Die  5 besten Umwelttipps für den Alltag

Es gibt nur eine Erde. Daher sollte es im Interesse eines jeden Einzelnen sein, diesen Planet zu schützen und auch zukünftig lebenswert zu gestalten. In unserer Topliste Juni haben wir daher eine kleine Auswahl an Umwelttipps zusammengestellt, die Sie schnell und problemlos in Ihren Alltag integrieren können. Die Tipps sind thematisch kategorisiert und lassen sich sowohl einzeln als auch kombiniert umsetzen. 

Umwelttipp aus dem Bereich Heizen

In unseren Breitengraden ist die Heizungsanlage das Herz jedes Wohngebäudes. Im Schnitt versorgt sie von Oktober bis April des folgenden Jahres die Räume mit der nötigen Wärme - das meist zuverlässig und nahezu unsichtbar. Viele Anlagen sind jedoch veraltet und verbrauchen mehr Brennstoff als nötig. Das belastet nicht nur den Geldbeutel aller Beteiligten. Durch den hohen Verbrauch werden insbesondere auch endliche Ressourcen wie Erdöl oder Erdgas “verschwendet”. Der Umwelttipp aus diesem Bereich lautet daher: Heizungsmodernisierung.

Vorteile einer Heizungsmodernisierung

Wer seine veraltete Heizung gegen eine neue austauscht, profitiert von niedrigeren Betriebskosten. Schließlich arbeiten moderne Geräte effizienter und benötigen für dieselbe Wärmemenge weniger Brennstoff. In der Regel lässt sich das Optimum nur erreichen, indem Sanierer den Heizungstausch mit weiteren kleinen Maßnahmen wie einem hydraulischen Abgleich oder der Einstellung der Heizkurve etc. kombinieren. Wie diese Schritte im Detail aussehen, lesen Sie im Beitrag “Heizung verbessern, diese Maßnahmen helfen”. Die Heizungsmodernisierung lässt sich zugegebenermaßen nicht einfach in den Alltag integrieren. Das richtige Heizen aber schon. Dazu gehören unter anderem: Die Heizkörper nicht zustellen und die Räume auf unterschiedliche Raumtemperatur (entsprechend der Nutzung und Aufenthaltsdauer) einstellen.

Umwelttipp aus dem Bereich Wohnen

Wirtschaftlich gesehen geht es den meisten von uns heute gut. Ein Indiz dafür ist unser zunehmender Konsum an Gütern. Wo produziert bzw. konsumiert wird, da entstehen leider auch Abfälle. Aktuell haben wir mit dem Plastikmüll zu kämpfen, der die gesamte Menschheit vor eine große Herausforderung stellt. Unser Umwelttipp aus dem Bereich Wohnen lautet daher: Bewusster konsumieren.

Bewusster konsumieren und die Müllproduktion reduzieren

Wer bewusst konsumiert, verzichtet nicht zwangsweise. Er geht nur bedacht mit seinem Konsumverhalten um. In der Praxis kann dies wie folgt aussehen:

  • Mülltrennung (Papier, Verpackungen und Lebensmittel)
  • Nutzung von wiederverwendbaren Einkaufstüten
  • Fachgerechte Entsorgung von Plastikmüll (nicht in der Natur liegen lassen)
  • Dosierung des Waschmittels nach Verschmutzungsgrad

Die Liste ließe sich endlos erweitern. Die hier genannten Beispiele stellen nur eine sehr kleine Auswahl dar.

Die heizung.de Topliste des Monats Juni 2018

Umwelttipp aus dem Bereich Essen

Ein Drittel der deutschen Lebensmittelproduktion landet jedes Jahr im Müll, so das Ergebnis einer Studie, die von WWF in Auftrag gegeben wurde. Zwar machen die gewerblichen Nutzer mit 60 Prozent den größten Anteil aus. Ganz unschuldig ist der Privathaushalt aber nicht. Unser Umwelttipp aus dem Bereich Essen lautet daher: Das Wegwerfen von Lebensmitteln reduzieren.

Überblick bewahren und planvoll einkaufen

Der erste Schritt, weniger Lebensmittel wegzuwerfen, beginnt mit dem Blick in den Kühlschrank beziehungsweise Vorratsschrank.

  • Verschaffen Sie sich noch vor dem Kauf einen Überblick über die vorhandenen Produkte.
  • Kaufen Sie nur das, was Sie zuvor auf den Einkaufszettel notiert haben.
  • Vermeiden Sie Großpackungen, wenn Sie nur die Hälfte benötigen und den Rest am Ende wegschmeißen.
  • Bewahren Sie Essensreste stets im Kühlschrank. Vor allem in den warmen Monaten verderben sie schnell - und landen in den Müll.

Umwelttipp aus dem Bereich Mobilität

Aus beruflichen und persönlichen Gründen wollen immer mehr Menschen in Großstädten leben. Die Folgen sind häufig Blechlawinen und bedenklich hohe Abgaswerte. Diese Probleme lassen sich einerseits durch intelligente Stadtplanung und öffentliche Verkehrsmittel, auch Smart Cities genannt, lösen. Andererseits kann jeder Einzelne dazu beitragen, dass es erst gar nicht dazu kommt. Unser Umwelttipp aus dem Bereich Mobilität lautet daher: Das Fahrrad so oft wie möglich nutzen.

Radeln statt Autofahren

Das Fahrrad ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Es produziert so gut wie keinen Lärm, stößt keine Abgase aus und hält den Fahrer darüber hinaus fit. Im Vergleich zu einem Auto oder einem Motorrad kostet es in der Anschaffung sehr wenig. Man kann zwar damit nicht umziehen oder den Wocheneinkauf transportieren. Für den alltäglichen Bedarf, wie zur Arbeit fahren oder den Tageseinkauf tätigen, lässt sich der Drahtesel aber schnell in einen Lastesel verwandeln.

Umwelttipp aus dem Bereich Elektrogeräte

Elektrogeräte sind mittlerweile nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Das Festnetztelefon, der Kühlschrank, der Herd und in vielen Fällen der Fernseher zählen schon standardmäßig zum Inventar dazu. Nicht immer sind diese Geräte umweltfreundlich im Verbrauch und erst recht nicht bei der Herstellung. Unser letzter Tipp aus dem Bereich Elektrogeräte lautet daher: Elektrogeräte möglichst lange nutzen.

Technische Geräte möglichst lange nutzen

Für die Produktion eines jeden Elektrogerätes werden zahlreiche Materialien benötigt, im Falle eines Smartphones sogar seltene Erden wie Kobalt oder Coltan. Dass sie nur bedingt verfügbar und somit kostbar sind, ist der eine Aspekt. Der andere betrifft deren Gewinnung. Diese geschieht meist unter unsagbaren Arbeitsbedingungen und nicht selten in Krisengebieten. Noch schwerer wiegt nur die Tatsache, dass viele Elektrogeräte mithilfe von Kinderarbeit hergestellt werden. Wer die Welt ein Stückchen besser machen möchte, kann es erreichen, indem er nicht jedes Jahr das neueste Produkt kauft, sondern das vorhandene möglichst lange nutzt. 

Bild unseres Autoren Minh Duc Nguyen

Fazit von Minh Duc Nguyen

Um die Umwelt zu entlasten, reichen häufig kleine Veränderungen. Sei es, den Müll richtig zu trennen, weniger Lebensmittel wegzuschmeißen oder kleine Elektrogeräte möglichst lange zu nutzen. Das Wichtigste ist, das Bewusstsein für diese Probleme zu schärfen und Lösungsansätze umzusetzen. Wir haben in diesem Artikel nur eine sehr kleine Auswahl getroffen. Wer noch weitere Umwelttipps sucht, findet sie unter anderem auf der Website des Umweltbundesamts oder beim zuständigen Rat- und Gemeindehaus.

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