Heizung - alle Informationen im Überblick

In einem Haus stellt die Heizung das Herzstück der Wärmeproduktion dar. Zuverlässig versorgt sie die Räume tagein tagaus mit der nötigen Wärme. Oftmals übernimmt sie auch die Warmwasserbereitung. Wie aber funktioniert die Wärmeerzeugung im Detail und welche Komponenten gehören zu einer Heizungsanlage? Die Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie in den folgenden Abschnitten. Erfahren Sie außerdem, warum effizientes Heizen so wichtig ist und wie der Staat eine Heizungsmodernisierung finanziell unterstützt.  

Die Bestandteile einer Heizung

Häufig ist von “der Heizung” die Rede, obwohl die Heizkörper gemeint sind. In anderen Fällen wird die Heizungsanlage als Synonym für den Heizkessel verwendet. Dabei sind die einzelnen Begriffe deutlich voneinander zu unterscheiden: Der Heizkessel steht in der Regel im Heizraum und erzeugt die nötige Wärme für die Räume. Die Heizungsanlage meint hingegen das komplette Heizsystem mit all seinen dazugehörigen Komponenten. Zu den wichtigsten zählen:

  • Heizkessel
  • Heizungspumpe(n)
  • Heizungsrohre (Hydraulik)
  • Heizkörper
  • Thermostate

Mann am Thermostat einer Heizung.
© Andrey Popov | Fotolia

Der Heizkessel – das Herzstück vieler Heizungsanlagen

Für die meisten Heizungssysteme gehört der Heizkessel, der den eingesetzten Brennstoff „verarbeitet“ und daraus Wärme gewinnt, zu den wichtigsten Komponenten. Die klassische Wärmeerzeugung erfolgt über die Verbrennung von Brennstoffen. Ein Heizkessel kann dabei Festbrennstoffe wie Holz, gasförmige Stoffe wie Erdgas oder Flüssigkeiten wie Flüssiggas und Heizöl verbrennen. Die dabei entstehende Wärme lässt sich zur Beheizung der Räume oder zur Warmwasserbereitung nutzen. Das Herzstück eines Heizkessels ist dabei der Brenner. Hier findet die eigentliche Verbrennung des Brennstoffs statt.

Die Verbrennung von Brennstoffen ist allerdings nicht die einzige Möglichkeit der Wärmeerzeugung. Auch aus der Sonnenenergie lässt sich Wärme gewinnen, etwa mithilfe einer Solarthermieanlage. Sie fängt die warmen Sonnenstrahlen ein und wandelt sie mithilfe eines Wärmeträgermediums in thermische Energie um. Daneben gibt es noch die Brennstoffzellenheizung. Hier kommt es erst gar nicht zu einem Feuer (bei der Solarthermie findet ebenfalls keine Verbrennung statt), sondern zu einer chemischen Reaktion. Dabei wird Wasserstoff gezielt und kontrolliert mit Sauerstoff zusammengebracht, wodurch Strom und Wärme entstehen. Letztere lässt sich - wie bei der klassischen Verbrennung - zur Beheizung der Räume verwenden. Ein weiteres Heizsystem, das ohne den klassischen Heizkessel Wärme erzeugt, ist die Wärmepumpe. Sie nutzt die vorhandene kostenfreie Umweltwärme (aus dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Umgebungsluft), um ein Kältemittel zum Verdampfen zu bringen. Anschließend wird der Kältemitteldampf solange komprimiert, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist.  

Heizungspumpen fördern das Heizwasser zu den Heizkörpern

Mithilfe des Heizkessels (oder anderer Methoden) wird das Heizwasser auf die benötigte Temperatur erwärmt. Damit es von dort aus zu den einzelnen, zum Teil weit entfernt liegenden Heizkörpern gelangt, ist der Einsatz einer Heizungspumpe unerlässlich. Wie der Name es bereits vermuten lässt, besteht ihre vorrangige Aufgabe darin, das erhitzte Heizwasser zum Bestimmungsort zu pumpen. Wichtig ist hierbei der optimale Druck. Ist er zu gering, werden einige Räume nicht warm. Ist er hingegen zu hoch, verursacht die Heizungspumpe unnötig viel Stromkosten. Übernimmt der Heizkessel auch die Trinkwarmwasserbereitung, ist der Einsatz einer weiteren Zirkulationspumpe notwendig.  

Heizungsrohre als Verbindung zwischen Heizkessel und Heizkörper

Zu den weiteren wichtigen Komponenten einer Heizungsanlage zählen die Heizungsrohre. Klassische Heizungsanlagen verfügen über mindestens zwei davon, die die Heizkörper mit dem Heizkessel verbinden. Die Strecke vom Heizkessel zu den Heizkörpern wird Vorlauf genannt. Die umgekehrte Richtung heißt im Fachjargon Rücklauf. Heizungsrohre bestehen entweder aus Stahl, Kupfer oder Kunststoff. Ihre Verlegung ist nur von einem Fachbetrieb durchzuführen.

Heizkörper richtig entlüften sorgt dafür, dass die Heizflächen angenehm warm werden
© nikkytok | Fotolia

Heizkörper geben Wärme an den Raum ab

Hat das erwärmte Wasser die Heizkörper erreicht, überträgt es seine thermische Energie auf diese und kühlt dabei ab. Anschließend fließt es zurück zum Ausgangspunkt und der Prozess kann wieder von vorn beginnen. Beim Heizkörper sind verschiedene Arten zu unterscheiden. Zu den bekanntesten zählen:

  • Plattenheizkörper
  • Gliederheizkörper
  • Röhrenheizkörper oder Badheizkörper
  • Konvektoren
  • Flächenheizungen

Welcher Heizkörpertyp zu welcher Heizung am besten passt, erfahren Sie im Abschnitt “Heizkörper”. Alternativ können Sie auch auf die nachfolgende, dazugehörige Kachel klicken. Wie viel Heizwasser durch die Rohre strömt, hängt von der Einstellung der Thermostate ab. 

Wunschtemperatur dank Thermostate

Das Thermostat ist für die Bewohner das unmittelbarste Bedienelement einer Heizung. Indem es nach links oder nach rechts gedreht wird, ändert sich die Durchflussmenge des Heizwassers und damit die Raumtemperatur. Klassische Thermostate sehen aus wie geriffelte Knäufe, auf denen die Ziffern eins bis fünf abgebildet sind. Dabei gilt es, je höher die Zahl, desto größer ist die Durchflussmenge. Mittlerweile gibt es moderne Thermostate mit Display-Anzeige, die die Raumtemperatur direkt visualisieren und sich optional auch via Smartphone steuern lassen. Weiterführende Informationen zu den Themen Smart Home und Thermostate erhalten Sie auch, wenn Sie auf die obigen Kacheln klicken.  

Der Heizkreislauf vereinfacht dargestellt

Nachdem das Heizwasser die Heizkörper durchströmt und seine thermische Energie abgegeben hat, fließt es abgekühlt zurück zum Heizkessel. Damit schließt sich der klassische Heizkreislauf, der sich vereinfacht wie in der Grafik unten darstellen lässt:  

Das Bild zeigt den schematischen Heizkreislauf

Energieträger zum Heizen

Als Energieträger werden Stoffe bezeichnet, deren vorhandener Energiegehalt für uns Menschen direkt oder indirekt (zum Beispiel durch mehrere Umwandlungsprozesse) nutzbar ist. Dabei wird unterschieden zwischen Primär- und Sekundärenergieträgern. 

Primärenergieträger

Stoffe, die aus der Natur gewonnen werden, heißen Primärenergieträger. Sie können fossilen Ursprungs sein wie Erdöl, Erdgas und Kohle oder aus nachwachsenden Quellen stammen. Dazu zählt die Biomasse in ihrer Gesamtheit. Aber auch Kernbrennstoffe wie Uran zählen zu den Primärenergieträgern. Letztere finden nach wie vor in industrieller Wärmeerzeugung in Form von Atomkraftwerken Verwendung. Im Wohngebäude-Bereich dominieren hingegen die Energieträger Erdöl, Erdgas sowie Biomasse wie Holz oder Pellets.  

Sekundärenergieträger

Als sekundäre Energieträger werden Stoffe bezeichnet, die durch einen oder mehrere Umwandlungsprozesse gewonnen werden. Häufig kommen Primärenergieträger als Ausgangsstoffe zum Einsatz. Kraftstoffe beispielsweise lassen sich aus Erdölraffinerien oder auch aus Biomasse erzeugen. Gase wie Ethanol oder Wasserstoff entstehen durch Vergärung von Biomasse bzw. durch Reformierung des Erdgases. Elektrische Energie in Form von Strom kann wiederum auf verschiedene Art und Weise erzeugt werden. Als Ausgangsstoffe kommen hierbei sowohl Primär- als auch Sekundärenergieträger infrage.    

 Heizungsratgeber: Heizen und gleichzeitig sparen

Das Optimum aus allem herauszuholen, ist eine der Antriebskräfte, die die Menschen nach vorne gebracht haben. Sei es in der Fahrzeugtechnik, der Informationstechnologie oder beim Heizen. Immer geht es darum, ein zuvor festgelegtes Ziel mit möglichst wenig Aufwand zu erreichen. Der in diesem Zusammenhang oft verwendete Begriff lautet Energieeffizienz. Die Gründe für energieeffizientes Heizen sind zahlreich. Zu den wichtigsten gehören aber zweifelsfrei die ökonomischen und ökologischen Aspekte.

Ökonomische Gründe

Nach Regierungsangaben ist die Mehrzahl aller in Deutschland laufenden Heizkessel veraltet. Ihr Durchschnittsalter beträgt 17,6 Jahre, ein Teil davon ist sogar älter als 20 Jahre. Je länger eine solche Anlage in Betrieb ist, desto größer ist ihr Ausfallrisiko. Außerdem verbrauchen veraltete Heizkessel oft mehr Brennstoff als nötig, was wiederum steigende Heizkosten zufolge hat. Kurzum: Wer wirtschaftlich heizen möchte, schafft es kaum mit einem ineffizienten Kessel, der schon seit mehr als 15 Jahren in Betrieb ist.

Heizsysteme der Zukunft sind erneuerbar und schonen die Umwelt
© romolo_tavani | Fotolia

Ökologische Gründe

Ein weiterer ungemein wichtiger Vorteil moderner Heiztechnik ist die Entlastung der Umwelt. Denn wenn der Brennstoffverbrauch zurückgeht, müssen auch weniger Ressourcen aufgebraucht werden. Vor allem bei Heizsystemen, die auf fossile Energieträger setzen, bewirkt das effiziente Heizen viel Positives. Schließlich sind die Ressourcen nur endlich vorhanden. Nicht zuletzt trägt das effiziente Heizen zur Steigerung der Lebensqualität bei, ist doch die Luft dadurch viel sauberer.  

Weitere Gründe für effizientes Heizen

Neben den wirtschaftlichen und ökologischen Gründen gibt es auch andere Punkte, die für das effiziente Heizen sprechen. So steigert eine sauber arbeitende Anlage nicht nur den Wert der Immobilie. Im Falle eines Neubaus erfüllt sie auch die gesetzlich hohen Anforderungen an Wohngebäude und deren Deckung des Primärenergiebedarfs. 

Richtig heizen im Alltag

In der Praxis besteht effizientes Heizen nicht nur aus großen Maßnahmen, sondern auch aus kleinen Handgriffen, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Wer beispielsweise seine Heizkörper von Staub befreit, spart bis zu zehn Prozent Heizkosten. Auch die richtige Platzierung von Heizkörpern (nicht zustellen) bringt schnell Vorteile. Weitere kleine und dennoch hilfreiche Maßnahmen sind:

  • der hydraulische Abgleich
  • das Heizung entlüften bzw. die Entlüftungsanlage
  • das korrekte Einstellen der Heizkennlinie

Hydraulischer Abgleich sorgt für gleichmäßige Wärmeverteilung

Das Wasser in den Heizungsrohren nimmt naturgemäß immer den Weg des geringsten Widerstands. Dadurch werden Räume, die vom Heizkessel sehr weit entfernt liegen, nicht ausreichend mit Wärme versorgt. Angrenzende Räume wiederum erhalten im ungünstigen Fall mehr thermische Energie als notwendig. Abhilfe schafft hier ein hydraulischer Abgleich. Dieser sorgt dafür, dass jeder Heizkörper die benötigte Heizwassermenge erhält.

Anlageneffizienz steigern durch das Entlüften der Heizung

Eine Heizungsanlage ist technisch gesehen ein geschlossenes System. Faktisch gelangt dennoch immer wieder Luft in die Heizungsrohre, sei es durch Diffusion (selbstständiges Vermischen eines Stoffes mit einem anderen) oder Wartungsarbeiten (Wasser auffüllen, Wechsel des Druckausgleichsgefäßes etc.). Luft im Heizsystem hindert das Wasser nicht nur daran, sich optimal zu verteilen. In einigen Fällen verursacht sie auch störende Geräusche. Die auch für Laien einfache Lösung lautet in solchen Fällen: Heizung entlüften.

Heizkennlinie optimal anpassen und Wärmekomfort sichern

Viele Heizungen arbeiten in Abhängigkeit der Außentemperatur. Ist diese niedrig, steigen die Wärmeverluste über die Gebäudehülle. Ist sie jedoch hoch, verringert sich der Wärmeverlust. Eine Heizkurve, wie die Heizkennlinie auch genannt wird, ist vereinfacht ausgedrückt eine mathematische Funktion. Mit ihrer Hilfe lässt sich eine optimale Wärmeabgabe ermitteln, die der Heizkessel in Abhängigkeit der Außentemperatur erzeugt. Das senkt zum einen die Heizkosten und sichert zum anderen den hohen Wärmekomfort.

Weitere Tipps zum richtigen Heizen finden Sie auch in unserem Ratgeber-Video: 

Bei weiteren Fragen rund um die Themen Heizen und Energiesparen besuchen Sie unser FAQ von heizung.de

Gängige Heizsysteme in der Übersicht

Wer aktuell auf der Suche nach der passenden Heizung für sein Haus und seine Bedürfnisse ist, steht vor einer großen Auswahl. Denn die Heiztechnik hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stetig verändert, verbessert und nicht zuletzt auch vervielfacht. Neben den klassischen Heizsystemen, deren Funktionsweisen auf der Verbrennung von Brennstoffen wie Öl, Gas oder Holz basieren, gibt es mittlerweile Heiztechniken, die mit nachwachsenden Brennstoffen heizen. Die unterschiedlichen Heizsysteme lassen sich unter anderem in Heizungen für fossile und erneuerbare Energieträger aufteilen.

Heizungen für fossile Energieträger

Jahrzehntelang war es gang und gäbe, mit fossilen Energieträgern wie Erdöl oder Erdgas zu heizen. Noch heute sind solche Heizsysteme marktbeherrschend, auch wenn den meisten Verbrauchern klar ist, dass deren Reserven endlich sind. Zu den bekanntesten Heizsystemen für fossile Energieträger gehören Gasheizungen und Ölheizungen. Aber auch innovative Kraft-Wärme-Kopplung-Geräte (KWK) wie das Blockheizkraftwerk (BHKW) und die Brennstoffzellenheizung setzen größtenteils auf fossile Energieträger, in diesen Fällen auf Erdgas.

Die Gasheizung für jeden Bedarf

Die Gasheizung ist hierzulande die meist verwendete Heizungsart. Von den geschätzten 21 Millionen Geräten deutschlandweit ist etwa die Hälfte ein Gaskessel. Auch wenn die effiziente Brennwerttechnik seit Jahren auf dem Markt ist, besitzen nach wie vor sehr viele Menschen einen Gaskessel mit der veralteten, ineffizienten Heizwerttechnik.

Die Ölheizung als Klassiker

Auch die Ölheizung gehört nach wie vor zu den beliebtesten Heizsystemen. Die Technik gilt als sicher. Die Heizkosten bewegen sich auf einem niedrigen Niveau. Die Preisentwicklung ist aber schlecht absehbar, zumal der Preis von vielen Faktoren beeinflusst wird. Dazu gehören unter anderem saisonale Nachfrage, Lieferengpässe in den Förderländern sowie politische Entscheidungen in den jeweiligen Regionen.

Verschiedene Heizsysteme stehen in einem Überblick Heizsysteme nebeneinander aufgereiht
@ Viessmann

Das Blockheizkraftwerk erzeugt Strom und Wärme

Als sogenanntes KWK-Gerät erzeugt ein Blockheizkraftwerk sowohl Strom als auch Wärme durch Verbrennung eines Brennstoffs. Als Energielieferanten kommen sowohl Gas (Erdgas, Biogas, Flüssiggas) als auch Heizöl infrage. Einige Modelle sind in der Lage, auch Festbrennstoffe in Form von Holzscheiten, Holzbriketts, Hackschnitzeln oder Pellets zu verbrennen. Damit der Betrieb wirtschaftlich ist, sollten Anlagenbesitzer einen ganzjährig hohen Wärmebedarf haben.

Die Brennstoffzellenheizung als innovative Heizung

Die Brennstoffzellenheizung erzeugt ebenfalls Strom und Wärme. Das Verhältnis beträgt dabei etwa ein Kilowatt thermisch und 750 Watt elektrisch. Das macht diese Heizung auch für Ein- und Zweifamilienhäuser interessant. Ein weiterer Unterschied zum Blockheizkraftwerk liegt in der Wärmeerzeugung selbst. Die Funktionsweise einer Brennstoffzelle basiert auf der sogenannten kalten Verbrennung. Der eigentliche Energielieferant ist Wasserstoff, der zuvor aus Erdgas gewonnen wird. 

Heizungen für erneuerbare Energieträger

Mit dem zunehmenden Umweltbewusstsein spielen Heizungen, deren Energielieferant erneuerbar ist, eine immer größere Rolle. Zu den bekanntesten Heizsystemen aus dieser Kategorie gehören:

  • Biomasseheizungen (Holz-, Hackschnitzel- und Pelletheizungen)
  • Solarheizungen
  • Wärmepumpen

Die Biomasseheizung nutzt den ältesten Brennstoff der Welt

Ähnlich wie andere Heizungssysteme hat sich die Biomasseheizung auch im Laufe der Zeit verändert. Mittlerweile gibt es neben dem klassischen Scheitholzkessel auch Hackschnitzel- und Pelletkessel. Letztere zeichnen sich durch ihren - abgesehen vom Leeren des Aschenbehälters - voll automatisierten Betrieb aus und bieten denselben Bedienkomfort wie Gas- oder Ölheizungen.

Holzkessel mit Brennholzvorrat
© Jürgen Fälchle | Fotolia

Die Solarheizung zur Unterstützung

Die Sonne ist ein kostenfreier und nach menschlichen Maßstäben unendlich verfügbarer Energielieferant. Mithilfe einer Solarheizung lässt sich diese Energie in Form von Sonnenstrahlen in Wärme umwandeln. Aufgrund der geografischen Gegebenheit Deutschlands ist eine Solarheizung aber nicht in der Lage, eine Wohnung ganzjährig zu beheizen – zumindest nicht wirtschaftlich. Deshalb werden Solarthermieanlagen sehr häufig bivalent betrieben, das bedeutet zusammen mit einem weiteren Wärmeerzeuger. In dieser Kombination arbeiten beide Systeme äußerst effizient.

Die Wärmepumpe gewinnt Energie aus der Umwelt

Eine andere Möglichkeit, umweltschonend und effizient zu heizen, bieten Wärmepumpen. Diese entziehen der Umgebung Wärme, um ein Kältemittel zum Verdampfen zu bringen. Anschließend wird der heiße Kältemitteldampf komprimiert und auf die gewünschte Temperatur gebracht. Als Energiequellen kommen das Erdreich, das Grundwasser und die Umgebungsluft infrage. Je nach Technik und Energiequelle lässt sich eine Wärmepumpe auch in den heißen Monaten zum Kühlen einsetzen.

Elektroheizung und Hybridheizung

Als Heizsystem darf die Elektroheizung nicht fehlen. Sie zeichnet sich durch ihre große Variantenvielfalt, den nahezu wartungsfreien Betrieb und die verhältnismäßig niedrigen Anschaffungskosten aus. Ihr Energielieferant ist Strom, der sowohl aus konventionellen Kraftwerken als auch aus erneuerbaren Energien stammen kann. Nicht zuletzt können auch mehrere Heizsysteme miteinander kombiniert werden. Einige Modelle sind in einer Einheit untergebracht und werden auch als Hybridheizung bezeichnet. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Heizsystemen finden Sie in unserem "Heizungsüberblick".

Eine alte Heizung im Keller vor der Heizungsmodernisierung
© animaflora | Fotolia

Die Auswahl an Heizsystemen ist groß. Da ist es gar nicht so einfach das passende Modell für sich zu finden. Denn neben dem eigenen Heizverhalten sind auch viele weitere Faktoren zu berücksichtigen. Um Ihnen die Entscheidung etwas zu erleichtern, machen Sie einfach unseren Persönlichkeitstest: Welcher Heiztyp bis du?

Gründe für eine Heizungsmodernisierung

Unter dem Oberbegriff Heizungsmodernisierung fallen Maßnahmen wie der Heizkesseltausch oder die Optimierung kleinerer Komponenten. Sowohl aus wirtschaftlicher (sinkende Heizkosten durch effizientere Technik), als auch aus ökologischer Sicht (Entlastung der Umwelt durch sinkenden Ressourcenverbrauch) lohnt sich dieser Schritt. Ein weiterer Vorteil einer modernen Heizung ist die Sicherheit. Denn mit zunehmendem Alter steigt das Ausfallrisiko bei einem Heizkessel. Im schlimmsten Fall passiert dies genau während der Heizperiode. 

EnEV 2014 fordert in einigen Fällen den Kesseltausch

In einigen Fällen ist die Heizungsmodernisierung ohnehin Pflicht. Nämlich dann, wenn es sich beim Wärmeerzeuger um einen Konstanttemperaturkessel mit einer Nennwärmeleistung von vier bis 400 Kilowatt handelt, der seit mehr als 30 Jahren in Betrieb ist. Das schreibt die Energieeinsparverordnung EnEV 2014 vor.

Der Grund dafür ist simpel: Konstanttemperaturkessel arbeiten über weite Strecken mit denselben Betriebstemperaturen von 70 bis 90 Grad Celsius und passen sie auch dann nicht an, wenn der Heizbedarf bereits gesunken ist. Dadurch verbrauchen sie viel mehr Brennstoff als nötig, was sich langfristig auch negativ auf die Umwelt auswirkt. Um das Alter des Heizkessels herauszufinden, reicht meist ein Blick auf das Typenschild. Alternativ liefert auch die Einsicht in das Protokoll des Schornsteinfegers die gewünschten Informationen.  

Kesseltausch oder kleine Optimierungsmaßnahmen?

Bis zu einem gewissen Grad lassen sich bestehende Heizungsanlagen optimieren bzw. instand setzen. Ist dieser Punkt aber überschritten, lohnt sich meist nur noch der Kesseltausch. Als unwirtschaftlich bezeichnen Experte Anlagen, die immer wieder einer Reparatur bedürfen. Übersteigen die in diesem Rahmen entstehenden Kosten 50 Prozent der Summe für einen neuen Kessel, ist ein Kesseltausch der wirtschaftlichere Schritt. 

Das Bild zeigt die zehn häufigsten Anzeichnen dafür, dass der Kessel nicht mehr optimal arbeitet. 

Wichtig: Eine Heizungsanlage arbeitet dann effizient, wenn alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind. Eine einzelne Maßnahme wie der Kesseltausch oder die Erneuerung der Heizkörper allein bewirkt zwar auch viele Vorteile. Das Optimum lässt sich aber meist nur in Kombination aus mehreren Maßnahmen erzielen:

  • Vereinfacht ausgedrückt sollten die Heizkörper weder zu groß noch zu klein ausgelegt sein.
  • Der Heizbedarf sollte unbedingt berechnet werden.
  • Die Heizungsrohre sollten gedämmt sein und die Heizkurve individuell angepasst werden.
  • Im Rahmen einer Heizungsmodernisierung oder einer Neuinstallation empfiehlt sich der hydraulische Abgleich. Dieser sorgt dafür, dass jeder Heizkörper den erforderlichen Druck und die benötigte Heizwassermenge erhält.

Die Grundlage für einen langfristig wirtschaftlichen Betrieb bilden eine ausführliche Fachberatung, eine sorgfältige Planung sowie die ordnungsgemäße Durchführung aller Maßnahmen.
Für weitere Informationen zum jeweiligen Thema klicken Sie einfach auf die dazugehörige, nachfolgende Kachel. 

Die passende Heizung finden

Wie im vorletzten Abschnitt erkennbar, ist die Auswahl an Heizsystemen mittlerweile sehr groß. Die Vielfalt macht es Hausbesitzern noch einfacher, die passende Heizung zu finden, die auf das Objekt und das Nutzerverhalten abgestimmt ist. Da eine neue Heizung in der Regel eine langfristige Investition darstellt, ist eine Fachberatung spätestens beim Kauf unerlässlich. Für den Anfang reicht es, grob die Spreu vom Weizen zu trennen, indem zwischen Heizung für Altbau und Heizung für Neubau unterschieden wird.  

Die passende Heizung für den (unsanierten) Altbau

Ein unsaniertes Objekt unterscheidet sich nicht nur optisch, sondern vor allem energetisch stark von einem Neubau. Konkret verliert es deutlich mehr Wärme über seine Gebäudehülle als sein Pendant, wodurch die Heizung mehr leisten muss. Handelt es sich dabei aber um ein bereits energetisch saniertes Haus, dann kommen auch Heizsysteme infrage, die sonst nur für den Einsatz in einem Neubau vorgeschlagen werden. Im Normalfall empfehlen Experten folgende Heizungsarten für den unsanierten Altbau:

  • Gasheizung
  • Ölheizung
  • Biomasseheizung

Gasheizkessel in einem Keller
© caifas | Panthemedia
Die Gasheizung im Altbau

Nicht nur in neu erbauten Objekten ist die Gasheizung die Nummer Eins. Auch bei einer Modernisierung setzen viele Hausbesitzer und Sanierer auf dieses Heizsystem. Für die Verwendung sprechen gleich mehrere Gründe. Neben den verhältnismäßig geringen Anschaffungskosten zeichnet sich die Gasheizung vor allem durch ihre bewährte und sichere Technik aus. Außerdem lässt sich ein vorhandener Schornstein mit wenig Aufwand weiter nutzen. Je nach Bautyp und Nennwärmeleistung sind Gaskessel sehr kompakt und finden sogar in einem Hängeschrank Platz. Dank Brennwerttechnik erzielen sie darüber hinaus sehr hohe Wirkungsgrade.

Die Ölheizung im Altbau

Ähnlich wie Gasheizungen zählen auch Ölheizungen seit Jahrzehnten zu den meist verwendeten Heizsystemen. Eine naheliegende Lösung ist, den vorhandenen Ölkessel durch einen neuen zu ersetzen, der die Brennwerttechnik nutzt. Das hat gleich mehrere Vorteile. Einerseits arbeitet der neue Ölbrennwertkessel dank Brennwerttechnik wirtschaftlicher. Andererseits lassen sich der ohnehin vorhandene Schornstein (je nach Zustand) und der Öltank weiter verwenden.

Wichtig: Beim Umstieg auf einen Brennwertkessel müssen die Heizkörper auf Kompatibilität mit der Brennwerttechnik überprüft werden. Konkret sollten sie so ausgelegt sein, dass sie mit möglichst niedrigen Vorlauftemperaturen auskommen.

Die Biomasseheizung im Altbau

Einen wirtschaftlichen und darüber hinaus umweltschonenden Betrieb erreichen Hausbesitzer und Sanierer auch mit einer Biomasseheizung. Darunter fallen Heizkessel für Scheitholz, Pellets und Hackschnitzel. Im Vergleich zu Gas- und Ölkesseln erhalten Anlagenbesitzer vom Staat sehr hohe Fördermittel. Schließlich setzen Biomasseheizungen auf einen nachwachsenden Brennstoff und stoßen während des Betriebs nicht mehr CO2 aus, als die Brennstoffe zuvor aufgenommen haben.

Die hier genannten Heizsysteme werden in der Regel als primäre Wärmeerzeuger eingesetzt. In einem bivalenten Betrieb lassen sie sich aber problemlos mit einer Solarthermieanlage kombinieren. 

Die passende Heizung für den Neubau

Neubauten oder energetisch sanierte Altbauten sind so gebaut, dass nur ein kleiner Teil der erzeugten Raumwärme über die Gebäudehülle entweicht. Diese nahezu luftdichte Bauweise führt dazu, dass der Wärmebedarf in solchen Objekten sehr klein ist. Dieser Punkt ist bei der Auswahl des passenden Heizsystems unbedingt zu beachten. Wichtig sind darüber hinaus gesetzliche Anforderungen. Konkret verlangt die EnEV, dass Neubauten und Altbauten, die bis zu einem bestimmten Grad energetisch saniert wurden, ihren Primärenergiebedarf teilweise durch erneuerbare Energien decken müssen (die genauen Anforderungen können regional voneinander abweichen). Das lässt sich mit einem reinen Betrieb einer Gas- oder Ölheizung kaum bewerkstelligen. Die Lösung lautet in diesem Fall eine Kombination aus einem Heizsystem mit fossilem und einem mit erneuerbarem Energieträger. 

Die Hybridheizung für den Neubau

Moderne Gas- und Öl-Brennwertheizungen sind in den meisten Fällen für einen bivalenten Betrieb vorbereitet. Wie im letzten Abschnitt bereits erwähnt, ist eine Solarthermieanlage die erste Wahl, wenn es um das Zweitsystem für eine Gas- oder Ölheizung geht. In dieser Kombination versorgt der Heizkessel die Räume mit der notwendigen Wärme, während die Solarthermieanlage die Warmwasserbereitung teilweise komplett übernimmt.

Die Biomasseheizung für den Neubau

Ob als Scheitholz-, Pellet-, oder Hackschnitzelkessel, eine Biomasseheizung ist für den Einsatz in einem Neubau sehr gut geeignet. Vor allem Pelletheizungen werden oft eingesetzt, da sie aufgrund ihrer voll automatisierten Betriebsweise einen sehr hohen Bedienkomfort bieten. Moderne Geräte arbeiten zudem modulierend. Dank dieser konstanten Anpassung an den Wärmebedarf erzielen sie sehr hohe Wirkungsgrade. 

Außeneinheit einer Split Wärmepumpe
© Viessmann

Die Wärmepumpe für den Neubau

Die Wärmepumpe nutzt die kostenfreie Umweltenergie, um über einen technischen Prozess die Räume damit zu beheizen. Je nach Wärmequelle (Erdreich, Grundwasser und Luft) erzielen sie das ganze Jahr über hohe Wirkungsgrade, was auch notwendig ist. Denn anhand derer richtet sich die Förderhöhe durch den Staat. Im Optimalfall erhalten Anlagenbesitzer bis zu 4.500 Euro vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Mehr dazu finden Sie im Abschnitt Förderung für die neue Heizung.

Die KWK-Anlagen für den Neubau

Die sogenannte Kraft-Wärme-Kopplung-Anlage erzeugt neben Strom auch Wärme. Beide Produkte lassen sich im Haus nutzen, wodurch Anlagenbesitzer ein Stück weit unabhängiger von ihrem Energielieferant werden. Zu den bekanntesten KWK-Anlagen gehören das Blockheizkraftwerk (BHKW) und die Brennstoffzellenheizung. Während das BHKW auf die klassische Wärmeerzeugung durch Verbrennung setzt, basiert die Strom- und Wärmeproduktion einer Brennstoffzellenheizung auf der sogenannten kalten Verbrennung. Konkret handelt es sich dabei um einen chemisch-physikalischen Prozess, bei dem Wasserstoff und Sauerstoff kontrolliert miteinander zusammengebracht werden.

Biomasseheizung, Wärmepumpe, BHKW und Brennstoffzellenheizung - Sie alle lassen sich problemlos als alleinige Wärmeerzeuger in Neubauten einsetzen. Aber auch hier spricht vieles für eine Kombination mit einem anderen Heizsystem. Infrage kommen Gaskessel zur Spitzenlastabdeckung, Solarthermieanlagen zur Warmwasserbereitung und Photovoltaikanlagen zur eigenen Stromversorgung. In einigen Fällen ist auch der Einsatz einer Elektroheizung als Zusatzheizung sinnvoll. 

Der Fachmann hilft beim Finden der passenden Heizung

Damit die neue Heizung wirtschaftlich, sicher und zuverlässig arbeitet, ist die Beratung durch einen Heizungsfachmann unerlässlich. Mit unserem Serviceangebot kommen Sie in wenigen Minuten zu Ihrer Fachberatung.  

Jetzt den passenden Installateur finden

Finanzierungsmöglichkeiten für eine neue Heizung

Die Investition in eine neue Heizung bedeutet zunächst einen finanziellen Aufwand. Dieser lässt sich grob in Anschaffungs-, Betriebs- und Zusatzkosten einteilen, wobei Erstere den größten Posten darstellt. Die Preisspanne ist sehr groß und reicht von einer zweistelligen Summe für eine Zusatzheizung (zum Beispiel ein Heizstrahler) bis hin zur fünfstelligen Summe (zum Beispiel für eine Brennstoffzellenheizung). Als Faustregel gilt aber: Je höher die Anschaffungskosten, desto kleiner fallen die Betriebskosten aus. Sind die Anfangskosten hingegen niedrig, müssen Anlagenbesitzer mitunter viel für den Brennstoff zahlen. Die Zusatzkosten in Form von Installations- und Wartungsaufwand variieren ebenfalls von Heiztechnik zu Heiztechnik. Genaue Angaben lassen sich immer nur individuell wiedergeben.

Eine grobe Orientierung finden Sie in der folgenden Tabelle: 

HeizungsartenAnschaffungskostenBetriebskosten
Elektroheizung€€€
Gasheizung€€
Ölheizung€€€€
Holzheizung€€
BHKW€€€€€
Wärmepumpe€€€€*
Brennstoffzellenheizung€€€€
*Hängt stark von der Energiequelle ab
  

Heizung kaufen, finanzieren oder mieten?

Unabhängig davon, für welche Heizung Hausbesitzer und Sanierer sich entscheiden: Wenn es um die Kosten geht, stehen drei Varianten zur Auswahl. Dazu zählt der klassische Kauf, bei dem der Kunde die volle Kaufsumme übernimmt, wodurch die Anlage ihm gehört. Daneben gibt es noch die ebenfalls bewährte Heizungsfinanzierung. Hierbei nehmen Anlagenbesitzer einen Kredit auf und bezahlen damit die Investition. Eine weitere Möglichkeit bietet das sogenannte Wärmecontracting. Vereinfacht ausgedrückt können Hausbesitzer oder Sanierer eine Heizung mieten. Ähnlich wie bei einem Auto ist monatlich ein zuvor festgelegter Beitrag zu entrichten. Diese Form der Finanzierung ist die bequemste und kostenintensivste zugleich. 

Die Schritte von der Recherche bis zur Installation erklärt Ihnen der Beitrag: Eine Heizung kaufen

Förderprogramme für eine neue Heizung

Wer sich für den Einsatz effizienter und moderner Heiztechnik entscheidet, kann von staatlichen Förderprogrammen profitieren. Zu den wichtigsten Förderern zählen das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Heizungsförderung durch das BAFA

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle sieht mehrere Zuschüsse vor, sofern Antragsteller die Verwendung einer oder mehrerer Umweltheizungen in Betracht ziehen. Konkret erhalten Sie Fördermittel in Höhe von mehreren Tausend Euro, wenn sie:

  • eine Biomasseheizung (Holz-, Pellet-, oder Hackschnitzelkessel)
  • eine Wärmepumpe (Luft, Erdreich oder Grundwasser)
  • eine Solaranlage (Solarthermie oder Photovoltaik)

in Betrieb nehmen, die auch die entsprechenden Anforderungen erfüllen. Sind die Heiztechniken besonders energieeffizient, steigen die Fördersummen zusätzlich. Ebenfalls gefördert wird die nachträgliche Optimierung von Heizungsanlagen. Dazu gehören der Einbau von modernen Hocheffizienzpumpen und die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs. Wie hoch die Fördersummen genau sind und welche Maßnahmen infrage kommen, sehen Sie im folgenden Video:

Heizungsförderung durch die KfW

Nicht zuletzt unterstützt der Staat Hausbesitzer und Sanierer bei ihrem Vorhaben, energieeffizienter zu heizen. Unter dem Oberbegriff „Energieeffizient Sanieren“ fasst die Kreditanstalt für Wiederaufbau mehrere Förderprogramme zusammen, die wiederum unterschiedliche Ziele verfolgen. Zu den wichtigsten Programmen gehören die 151/152, die 430 und die 433 sowie die 167, wobei Letzteres sogar mit den Förderprogrammen vom BAFA kombinierbar ist. Eine Übersicht über die Programme, deren Förderhöhe sowie die Anforderungen finden Sie im Artikel „KfW-Zuschuss für Heizung“.

Die Förderlandschaft besteht aber nicht nur aus BAFA und KfW. In einigen Fällen unterstützen auch Kommunen, Energieversorger oder Verbände den Einsatz moderner und energieeffizienter Heiztechniken. Ein erfahrener Installateur kennt in der Regel alle aktuellen Förderprogramme sowie deren Fristen und hilft Interessenten auch beim Ausfüllen der Anträge.

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Die folgenden Checklisten helfen Ihnen dabei, schneller zum gewünschten Erfolg zu kommen. Sie sollen keine Fachberatung ersetzen, sondern lediglich als Orientierungshilfen dienen.

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