Mit dem Wattcher den Stromverbrauch im Blick

Die Spülmaschine läuft zum zweiten Mal am Tag. Vier Familienmitglieder, die zu unterschiedlichen Zeiten heimkommen, machen jeder für sich auf dem Herd oder in der Mikrowelle Essen warm. Die Waschmaschine ist ab 16 Uhr im Dauerbetrieb, der Fernseher ist den ganzen Tag auf Standby und das Licht im Flur ist den ganzen Abend an. Sie ahnen schon, wofür Sie in Ihrem Haus viel Strom verbrauchen. Genau zu wissen und obendrein messen zu können, wie sich das Ein- und Ausschalten einzelner Geräte bewirkt, wäre aber richtig praktisch, nicht wahr? Mit dem Energiemessgerät Wattcher aus dem Smart Home Bereich soll das möglich sein. Der gleichnamige niederländische Hersteller Wattcher verspricht einen steten Einblick in den Stromverbrauch und Hilfe dabei, denselben zu reduzieren. Denn jeder Wohnraum besitzt ein großes Einsparpotenzial. Die Installation des Wattchers soll auch für Laien leicht und in kurzer Zeit machbar sein.

Wattcher misst Stromverbrauch

Die Funktionsweise von einem Wattcher klingt denkbar einfach. Ein batteriebetriebener Sender wird zusammen mit einem Sensor am analogen oder digitalen Stromzähler befestigt. Der Sender am Wattcher erfasst die Umdrehungen der Zählscheibe am Stromzähler optisch, rechnet sie um und sendet sie an einen Empfänger, der in einer Steckdose platziert ist und an dem man den aktuellen Stromverbrauch auf einem Display ablesen kann.

Ausschalten von Geräten zeigt sofortigen Effekt beim Wattcher

Der Wattcher soll über den gesamten aktuellen Stromverbrauch informieren. Durch Ein- und Ausschalten von einzelnen Geräten, wie Gefriertruhe, Kühlschrank, Haushaltskleingeräten oder der Raumbeleuchtung sind die Änderungen im Stromverbrauch und somit der Leistungsverbrauch der einzelnen Geräte vom Wattcher abzulesen. Über die möglichen Anzeigearten „Momentverbrauch“, „Tagesverbrauch“, „Durchschnittlicher Tagesverbrauch“ und „Jährliche Einsparungen“ kann man vergleichen und die augenblicklichen Werte einordnen. Die Display-Anzeige leuchtet grün und wechselt bei hohem Stromverbrauch schnell zwischen hell und dunkel. Dieses Pulsieren soll auch bei Kindern das Interesse für den eigenen Stromverbrauch wecken und sie für einen bewussteren Umgang mit dem Thema Energie sensibilisieren.

Geringfügige Änderungen im Stromverbrauch lassen sich mit dem kleinen Verbrauchsmesser Wattcher jedoch kaum feststellen. Wichtig ist, dass der Sender außerhalb des Stromzählerkastens angebracht wird, sonst funktioniert die Messung nicht. Auch Stahlbetondecken reduzieren die Reichweite des Senders.

Mit dem Wattiger den Stromverbrauch um bis zu 30 Prozent senken

Der Wattcher kostet ohne weiteres Zubehör 99 Euro. Wenn das Versprechen der Hersteller zutrifft und der Stromverbrauch mit dem Wattcher so um bis zu 30 Prozent reduziert werden könnte, hätte sich die Investition schnell bezahlt gemacht. Über einen Datalogger, der zusätzlich angeboten wird, können Sie die Daten auch auf Ihren Computer oder Ihr Smartphone senden. Unterschiedliche Grafiken zeigen hier Ihren Tages-, Wochen- oder Monatsverbrauch an.

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