Anteil der Heizung an Energiekosten unterschätzt

Wir tauschen alte Glühbirnen gegen Energiesparlampen ein, kaufen Haushaltsgeräte der höchsten Effizienzklasse und schalten das Licht aus, wenn wir einen Raum verlassen – keine Frage, die Deutschen handeln wirtschaftlich und umweltbewusst. An den größten Energieschlucker im Haushalt denken die meisten aber nicht: Mit durchschnittlich 85 Prozent des monatlichen Energieabschlags gehen die höchsten Kosten nämlich auf das Konto von Heizung und Warmwasser.

Kaum einer weiß, wie hoch der Heizkostenanteil ist

Nur neun Prozent der Deutschen schätzen den Anteil der Heizkosten richtig ein. Das ergab eine Umfrage von TNS Emnid im Auftrag des Flüssiggasversorgers Primagas. Die Mehrheit der Befragten hielt diesen Posten für deutlich niedriger. Fast die Hälfte der Befragten vermutete ihn bei 40 bis 50 Prozent, ein Drittel bei nur 10 bis 20 Prozent. Wer so weit daneben liegt, dem kommt nicht in den Sinn, dass der größte Verursacher von Energiekosten im Keller steht. Allein in Deutschland sind noch immer rund zwei Millionen Heizungsanlagen in Betrieb, die älter als 25 Jahre sind. Sie fallen bei der Effizienz hinter moderne Technologien weit zurück und treiben die Energiekosten in die Höhe. Wer eine veraltete Anlage sein eigen nennt, verpulvert nicht nur Ressourcen, sondern auch bares Geld.

Zeichnung eines Hauses mit Solaranlage, Heizung, und Fenstern mit Angaben wie viel Energie durch Heizung modernisieren gespart werden kann

Energiespar-Potenzial einzelner Modernisierungsmaßnahmen

Gerade wegen ihres hohen Anteils am Gesamtenergieverbrauch birgt die Heizung aber auch das mit Abstand größte Einsparpotential im Haushalt. Oft stellt sich heraus: Bis zu 40 Prozent des Energieverbrauchs und der damit verbundenen Kosten lassen sich senken, wenn Sie Ihre Heizung modernisieren.

Heizung modernisieren zahlt sich aus: Attraktive Zuschüsse

Bezogen auf Kosten und Verbrauch rechnet sich die Investition beim Heizung modernisieren oft schon nach sechs Jahren. Moderne Anlagen mit effizienteren Technologien arbeiten nicht nur ressourcenschonender, sondern produzieren auch deutlich weniger CO2 und andere Schadstoffe. So entlasten Sie also nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt und steigern den Wert Ihrer Immobilie. Dieses Engagement für den Klimaschutz belohnen Bund, Länder sowie Kommunen mit beachtlichen Zuschüssen bei der Umrüstung.

Infografik Energiefresser im Haushalt

Viele Wege – ein Ergebnis: Energiekosten senken

Auch beim Heizung modernisieren müssen Sie übrigens keineswegs mit lieb gewonnenen Technologien brechen: Wer weiterhin mit dem Brennstoff Öl oder dem Brennstoff Gas heizen möchte, kann dennoch bis zu 30 Prozent Kosten sparen beim Heizung modernisieren, zum Beispiel durch den Austausch eines alten Heizkessels gegen moderne Öl- bzw. Gas-Brennwertsysteme. Dessen Effizienz lässt sich mit zukunftssicheren Hybridlösungen noch weiter steigern. Zusätzlich sparen Sie, wenn Sie Photovoltaik oder Solarthermie in das Heizsystem einbinden. Nicht nur von geringeren Energiekosten, sondern auch einer größeren Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz profitieren Sie mit moderner Brennstoffzellen-Technologie beim Heizung modernisieren. Die Möglichkeiten für eine effizientere Energieversorgung sind vielfältig – das Fazit ist dasselbe: Heizung modernisieren, spart Geld. Wer wirtschaftlich und umweltbewusst handeln möchte, muss den größten Energiekostenfaktor im Haushalt kennen. Denn nur so wissen Sie auch, wo das höchste Einsparpotential schlummert.

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