FAQ - Heizen und Energiesparen

Das Thema Heizen ist komplex und vielfältig. Dabei tauchen zu manchen Aspekten immer wieder Fragen auf: Sei es der hydraulische Abgleich, das Entlüften der Heizkörper oder die optimale Raumtemperatur. Deshalb haben wir für Sie im Folgenden die am häufigsten gestellten Fragen zusammengetragen.

Wartung und Instandhaltung 

Wann ist ein hydraulischer Abgleich notwendig?

Wenn trotz gleicher Temperatureinstellung die Räume unterschiedlich warm werden,ist ein hydraulischer Abgleich vorzunehmen. Erst recht, wenn einige ganz kalt bleiben, während andere zu warm werden. Zu empfehlen ist dies vor allem, nachdem einzelne Heizungskomponenten ausgetauscht wurden oder Sie das Haus energetisch saniert haben. Infolge von Sanierungsmaßnahmen ändert sich häufig nämlich der Energiebedarf. Mithilfe eines hydraulischen Abgleichs kann wieder für eine optimale Wärmeverteilung gesorgt werden.

Muss ich einen hydraulischen Abgleich wiederholen?

Grundsätzlich ist ein hydraulischer Abgleich nur dann zu wiederholen oder zu erneuern, wenn sich der Energiebedarf des Hauses geändert hat. Das passiert unter anderem infolge einer Modernisierung. 

Was ist der Unterschied zwischen einem Heizungs-Check und einer Heizungswartung?

Eine Heizungswartung ist regelmäßig durchzuführen und prüft, ob die Anlage reibungslos läuft. Hierbei geht es vor allem darum, Fehler und Mängel aufzuspüren. Wohingegen ein Heizungs-Check immer dann sinnvoll ist, wenn es um die Optimierung und das Einsparpotential einer Heizungsanlage geht. Der springende Punkt ist hierbei die qualitative energetische Bewertung der Heizung. Mehr Infos: Heizungs-Check, Heizungswartung 

Wie oft muss ich meine Heizung warten lassen?

Gesetzliche Fristen und Vorschriften gibt es diesbezüglich nicht. In der Praxis hat sich ein Zyklus von zwölf Monaten durchgesetzt; also jährlich. Grundsätzlich sollten Sie die Heizung regelmäßig prüfen lassen. Mehr Infos: Heizungswartung und ihre Kosten 

Wie entlüfte ich eine Heizung?

Nachdem Sie die Umwälzpumpe abgestellt und die Thermostatventil voll aufgedreht haben, warten Sie eine Stunde, bis sich die Luft im System gesammelt hat. Öffnen Sie dann das Entlüftungsventil mit einem Entlüftungsschlüssel, indem Sie es im Uhrzeigersinn aufdrehen (eine Viertel- bis Halbdrehung). Sobald Sie ein Zischen vernehmen, entweicht die überschüssige Luft. Verstummt das Geräusch, können Sie das Ventil auch schon zudrehen. Starten Sie die Heizungspumpe und überprüfen Sie den Wasserdruck der Heizungsanlage. Mehr Infos: Wie entlüftet man eine Heizung richtig? 

Wie oft muss ich meine Heizung entlüften?

Eine Heizung sollte nur dann entlüftet werden, wenn Probleme auftreten. Eine vorsorgliche Entlüftung ist in der Regel nicht notwendig. Sollten sich die Probleme mit der Luft im Heizungssystem häufen, sollten Sie einen Fachmann kontaktieren. Mehr Infos: Wie oft Sie die Heizung entlüften müssen

Meine Heizung macht Geräusche – was kann ich tun?

Nicht jedes Geräusch muss Anlass zur Handlung sein; vor allem Fließgeräusche nach der langen Heizpause. Ein Gluckern, Pfeifen oder Piepen verweist meist auf Luft im Heizsystem, einen zu niedrigen Wasserdruck oder auf eine zu hoch eingestellte Umwälzpumpe. Entlüften Sie die Heizung, überprüfen Sie den Druck und füllen Sie eventuell Wasser nach oder wählen Sie eine niedrigere Drehzahl bei der Pumpe. Ein Klopfen oder Knacken kann auf ein falsch eingestelltes Überströmventil hinweisen. Dies sollten Sie nur mit einem Fachmann zusammen beheben. Gleiches gilt für ein Brummen. Denn hierbei handelt es sich nicht selten um Lagerschäden an der Heizungspumpe oder sogar einem defekten Brenner. Mehr Infos: Heizung macht Geräusche 

Wie kann ich selbst Heizwasser nachfüllen?

Wenn Sie das Heizwasser selbst nachfüllen möchten, sollten Sie sich im Vorfeld gut informieren. Denn nicht nur der Druck einer Anlage ist dabei entscheidend, sondern auch die Qualität des Wassers selbst. Hierbei ist die VDI-Richtlinie 2035 maßgebend. Grundsätzlich sollten Sie sich jedoch an einen Fachmann wenden, um Folgeschäden an der gesamten Anlage zu vermeiden. Ob ein Nachfüllen notwendig ist, können Sie am Manometer ablesen. Mehr Infos: Heizwasser nachfüllen

Woher weiß ich, dass der Wasserdruck bei der Heizungsanlage zu niedrig ist?

Grundsätzlich lässt sich der Wasserdruck am sogenannten Manometer ablesen. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus empfehlen Experten einen Wasserdruck etwa zwischen einem und zwei bar. Mehr Infos: Wasserdruck bei einer Heizung

Wie lese ich die Heizung richtig ab?

Das bestimmende Gerät ist der sogenannte Heizkostenverteiler. Dieser misst jedoch nicht den konkreten Wärmeverbrauch. Er zeigt lediglich die Summe der Temperaturdifferenzen an. Bei elektronischen Heizkostenverteilern wird die Temperatur des Heizkörpers gemessen und mit der Raumtemperatur verglichen. Folgende Zahlen werden in der Regel angezeigt: Zählernummer, Jahresverbrauch, aktueller Verbrauch (als Zahl ohne Buchstaben angezeigt), einprogrammierter Stichtag, Prüfziffer. Mehr Infos: Heizung richtig ablesen

Muss ich meine Heizung regelmäßig entlüften?

Manche Hausbesitzer müssen die Heizkörper nie entlüften, bei anderen ist es Teil der jährlichen Inspektion. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass eine Heizung nicht ohne Grund entlüftet werden sollte. Ein vorsorgliche entlüften ist demnach überflüssig und kann schlimmstenfalls dazu führen, dass der Heizwasserdruck abfällt. 

Das richtige Raumklima

Reicht Kipplüften beim Lüften aus?

Nein, besser ist in jedem Falle das sogenannte Stoßlüften für ein paar Minuten mehrmals am Tag. Bestenfalls öffnen Sie dazu quer gegenüberliegende Fenster. Denn nur so kann die gesamte Luft einmal ausgetauscht werden. Bei Kipplüftung über den gesamten Tag besteht im Winter die Gefahr, dass die Räume auskühlen oder sich Schimmel am Fenster bildet. Im Sommer kommt so zu viel Wärme von draußen herein. Mehr Infos: richtig Lüften

Wie oft sollte ich im Winter lüften?

Halten Sie sich im Winter zu Hause auf, sollten Sie bestenfalls zwischen drei- und fünfmal am Tag stoßlüften für circa fünf Minuten. Sind Sie nicht zu Hause, reicht es auch morgens und abends einmal komplett alle Fenster zu öffnen für fünf bis zehn Minuten. Neben dem Stoß- sollten Sie bestenfalls auch Querlüften. Daneben sollten Sie zum Energiesparen während des Lüftens die Heizung runterdrehen. Mehr Infos: Lüften im Winter

Wie halte ich im Sommer die Wärme draußen?

Um die Wärme im Sommer draußen zu lassen, sollten die Fenster tagsüber geschlossen bleiben. Das heißt auch, diese mithilfe von Jalousien und Rollläden zu verdunkeln. Insbesondere eine Verschattung von außen ist sehr wirksam. Sie helfen natürlich auch, wenn sie von innen angebracht werden. Darüber hinaus empfiehlt es sich, nicht benötigte Elektrogeräte vollständig auszuschalten. Denn gerade Fernseher, Laptop und Co. produzieren Wärme. Mehr Infos: Lüften im Sommer

Wann muss ich auch im Sommer heizen?

Das Heizen im Sommer ist in der Regel eine mietrechtliche Frage. Denn grundsätzlich gehören die Sommermonaten nicht zur üblichen Heizperiode zwischen Oktober und April. Während der Heizsaison, die auch individuell im Mietvertrag vereinbart wurde, besteht für den Vermieter eine Heizpflicht. Ist der Sommer jedoch so kalt, dass tagsüber kaum 18 Grad Celsius in den Räumen erreicht werden kann, muss der Vermieter den Heizkessel wieder einschalten. Laut Rechtsprechung muss eine Kälteperiode, die mehrere Tage anhält, abzusehen sein. Mehr Infos: Heizen im Sommer 

Wie warm darf es im Büro sein?

Die Regelungen dazu finden Sie in der sogenannten Arbeitsstättenregel ASR A3.5. Demnach sollte die Raumtemperatur 26 Grad Celsius nicht überschreiten. Der Arbeitgeber hat Sorge zu tragen, dass diese Grenze nicht überschritten wird. Zwar ist er nicht verpflichtet, eine Klimaanlage einzubauen, aber zum Beispiel eine Sonnenschutzvorrichtung für die Fenster. Konkrete Maßnahmen sind nicht formuliert.

Welche Raumtemperatur ist empfehlenswert?

Die Raumtemperatur hängt zwar vom individuellen Empfinden ab, aber es gibt optimale Werte, an denen Sie sich orientieren können:

  • 20 bis 22 Grad Celsius im Wohnzimmer
  • 16 bis 18 Grad Celsius im Schlafzimmer
  • 18 Grad Celsius in Flur und Küche
  • 22 Grad Celsius im Kinderzimmer
  • 23 bis 24 Grad Celsius im Bad 
  • Mehr Infos: Raumtemperatur

Wie vermeide ich Schimmel in Haus und Wohnung?

Schimmel lässt sich sowohl durch richtiges Heizen als auch Lüften vermeiden. Dabei gilt: Stoßlüften ist besser als Kipplüften. Zudem sollten die Zimmer im Winter nicht vollkommen auskühlen. Schließlich sollten Sie darauf achten, dass die Luft im Raum selbst gut zirkulieren kann. Vor allem im Schlafzimmer bildet sich nicht selten hinter großen Schränken Schimmel. Rücken Sie die Möbel also von der Wand etwas ab, damit sich die Feuchtigkeit dahinter nicht stauen kann. Mehr Infos: Schimmel vorgebeugt

Was bedeuten die Zahlen auf dem Thermostat?

Die Stufen auf dem Thermostat stehen für eine bestimmte Temperatur. Die Striche zwischen den Stufen geben auch eine Temperatur an. Ein Strich entspricht einem Grad Celsius. So können Sie ganz gezielt die entsprechende Temperatur einstellen:

Ab wann muss geheizt werden?

Laut Rechtsprechung beginnt die Heizsaison am 01. Oktober. Jedoch ist dies in keinem Gesetz verankert. In den meisten Fällen sind der Beginn und das Ende der Heizperiode im Mietvertrag verankert. Je nach Region in Deutschland können die Daten also voneinander abweichen. Die Außentemperaturen und die Mindestraumtemperatur sind hierbei ausschlaggebend. Mehr Infos: Ab wann muss geheizt werden?

Wann endet die Heizperiode?

Das Ende der Heizsaison ist wie der Beginn gesetzlich nicht festgeschrieben. Doch gemäß zahlreicher Gerichtsurteile endet die Heizperiode in der Regel am 30. April. Je nach Region und klimatischer Bedingungen kann dieser Zeitpunkt auch abweichen. Dabei ist die Heizsaison meist im Mietvertrag geregelt. Mehr Infos: Ende der Heizperiode 

Die optimale Einstellung der Heizung

Spare ich Heizkosten, wenn ich die Heizkörper nachts oder bei Abwesenheit komplett ausschalte?

Jedes Grad weniger kann die Heizkosten reduzieren. Doch dabei gilt es einiges zu berücksichtigen. Denn kühlen die Räume komplett aus, bedarf es einer hohen Energiemenge, diese wieder aufzuheizen. Zudem erhöht sich in solchen Räumen die Schimmelgefahr. Deshalb gilt: sind Sie nicht zu Hause, sollte die Raumtemperatur nicht geringer als 15 Grad Celsius sein. Bei längerer Abwesenheit kann sie auch etwas darunter liegen. Für Mieter gilt im Speziellen: Die Frostschutzstellung zu nutzen, damit es während der Abwesenheit zu keinen Schäden in der Wohnung kommt. 

Muss ich meine Heizung im Urlaub ausschalten?

Hier ist es wichtig, dass die Räume eine gewisse Grundtemperatur behalten. Das verhindert, dass das Haus vollkommen auskühlt oder gar Rohrleitungen einfrieren. Dies können Sie an der Regelungstechnik selbst einstellen. Die konkrete Temperatur hängt dabei vom Sanierungs- und Dämmzustand der Wohnung ab. Im Sommerurlaub sollte der Warmwasserspeicher nur dann vollkommen ausgeschalten werden, wenn Sie wirklich mehrere Wochen nicht zu Hause sind. Mehr Infos: Heizung im Winterurlaub

Ist die Nachtabsenkung bei der Fußbodenheizung wichtig?

Eine eindeutige Antwort gibt es auf diese Frage nicht. Zwar kann in einem gewissen Maße Energie eingespart werden, aber letztlich muss je nach Höhe der Absenkung die Heizenergie tagsüber den Räumen wieder zugeführt werden. Das heißt, mit einer Nachtabsenkung lassen sich nicht zwangsläufig Heizkosten einsparen. Hinzu kommt, dass je höher die Gebäudemasse und je besser der energetische Zustand, umso geringer ist das Einsparpotential. Mehr Infos: Nachtabsenkung bei der Fußbodenheizung

Muss die Heizung am Ende der Heizsaison komplett ausgeschaltet werden?

Die Heizungsanlage muss nicht komplett ausgestellt werden. Vielmehr sollte sie im sogenannten Sommerbetrieb laufen. Das ermöglicht auch, eine bestimmte Grenze für die Außentemperatur festzulegen. Das heißt, die Heizung springt dann an, wenn diese unterschritten wird. Zudem übernehmen die meisten Anlagen auch die Warmwasserbereitung. Auch deshalb ist es nicht ratsam, die Heizung komplett auszuschalten.

Welche Vorlauftemperatur ist die richtige für eine Fußbodenheizung?

Grundsätzlich darf die Vorlauftemperatur einer Fußbodenheizung nicht über 55 Grad Celsius liegen. Für ein angenehmes Gefühl an den Füßen ist die Oberflächentemperatur des Bodens zudem entscheidend. Sie sollte nicht mehr als neun Grad Celsius über der eigentlichen Raumtemperatur liegen. Daneben ist der Bodenbelag entscheidend. Für die Bestimmung der Vorlauftemperatur spielen die Faktoren Heizlastberechnung und Heizwasser-Übertemperatur eine wichtige Rolle. Mehr Infos: Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung

Wie stelle ich die Heizkurve richtig ein?

Die wichtigsten Stellschrauben sind: Neigung und Niveau der Heizkennlinie. Wie stark sich die Vorlauftemperatur in Abhängigkeit der Außentemperatur verändert, gibt die Neigung an. Mit dem Niveau lässt sich hingegen die Vorlauftemperatur gleichmäßig senken oder heben. Konkret heißt das:

  • Raumtemperatur immer zu niedrig: Niveau erhöhen und die Heizkennlinie senkrecht nach oben verschieben
  • Raumtemperatur immer zu hoch: Niveau verringern und die Heizkennlinie senkrecht nach unten verschieben
  • Mehr Infos: Heizkurve einstellen

Was ist die Heizkennlinie?

Die Heizkennlinie oder Heizkurve ist im Grunde eine mathematische Formel, mit der die Wärmeabgabe der Heizung in Abhängigkeit der Außentemperatur berechnet werden kann. Mehr Infos: Heizkennlinie

Fragen rund um die Modernisierung

Wie lange darf ich meinen Ofen noch betreiben?

Gesetzliche Grundlage bildet bei diesem Thema die Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV). Sie gibt die Grenzwerte für die Feinstaub- und kohlenmonoxid-Emissionen vor. Für Feinstaub gilt die Grenze von 0,02 g/m3 und für Kohlenstoffmonoxid von 0,4 g/m3. Ansonsten ist das Baujahr entscheidend:

  • Baujahr vor 1975 : bis 01.01. 2015
  • Baujahr zwischen 1975 und 1984: bis 01.01.2018
  • Baujahr zwischen 1985 und 1994: bis zum 01.01.2021
  • Baujahr zwischen 1995 und 2010: bis zum 01.01.2025
  • Mehr Infos: Festbrennstoffkessel nach BImSchV

Woran erkenne ich, dass meine Heizung zu alt ist?

Häufen sich die Reparaturen oder werden diese immer teurer, kann dies ein Anzeichen sein, dass die Heizung zu alt ist. Ein weiteres Indiz sind steigenden Heizkosten, obwohl sich am Heizverhalten nichts geändert hat und die Brennstoffpreise vergleichsweise stabil blieben. Ebenso ist zu handeln, wenn das Warmwasser oder die Heizkörper nicht mehr richtig warm werden. Schließlich schauen Sie auf das Typenschild. Denn in der Regel sollte ein Heizkessel nicht länger als 15 bis 20 Jahre laufen. Zudem besteht eine Austauschpflicht für Konstant-Temperaturkessel, die älter als 30 Jahre sind. Mehr Infos: Heizkesseltausch

Wird eine Heizungsmodernisierung gefördert?

Einerseits gibt es zinsgünstige Kredite und Investitionszuschüsse von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Andererseits können Sie Fördermittel beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen. Das BAFA fördert jedoch nur eine Heizungsoptimierung unter bestimmten Bedingungen und die Umstellung auf erneuerbare Energien. Mehr Infos: Heizung modernisieren

Meine Heizung ist 20 Jahre alt und funktioniert problemlos, warum sollte ich modernisieren?

Je älter die Heizungsanlage, umso störanfälliger ist sie. Zudem verbraucht sie vor allem im Vergleich zu modernen Anlagen mehr Energie. Das heißt, eine Modernisierung schafft nicht nur mehr Sicherheit, sondern verhilft auch dazu, Heizkosten zu sparen und den Einsatz von Brennstoffen zu reduzieren, was wiederum auch der Umwelt zugute kommt. Mehr Infos: Warum die Heizung erneuern

Gibt es eine gesetzliche Pflicht zur Modernisierung?

Eine Austauschpflicht besteht nur bei Konstanttemperaturkesseln, die älter als 30 Jahre sind. Ausgenommen von dieser Verpflichtung sind all jene Hausbesitzer, die bereits vor dem 01. Februar 2002 im eigenen Ein- oder Zweifamilienhaus gewohnt haben. Gleiches gilt für Anlagen in Mehrfamilienhäusern, die eine Nennleistung von mehr als 400 Kilowatt aufweisen oder von weniger als vier Kilowatt. Auch Niedertemperatur- und Brennwertkessel müssen nicht modernisiert werden. Mehr Infos: Heizkessel austauschen

Technische Fragen

Woher kommt der Wasserstoff für die Brennstoffzelle?

Der Wasserstoff kann entweder in einem Dampfreformer hergestellt werden oder über eine Elektrolyse mit überschüssigem Solarstrom. Bei der ersten Variante wird Erdgas mit Wasserdampf versetzt. Das im Erdgas enthaltene Methan wird dann erst in ein Gasgemisch aus Kohlenstoffmonoxid sowie Wasserstoff und dann in Kohlenstoffdioxid und Wasserstoff umgewandelt. Mit der Elektrolyse wird Wasser in Wasser- und Sauerstoff aufgespalten. Mehr Infos: Herstellung von Wasserstoff

Wärmepumpe - Wie kann 15 Grad Celsius Außentemperatur einen Raum heizen?

Um die eher niedrige Außentemperatur auf ein höheres Niveau anzuheben, damit es in den Räumen auch warm wird, spielen der Verdampfer und der Verdichter in der Wärmepumpe eine zentrale Rolle. Der Verdampfer überträgt die thermische Energie aus der Luft auf ein Kältemittel mit besonderen physikalischen Eigenschaften, sodass es bereits bei sehr niedrigen Temperaturen verdampft. Im Verdichter wird der Druck soweit erhöht, dass die Temperatur steigt. Mehr Infos: Funktionsweise der Wärmepumpe

Was ist das Besondere an einem Gas-Brennwertgerät?

Die Besonderheit besteht darin, dass ein solches Gerät auch die im Wasserdampf enthaltene thermische Energie nutzt. Denn verbrennt Erdgas, entsteht Wasser beziehungsweise Wasserdampf. Bei einem klassischen Gas-Heizkessel geht die darin enthaltene Wärme über den Schornstein verloren. Mit der Brennwerttechnik wird der Wasserdampf nochmals über einen Wärmetauscher geleitet und die zusätzliche Energie kann in den Heizkreislauf eingespeist werden. Mehr Infos: Gas-Brennwertgerät

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