energie je Kilogramm Wäsche ist hierbei entscheidend. Der durchschnittliche Energieverbrauch pro Waschgang beträgt 0,795 kWh. Dabei werden ungefähr 41 Liter Wasser benötigt. Sie verbrauchen also bei einer Waschladung von nur drei Kilogramm im Vergleich zur kompletten Auslastung mehr Energie.

Tipp 2: Waschtemperatur senken

Das Erhitzen des Wassers verbraucht am meisten Energie. Deshalb kann eine niedrige Waschtemperatur sinnvoll sein. Die meisten Kleidungsstücke sind nur selten stark verschmutzt und werden schon nach kurzer Zeit in den Wäschekorb geworfen. Dabei reicht für Buntes eine Waschtemperatur von 30 °C aus, für weiße Wäsche sind 40°C zu empfehlen. Lediglich bei stark verschmutzter Wäsche ist ein Waschprogramm bei 60 °C notwendig.

Tipp 3: Wäsche länger waschen

Ein langer Waschvorgang spart im Vergleich zu einem kurzen Energie. Dabei reduziert sich der Stromverbrauch im Durchschnitt um bis zu 50 Prozent. Ein guter Nebeneffekt ist dabei auch, dass das Waschergebnis in vielen Fällen besser ist. Die Wäsche wird sauberer.

Tipp 4: Ohne Vorwäsche waschen

Auf eine Vorwäsche kann verzichtet werden, da das Wasser hierbei zweimal erhitzt wird. Die Energieersparnis bei einem Verzicht auf die Vorwäsche liegt bei circa zehn Prozent. Aufgrund der modernen Waschmittel ist eine Vorwäsche in den meisten Fällen auch nicht notwendig, da meist wenig verschmutzte Kleidungsstücke in den Wäschekorb landen.

Tipp 5: Mit Warmwasser waschen

Am meisten Energie benötigt das Aufheizen des Wassers. Ein sogenanntes Vorschaltgerät wirkt dem entgegen. Das Bauteil wird zwischen Maschine und Anschluss geschaltet. So gelangt vorgewärmtes Wasser direkt von der Heizanlage zur Waschmaschine. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Aufbereitung von Warmwasser im Haus effizient und die Leitungsverluste gering sind. Eine kostengünstige und energiesparende, zentrale Aufbereitung erfolgt in der Regel über moderne Gas- und Ölheizungen sowie über Solartechnik. Bereits kleine Kollektorflächen auf dem Dach können den Warmwasserbedarf über eine Solarthermieanlage decken.

Das Bild zeigt, die zehn besten Tipps zum Wäsche waschen.

Weitere fünf Tipps: Die Wäsche optimal zu waschen und trocknen

Tipp 6: Einen Wäscheständer oder eine Wäschespinne nutzen

Sonne und Wind übernehmen die Aufgaben eines herkömmlichen Wäschetrockners. Das spart nicht nur Energie, sondern die Sonne wirkt unter anderem auch als natürliches Bleich- und Desinfektionsmittel. Außerdem werden die Wäschestücke geschont. Denn vor allem T-Shirts mit Aufdruck leiden im Trockner.

Tipp 7: Wäsche gut schleudern

Die Trocknungszeit wird merklich reduziert bei hoher Schleuderzahl. Ein Großteil des Wassers wird aus der Wäsche gedrängt. Der Schleudergang verbraucht zudem weniger Strom als ein Programm des Trockners. Dabei ist jedoch darauf zu achten, ob die Kleidungsstücke überhaupt geschleudert werden dürfen und mit welcher Intensität.

Tipp 8: Wäsche richtig aufhängen

Auch ein richtiges Aufhängen der Wäsche zum Trocknen kann Energie sparen. Es erleichtert das Bügeln. Hemden und Blusen sollten zum Trocknen auf einem Bügel hängen. So entstehen weniger Falten, was wiederum das Bügeln vereinfacht und ein Trocknerprogramm einspart.

Tipp 9: Effizient bügeln

Kleidungsstücke, die unbedingt gebügelt werden müssen, sollten noch leicht feucht von der Leine abgehangen werden. Somit ist das Bügeln weniger aufwendig und spart nicht nur Zeit, sondern auch Strom.

Tipp 10: Voll- oder Kompaktwaschmittel verwenden

Vollwaschmittel sind bleichehaltig und helfen dabei, hygienisch zu waschen und gleichzeitig Energie zu sparen. Denn bereits ab 40°C wird die Bleiche aktiviert. Das heißt auch so kann bei niedrigen Temperaturen gewaschen werden. Zudem enthalten nicht-kompaktive Waschmittel unnötige Füllstoffe, welche die Umwelt belasten

Jeannette Kunde

Fazit von Jeannette Kunde

Vor allem im Hochsommer lohnt sich das Wäsche trocknen draußen an der frischen Luft. Wind und Sonne sind wesentlich energiesparender als jeder Wäschetrockner. Doch bereits beim Wäschewaschen lässt sich Strom sparen. Mithilfe von ein paar Tipps, um Wäsche richtig zu waschen und zu trocknen, lässt sich eine Menge Energie einsparen.

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