Heizungsmodernisierung: Ratgeber für Hausbesitzer

Das durchschnittliche Alter einer deutschen Heizung liegt bei etwa 17 Jahren – viele Geräte entsprechen damit heute nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik. Sie nutzen die eingesetzten Brennstoffe nicht optimal aus, verlieren selbst viel Wärme und werden mit zunehmendem Alter immer unsicherer. Eine Heizungsmodernisierung – die Sanierungsmaßnahme, die oft die höchsten Einspareffekte bringt – schafft hier Abhilfe.

Wann sich eine Heizungsmodernisierung lohnt, welche Fördermittel der Staat bereithält und welche Technologien für eine Heizungsmodernisierung infrage kommen, erklären wir in den folgenden Abschnitten. Zur Vorbereitung Ihrer Heizungsmodernisierung hilft Ihnen auch unsere umfangreiche Checkliste Heizungsmodernisierung.

Die Themen im Überblick:

  1. Gründe für eine Heizungsmodernisierung
  2. Zeitpunkt für eine Heizungsmodernisierung
  3. Energieberatung vor der Modernisierung
  4. Neue Heizung auch ohne Eigenkapital
  5. Fördermöglichkeiten für eine Heizungsmodernisierung
  6. Technik für eine Heizungsmodernisierung
  7. Fazit

Eine alte Heizung im Keller vor der Heizungsmodernisierung

Warum überhaupt eine Heizungsmodernisierung?

Gründe für eine Heizungsmodernisierung gibt es viele und doch ist es nicht selten die Not, die Hausbesitzer zum Handeln zwingt. Denn wenn die alte Heizung nicht mehr anspringt, ist vor allem im Winter Eile geboten – viel Zeit für eine ausgereifte Überlegung bleibt da nicht. Aber gerade diese ist wichtig, um optimale Ergebnisse aus einer Heizungsmodernisierung zu holen. Mit der Investition in die richtige Technik – eine Heizung, die zu Haus und Nutzer passt – können Sanierer viel Geld sparen. Denn neue Heizungen arbeiten in der Regel effizienter als alte. Sie können die eingesetzten Brennstoffe besser ausnutzen und so den Verbrauch senken.

Ein weiterer Grund für eine Heizungsmodernisierung ist der Faktor Sicherheit. Denn während die Störanfälligkeit bei einer Heizung genau wie bei einem alten Auto immer weiter zunimmt, ist ein Totalausfall bei neuer Technik unwahrscheinlich.

Neben finanziellen Vorteilen und neuem Vertrauen in die eigene Anlage hilft eine Heizungsmodernisierung auch beim Klimaschutz. Dafür sorgen ein geringerer Brennstoffverbrauch, ein niedrigerer CO2-Ausstoß und die Möglichkeit, das Haus auch mit erneuerbaren Energien zu beheizen. Mehr zu den Gründen für eine Heizungsmodernisierung finden Sie im Artikel: Warum Heizung erneuern.

Wann sollte eine Heizungsmodernisierung durchgeführt werden?

Ist die alte Heizung noch funktionstüchtig, ist der Sommer die beste Zeit für eine Heizungsmodernisierung. Denn in dieser Zeit wird Wärme im Haus allein für die Warmwasserbereitung benötigt. Während das Wasser in der Montagezeit auch auf andere Art erhitzt werden kann, bleiben unangenehme Folgen des Heizungsaustauschs aus.

Blickt man auf das Alter der Heizung, kann der richtige Zeitpunkt für eine Modernisierung sehr unterschiedlich sein. Während regelmäßig gewartete Anlagen lange sicher laufen, können schlecht gewartete eher anfällig für Störungen oder Ausfälle werden. Oft lohnt es sich über eine Modernisierung nachzudenken, wenn die eigene Heizung zwischen 15 und 20 Jahren alt ist. Die Beratung durch einen unabhängigen Sachverständigen zeigt dabei welche Mängel bestehen, wie viel eine neue Heizung kosten und was diese sparen kann. Ist die Heizung älter als 30 Jahre, schreibt sogar der Gesetzgeber den Austausch vor. Denn nach aktuell gültiger Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) dürfen Heizungen in diesem Alter nicht mehr betrieben werden. Ausgenommen sind Brennwertkessel und Niedertemperaturkessel – als Heizgeräte, die für den Betrieb mit niedrigen Vorlauftemperaturen optimiert wurden.

Mehr Informationen zum besten Zeitpunkt der Heizungsmodernisierung finden Sie in unserem Artikel: Wann die Heizung erneuern?

Mit einer Energieberatung wird die neue Heizung ein Erfolg

Eine Heizungsmodernisierung kann sich lohnen und die Heizkosten sogar um mehr als 30 Prozent senken. Damit das funktioniert, muss die Heizung aber nicht nur zum Nutzer, sondern auch zum Haus passen. In unserem Ratgeber helfen wir Ihnen bei der Frage: Welche Heizung ist die richtige?

Ein Beispiel: Eine Wärmepumpe ist ein umweltfreundliches Heizsystem, das kostenfreie verfügbare Energie aus Luft, Erde oder Wasser zum Heizen nutzbar macht. Da diese Umweltenergie aber nur mit niedrigen Temperaturen gewonnen werden kann, muss ihr Niveau in einem meist elektrisch unterstützen Prozess angehoben werden. Wird die Wärmepumpe in einem effizienten Haus installiert, das mit hohem Wärmeschutz und einem Fußbodenheizsystem mit niedrigen Systemtemperaturen auskommt, verursacht sie nur geringe Heizkosten. Wird das Heizgerät aber in einem schlecht isolierten Altbau mit Heizkörperheizung installiert, können die Heizkosten sehr hoch ausfallen. Grund dafür sind die Systemtemperaturen, die hier meist weit über denen der Umweltenergiequelle liegen.

Ein Energieberater sitzt an einem Schreibtisch und berät über die Heizungsmodernisierung Sicherheit in der Frage, ob sich ein neues Heizsystem lohnt, schafft ein unabhängiger Berater. Denn dieser analysiert das bestehende Gebäude und kann so das passende Heizsystem empfehlen. Das Besondere daran ist, dass die Kosten für eine Energieberatung sogar gefördert werden. Für Ein- und Zweifamilienhäuser gibt es dabei einen Zuschuss von 60 Prozent oder maximal 800 Euro. Alle Informationen zur Förderung finden Interessierte auf der Seite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA): bafa.de

Alle wichtigen Schritte einer Heizungsmodernisierung finden Sie im Artikel: Die korrekte Planung der Heizungsmodernisierung.

Mit einer Finanzierung auch ohne Eigenkapital zur neuen Heizung

Ein Grund der Hausbesitzer bei einer Heizungsmodernisierung zögern lässt, ist oft die Investition, die damit auf sie zukommt. Auch der Austausch einer Gasheizung durch ein neues Brennwertgerät kostet, je nach Art des neuen Heizsystems, Region, Herstellers und Dienstleisters bis zu 5.000 Euro. Abhilfe schafft hier eine Finanzierung. Denn diese teilt die einmalige Ausgabe auf kleine Raten auf, die in variabler Höhe für bis zu 10 Jahre gezahlt werden können. Anders als bei einem Auto ist es dabei sicher, dass die Heizung auch nach dieser Zeit noch zuverlässig läuft.

Welche Vorteile eine Finanzierung hat, was sie kostet und wie Hausbesitzer an eine Finanzierung der Heizungsmodernisierung kommen, erfahren Interessierte in der Rubrik Finanzierung.

Förderungen senken die Kosten für die neue Heizung

Dass eine Heizungsmodernisierung nicht nur das Portemonnaie vieler Hausbesitzer, sondern auch die Umwelt entlasten kann, weiß auch der Staat. Mit zinsgünstigen Darlehen oder einmaligen Zuschüssen fördert er die Maßnahmen dabei zum Beispiel über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Mittel gibt es dabei für zahlreiche Technologien und Maßnahmen, wie zum Beispiel:

Auf einem Tisch liegen Geldscheine eine Rohrzange ein Thermostat und ein kleines Miniatur-Haus die für die Förderung der Heizungsmodernisierung stehen

Diese Möglichkeiten haben Hausbesitzer für eine Heizungsmodernisierung

Haben Hausbesitzer die Heizungsmodernisierung ins Auge gefasst, stellt sich noch die Frage, welche Technik die Richtige ist. Je nach Umfang der Modernisierung stehen dabei zahlreiche Heizsysteme zur Auswahl:

  • Öl- oder Gas-Brennwertheizung
  • Holzheizung
  • Solar- und Photovoltaik
  • Hybridheizung
  • KWK
  • Wärmepumpen

Öl- oder Gas-Brennwertheizung: Kompakte Technik mit hohem Wirkungsgrad

Öl- oder Gasheizungen bieten die vergleichsweise günstigste Möglichkeit einer Heizungsmodernisierung. Durch die Nutzung des Brennwerteffekts – bei dem im Abgas gespeicherte Wärme rückgewonnen wird – erreichen Öl- oder Gas-Brennwertheizungen Wirkungsgrade von bis zu 98 Prozent. Das heißt, sie können die eingesetzten Brennstoffe fast komplett ausnutzen. Besonders effizient arbeiten Brennwertheizungen jedoch nur, wenn das übrige Heizsystem für den dauerhaften Brennwerteffekt geeignet ist. Das ist es zum Beispiel dann, wenn die Heizkörper ausreichend groß dimensioniert und die Rücklauftemperatur auf etwa 55 Grad Celsius begrenzt werden kann.

Sind alle Voraussetzungen erfüllt, können moderne Öl- oder Gasheizungen aufgrund ihrer kompakten Bauform fast überall installiert werden. Ist im Haus nur wenig Platz, funktioniert das mit den leisen Geräten sogar im Wohnraum.

Vorteile von Gas- und Öl-Heizungen: Nachteile moderner Gas- und Öl-Heizungen:
hohe Brennstoffausnutzung und niedrige Heizkosten durch Brennwerteffekt viele Systeme werden mit fossilen Brennstoffen betrieben
kompakte Geräte können nahezu überall installiert werden Gas-Anschluss oder Platz für Öl-Tanks muss vorhanden sein
vergleichsweise günstiges Heizsystem Preisentwicklungen können nicht vorhergesehen werden
kombinierbar mit erneuerbaren Energien, wie Solarwärme im Neubau ist die Kombination mit einer Solarthermie-Anlage meist Pflicht

Kommen Gas-oder Ölheizungen in die nähere Auswahl, finden interessierte Hausbesitzer weitere Informationen über Funktionen, Kosten sowie Vor-und Nachteile in den Rubriken Gasheizung und Ölheizung.

Holzheizung – automatisch Heizen mit Rohstoffen aus der Region

Mit einer Holzheizung verbinden viele Hausbesitzer zwar viel Gemütlichkeit, aber auch viel Arbeit. So muss Holz beschafft, die Brennkammer beschickt und die Asche mehrmals täglich ausgetragen werden.

Dass das heute nicht mehr so ist, beweisen moderne Heizsysteme, die gut auch zu einer Heizungsmodernisierung passen. Denn während Holzvergaserkessel mit einer besonderen Brennertechnologie für eine wirkungsvolle und fast rückstandslose Feuerung sorgen, können einige Holzheizungen sogar vollautomatisch betrieben werden. Möglich wird das zum Beispiel mit Pellets – gepressten Holzstäbchen, aus Wald- und Industrieholzabfällen. Durch einen hohen Energieinhalt können diese platzsparend im Jahresvorrat gelagert und über eine Fördereinrichtung automatisch zum Pelletkessel transportiert werden.

Vorteile von Holz-Heizungen: Nachteile von Holz-Heizungen:
Heizsysteme werden mit nachhaltigen Rohstoffen betrieben Technik und Lagerung benötigen viel Platz
mit Pelletheizungen ist ein komfortabler und automatischer Betrieb
möglich
auch Pelletanlagen verursachen einen manuellen Aufwand
auch Holheizungen erreichen mit dem Brennwerteffekt hohe
Wirkungsgrade
hohe Anschaffungskosten für Technik und Brennstofflagerung

Ist die Holzheizung eine Option zur Heizungsmodernisierung, finden Interessierte die wichtigsten Informationen in den Rubriken Holzheizung und Pelletheizung.

Solar- und Photovoltaik: Erneuerbare Energien für die Heizungsmodernisierung

Allein in einer Stunde sendet die Sonne mehr Sonnenenergie zur Erde, als die Menschheit in einem Jahr überhaupt verbrauchen könnte. Das Besondere daran: Diese Energie ist kostenfrei. Denn neben einer Investition in die Technik zur Nutzung entstehen dabei keine Verbrauchskosten. Mit Solar- und Photovoltaikanlagen kann die Strahlung der Sonne aufgefangen und in Wärme für Heizung und Warmwasser oder Strom umgewandelt werden. Beide Technologien eignen sich auch bei einer Heizungsmodernisierung und können in vielen Gebäuden installiert werden. Wichtig für eine hohe Effizienz ist jedoch, dass eine freie Dachfläche in Südrichtung – mindestens in West- oder Ost-Orientierung – vorhanden ist, die nicht von Bäumen oder Nachbargebäuden verschattet wird. Um die Energie der Sonne auch dann nutzen zu können, wenn sie gerade einmal nicht scheint, kann sie in Wärme- oder Stromspeicher zwischengepuffert werden. Beide Geräte erhöhen den Nutzungsgrad der Solarenergie und sorgen damit für höhere Einsparungen.

Vorteile von Solarthermie- und Photovoltaik-Anlagen: Nachteile von Solarthermie- und Photovoltaik-Anlagen:
sie werden zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben eine ausreichend große Dachfläche mit der richtigen Orientierung,
einem passenden Winkel und ohne Verschattung muss vorhanden sein
bei der Wärme- und Stromerzeugung entstehen keine Verbrauchskosten Wärme und Strom werden nur gewonnen, wenn die Sonne scheint
die Anschaffung wird durch hohe Förderungen günstiger je nach Anlagengröße, können bei der Anschaffung hohe Kosten entstehen

Planen Hausbesitzer eine Solarthermie- oder Photovoltaikanlage in das Energiekonzept ihrer Heizungsmodernisierung aufzunehmen, finden sie die wichtigsten Informationen zur Funktion, den Vor-und Nachteilen und den Kosten in der Rubrik Solartechnik.

Hybridheizungen: Mehrere Energiequellen bei einer Heizungsmodernisierung

Eine Hybridheizung ist eigentlich keine eigene Heiztechnik. Vielmehr beschreibt sie Systeme mit verschiedenen Energiequellen, die zum Beispiel bei einer Heizungsmodernisierung miteinander kombiniert werden können. Ein bekanntes Beispiel dafür ist die Verbindung einer Gas- oder Öl-Brennwertheizung mit Solarthermie einer Wärmepumpe. Während die Energie für Heizung und Warmwasser dabei so lange wie möglich aus kostenfrei verfügbaren Umweltquellen stammt, stellt die Gas- oder Ölheizung sicher, dass es auch dann angenehm warm ist, wenn die Umweltwärme kurzzeitig knapp wird. Das schafft höchste Sicherheit und besonders niedrige Heizkosten. Darüber hinaus kann so auch der Verbrauch fossiler Rohstoffe reduziert werden.

Vorteile von Hybridheizungen: Nachteile von Hybridheizungen:
geringe Heizkosten durch Kombination mit erneuerbaren Energien die Anschaffungskosten steigen durch die zusätzliche Technik
sichere Heizung auch dann, wenn die Sonne einmal nicht scheint Planung und Installation der Technik verursachen einen höheren Aufwand
Schonung fossiler Rohstoffe wie Erdgas oder Heizöl

Planen Hausbesitzer die Vorteile mehrerer Energiequellen für eine Heizungsmodernisierung zu kombinieren, finden sie Informationen zu Arten, Kosten sowie Vor- und Nachteilen in der Kategorie Hybridheizung.

Kraftwärmekopplung: Strom und Wärme aus einem Heizgerät

Ist der Wärmebedarf im Haus auch nach der Heizungsmodernisierung groß genug, kann auch eine Anlage zur Kraftwärmekopplung installiert werden. Diese produziert Strom und Wärme zur Selbstversorgung und ist besonders wirtschaftlich, wenn sie lange Laufzeiten erreicht. Mit der Brennstoffzelle, dem Stirling-Heizgerät oder dem Blockheizkraftwerk gibt es heute drei verschiedene Arten der KWK-Technik, die sowohl im Neubau wie auch im Altbau eine passgenaue Lösung ermöglichen. So können die Anlagen zum Beispiel mit Gas, Heizöl oder sogar Holz betrieben werden. Da KWK-Anlagen generell nach der Grundlast – also dem Wärmebedarf, der über weite Teile eines Jahres vorhanden ist – ausgelegt werden, ist ein Spitzenlastkessel Pflicht. Dieser sorgt dafür, dass immer ausreichend Energie für Heizung und Warmwasser vorhanden ist, und wird von einigen Herstellern bereits in das Gerät zur Kraft-Wärme-Kopplung integriert.

Vorteile einer KWK-Anlage: Die Nachteile einer KWK-Anlage:
durch die Produktion von Strom und Wärme wird der
Brennstoff doppelt ausgenutzt
die hohen Kosten für die Anschaffung der Technik
die Eigenversorgung mit Strom schafft Unabhängigkeit
von schwankenden Strompreisen
der hohe Planungsaufwand, der für einen effizienten Betrieb wichtig ist

Entscheiden sich Hausbesitzer für die Heizungsmodernisierung mit einer KWK-Anlage, finden sie alle wichtigen Informationen zu den Typen, ihren Funktionen, ihren Vor- und Nachteilen sowie den jeweiligen Kosten in den Kategorien Kraft-Wärme-Kopplung, BHKW oder Brennstoffzelle.

Wärmepumpe: Heizsystem für die anspruchsvolle Heizungsmodernisierung

Eine Wärmepumpe gewinnt die Wärme für Heizung und Warmwasser aus kostenfrei verfügbarer Umweltenergie, die in Luft, Wasser oder Erde gespeichert ist. Möglich wird das mit einem meist strombetriebenen Prozess, der die Temperatur der Umweltquelle auf ein für die Heizung ausreichendes Niveau hebt. Da die Effizienz einer Wärmepumpe steigt, je geringer der Unterschied zwischen Quellen- und Systemtemperatur der Heizung ist, lohnt sich ihr Einsatz bei einer Heizungsmodernisierung nur dann, wenn auch die energetische Qualität des Gebäudes verbessert wird. Vor allem der Einbau einer Sole-Wärmepumpe – die Umweltenergie aus dem Erdreich bezieht – ist nur möglich, wenn im Garten genug Platz für Sondenbohrungen oder Erdkollektoren vorhanden ist.

Vorteile von Wärmepumpen: Nachteile von Wärmepumpen:
sie nutzen kostenfreie und erneuerbare Energie aus Luft, Wasser oder Erde die Technik ist vergleichsweise teuer
bei richtiger Planung kommen sie mit niedrigen Heizkosten aus werden genehmigungspflichtige Energiequellen angezapft, sind besondere Genehmigungen erforderlich
Wärmepumpen sind gut mit erneuerbaren Energien aus der Sonne kombinierbar bei falscher Planung können die Heizkosten sehr hoch ausfallen

Haben Hausbesitzer vor, neben der Heizungsmodernisierung das gesamte Haus energetisch zu sanieren, ist die Wärmepumpe eine gute Wahl. Informationen über ihre Funktion, mögliche Arten, ihre Vor- und Nachteilen sowie die Kosten finden Sie dabei in der Rubrik Wärmepumpe.

Alexander Rosenkranz

Fazit von Alexander Rosenkranz

Bei dem hohen Durchschnittsalter deutscher Heizungen, ist eine Heizungsmodernisierung oft eine gute Möglichkeit Heizkosten zu sparen, die Sicherheit zu erhöhen und die Umwelt zu entlasten. Damit das wirtschaftlich funktioniert, sollte die Entscheidung in eine neue Technik gut überlegt sein. Der Überblick zeigt, was es dabei zu beachten gibt und welche Möglichkeiten Hausbesitzer haben.

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